Hallo Ralf, könnte sein. Mit zweitem Regler meine ich eine andere Lok aus der Auswahl, die nicht auf dem Gleis steht. Geht aber nur bei einer, die anderen 3 zeigen normales Verhalten, also reagieren nur mit ihrem verlinken Decoder. Mehrfachtraktion klingt logisch, wo kann man die einstellen, hast du einen Tipp. Die Bluetooth Adresse des zweiten Reglers ist rot, aber die verbundene nicht angewählte Lok (grün) reagiert auf alle Befehle, fahren und Sound. Probiere weiter
Schau mal in den Einstellungen: Dann hier hin scrollen: Die 3. Zeile: "Consist Control Customisation" Das ist die, die für die Consist, also die Traktion, erforderliche Zeile!
Wie genau das funktioniert muss Du dir bitte in einem der Videos dazu anschauen! Ich nutze diese Funktion nicht in der App und kann daher nicht sagen wie das funktioniert!
Hallo Ralf nach Studium des Tutorials über consist habe ich den Zugang gefunden, aber es war nichts angewählt, also scheidet diese Möglichkeit für die Doppelbelegung aus. werde weiter testen. Das mit dem 2. Handy hat geklappt, musste aber wie du beschrieben hast, mindestens sechs mal oder sogar öfters löschen bevor es funktionierte. Grüße Andreas
Bevor ich mich aber mit den ganzen Gestaltungsdetails auseinandersetze habe ich eine Grundsatzfrage zum Fahrbetrieb.
Wie im Video zu sehen wackelt und ruckelt die Bahn ernorm. Genau das möchte ich auch im Modell nachbilden. Aus meiner Sicht gibt es dazu mehrere Ansätze: 1) DCC mit Powerpack 2) Akkubetrieb analog 3) Akkubetrieb mit Funkfernsteuerung 4) Akkubetrieb mit DCC
Bei diesem Beitrag zum Hornby Decoder bin ich dann hellhörig geworden...
Soweit ich es verstanden habe könnte man mit dem Decoder einen Akku Betrieb mit DCC Ansteuerung realisieren.
Meine Vorstellung ist, dass der Triebwagen den Strom von den Gleisen erhält, dies aber nur um den Akku jeweils aufzuladen. Der Motor an und für sich läuft dann über dan Akku. Vielleicht mit einem davor geschaltetetn PowerPack kombiniert? Die Steuerungssignale kommen dann auch von den Schienen? Oder via Bluetooth?
Ich weiss nicht ob ich nun vieles miteinander vermische..
Mein Ziel ist es auf jeden Fall, dass der Triebwagen stabil ruckelfrei fährt. Mit einem PowerPack ist es mir zu unsicher. Den ganzen Strom vom Akku zu bekommen ist da meine bevorzugte Wahl. Der Akku sollte sich aber auch immer wieder automatisch aufladen. Und DCC Sound wäre toll.
Vielleicht weiss einer der Herren hier was technisch machbar ist?
Beste Grüsse Thomas
-------------------------------------- Herzliche Grüsse aus der Schweiz Thomas
Bevor ich zum Thema Akku - DCC Betrieb etwas schreibe möchte ich etwas anderes anmerken.
Das von Dir gewählte Thema finde ich klasse, ich sehe den Triebwagen vor meinem geistigen Auge über wackelige Gleise fahren... Genau da möchte ich ansetzen. Da wir diese Bewegungen nicht einfach herunter skalieren können, sehen die Bewegungen nicht wirklich wie bein Vorbild aus, sondern zappelig und viel zu hektisch. Ich habe vor vielen Jahren diesbezüglich Versuche durchgeführt und bin zu der Erkenntnis gekommen das weniger oft mehr ist! Was aber auf jeden Fall funktioniert ist, das Gleis mal auf der einen und dann auf der anderen Seite leicht anzuheben. Mal mehr mal weniger, aber immer ohne Höhenversatz* im Gleis! (*= so ein Höhenversatz entsteht manchmal an den Stellen wo Gleise aneinander gesetzt werden!) Die Abstände der Erhebungen und ab wann es wieder anfängt unnatürlich auszusehen muss man optisch am Objekt ermitteln.
Nun aber zum System welches zum Einsatz kommen könnte:
Als DCC System sind die HM 7000 Decoder von Hornby eine sehr gute Wahl. Als Fahrregler ist ein Tablet oder Smartphone erforderlich! Ob mit oder ohne Sound können die Decoder mit 9 Volt Akkus betrieben werden. Der Decoder ist so klein, das er problemlos im Triebwagen untergebracht werden kann. Der Akku kann mit etwas Aufwand über das Gleis aufgeladen werden. In Deinem Fall und zudem erheblich einfacher wäre die Nutzung von Wechselakkus! Auf diese Variante bezogen kann der Gleisbau komplett freizügig gestaltet werden. Strom am Gleis und Kurzschlüsse am Gleis gibt es nicht. Aussetzer während der Fahrt sind Geschichte. Da es als Sound lediglich Sounds von Englischen Loks gibt, würde ich einen Decoder ohne Sound nutzen! Den Sound müsste man über ein externes Soundmodul mit Subwoofer unter das Diorama bringen. Wie das geht bin ich überfragt, weiß aber das es so etwas gibt... Vielleicht haben wir jemanden unter uns, der zu so einem System mal was sagen kann.
