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Dieses Thema hat 44 Antworten
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Boemmel13 Offline



Beiträge: 159

08.11.2025 14:26
#31 RE: 750mm Projekt: Es grünt im Hintergrund Antworten

Moin Robert,

wir beleuchten unsere Module mit einer breiten Schreibtischlampe von oben. Das klappt eigentlich ganz gut gegen den Schattenwurf. Z.B. sowas hier:

https://www.amazon.de/gp/product/B0CF5JJ...PYYNE8JJ3&psc=1

Gruß Markus


rofra Online




Beiträge: 1.498

09.11.2025 09:57
#32 750mm Projekt: Irgendwie ist der Wurm drin Antworten

Die letzte Nacht stand offensichtlich unter dem Motto: "So war das aber nicht geplant"...

Fangen wir mal mit einem "Langläufer" Projekt an und zwar meinen Kupplungen: Ich nutze mehr oder weniger Vorbildgerechte Mittelpufferkupplungen mit Balancierhebel. Als "Kupplungshaken" kommen bei meinen Bahnen nach 600mm Vorbild einfache Kuppelketten mit oft dreieckigen Mittelelement zur Anwendnung. Für 0e hatte ich Schraubverbindungen vorgesehen. Hier fehlte es aber lange an passenden, funktionierenden Schraubenkupplungen in klein.



Primär kommen bei mir ZT Mittelpufferkupplungen zum Einsatz. Die H0 Schraubenkupplung wurde dort in die entspr. Halterung eingebaut und wird durch den Drah auch gleich verstärkt. Der auf der anderen Seite des Balanciers vorhandene Minihaken wird entfernt, das ganze aufgebohrt und mit einem besser nutzbarer Haken (hier Eigenbau aus 0,8mm Kupferdraht. Einer ist etwas zu groß geraten) bestückt. Bei meinen beiden Prototypen ist die Aufhängung der Schraubenkupplung noch nicht ideal, und sie ist etwas Steif. Im Testbetrieb macht sich das durch zumindest teilweises Aushängen nach dem Schieben bemerkbar, selten aber auf beiden Seiten, also erstmal Nutzbar.

Insgesamt bekommt man so aber neben einer stimmigen Optik und echter "Balanciermechanik" eine für meine Zwecke vollnutzbare Kupplung, sofern ich die Geschichte noch etwas frei schwingender bekomme.

Neben noch etwas Gleisbau Richtung Lokschuppen, habe ich auch mit Licht gespielt. Ergänzend zu der zu sehenden Gittermastlampe, die zwar ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, aber einfach schön ist, hatte ich mir eine der von mir schon in TT verbauten Busch Lampen in 1:45 bestellt.



Leider habe ich hier zu spät gemerkt: Falsche Lichfarbe. Anschauen wollte ich mir das ganze trotzdem mal und muss feststellen... nee. Falls jemand bedarf hat :) Gegen einen entspr. Tauschwert ist die Lampe abzugeben (derzeit ist sie nur gesteckt und steht - genau deswegen etwas schief - auf einem großen Korksockel).



Das Gleis zum Lokschuppen ist jetzt verkabelt (und elektrisch von der Weiche getrennt). Hier gab es nochmal leichte Anpassungen am Abzweigewinkel und irgendwo zwischen Testen und Einbauen hat sich der Schalter fürs an/abschalten des Gleises verabschiedet, sodass ich das gleis nicht Stromlos schalten kann. Hier muss ich nochmal ran. Zumindest eins von beiden war so nicht geplant (das andere war eine normale Anpassung des Plans ;) )

/edit: Ich bitte