Zurück zum Akkubetrieb des Decoders. Der Akku könnte unter der Plane des Beiwagen versteckt werden. Ob als Wechsel-Akku oder fest verbaut bleibt zu überlegen. Fest verbaut wären zwei weitere Beiwagen eine gute Lösung. Mit einem Micro-Stecker ausgestattet, ist der Wechsel des Beiwagens schnell erledigt und das Diorama beinahe ununterbrochen einsatzbereit.
Das mit dem Gleius ist mir bewusst. Ja, da muss ich erst einmal austesten was noch realistisch ausschaut und wo es zu viel des Guten wird... Ich denke da auch eher daran die beiden Gleisprofile zu "verrunden". Abrupte Abbrüche sind sicher nicht sinnvoll.
Das meine Idde mit dem aufladbaren Akku grundsätzlich funktioneren kann freut mich! Wie gross der Akku dann sein muss und wie ich ihn unterbringe werde ich im Verlauf sehen. Ich vermute der Akku muss nicht zu gross sein, da er ja sowieso immer und immer wieder aufgeladen wird bevor er leer sein kann.
Das mit dem Sound müsste aber schon sein. Am einfachtsen ist es, wenn es bei Hornby einen Sound einer englische Kleinlok gäbe die so etwa wie ein alter Diesel tönt.. Würde ja schon ausreichen...
-------------------------------------- Herzliche Grüsse aus der Schweiz Thomas
Hallo zusammen Ich hab noch weiter über das Thema nachgedacht. Externer Sound unter der Anlage wäre wirklich interessant. Vor allem auch in Bezug zu einem knatternden Bass... Ralf hat da ja schon weiter gedacht. Ein Sounddecoder der nicht in der Lok sondern fix am Gleis angeschlossen wird. Beim Sound sind ja die Hornby Decoder nicht so flexibel wie z.B. die ESU. Dazu hab ich zwei Fragen/Ideen:
1) Hornby + ESU Ist es möglich den Hornby Decoder für Akku Betrieb zu nehmen und parallel dazu einen ESU Decoder fix für den Sound?
2) ESU mit Akku Ich weiss, dass man ESU Decoder puffern kann. Kann man das so ausweiten, dass die Pufferung direkt von einem Akku kommt? Signal immer noch durch die Gleise. Akku lädt sich via Gleis auf. Strom kommt vom Gleis. Der Akku ist aber so gross, dass die Lok auch mal 10 Sekunden ohne Schienenstrom fährt.
Gruss Thomas
-------------------------------------- Herzliche Grüsse aus der Schweiz Thomas
Zitat von shitao im Beitrag #99Ist es möglich den Hornby Decoder für Akku Betrieb zu nehmen und parallel dazu einen ESU Decoder fix für den Sound?
Meines Wissens nach geht das nicht. Begründung: Ein mit Akku betriebener Hornby Decoder kann ausschließlich über die App gesteuert werden. Der ESU Decoder kann daher nicht auf die Befehle der App zugreifen.
Zitat von shitao im Beitrag #99Ich weiss, dass man ESU Decoder puffern kann. Kann man das so ausweiten, dass die Pufferung direkt von einem Akku kommt? Signal immer noch durch die Gleise. Akku lädt sich via Gleis auf. Strom kommt vom Gleis. Der Akku ist aber so gross, dass die Lok auch mal 10 Sekunden ohne Schienenstrom fährt.
Erst einmal bleibt anzumerken, das die Pufferung der ESU Decoder zwar nur wenige Sekunden anhält, aber sie puffert den Decoder vollumfänglich! Größtes Problem ist jedoch, das der Triebwagen nur zwei Achsen und zudem relativ kleine Räder hat. Da wird es trotz Puffer sicherlich zu Problemen kommen...
Ich habe Loks mit ESU Sound Decoder die über Akku betrieben werden. Das funktioniert aber nicht über die Pufferschnittstelle! Hier mal die positiven Punkte : • Das Gleis kann eine Digitalspannung oder eine feste Gleichspannung führen. • Die DCC Signale werden via WLan direkt vom Handregler in die Lok gesendet. • Je nach Kapazität des Akkus kann die Lok von wenigen Minuten bis mehrere Stunden ohne Schienenspannung fahren. • Das System wurde von uns WLan-Direkt getauft. Es simuliert via ESP eine Z21. • Im Prinzip hat die Lok neben dem Decoder eine winzige Z21 verbaut. • Der Akku wird über die Gleisspannung geladen. • Als Fahrregler kommt entweder die Roco App, oder eine Roco WLAN Multimaus zum Einsatz.
Allerdings setzt das voraus, sich mit dem System vertraut zu machen. Hier nun die Punkte die evtl. negativ betrachtet werden könnten, aber zwingend erforderlich sind: • Umgang mit dem PC. • Umgang mit einem Editor. • Der Wille, wenn ich nicht mehr helfen kann, sich mit dem Git-Hub auseinanderzusetzen. Und evtl. in neue (Programmier-) Welten einzutauchen. • Je nach Ausstattung ein mehr oder weniger erhöhter Platzbedarf. Neben Decoder und Lautsprecher muss Platz für: 1 ESP Platine, 1 bis 2 Stepper Platinen, 1 Mini Relais (oder Schalter 1 x UM), 1 DRV/Trigger Platine und den Akku vorhanden sein. !!Klingt viel, könnte aber im Beiwagen unter der Plane Platz finden!!
Mein Fazit, auch nach so vielen Jahren: Fahrspaß ohne Ende!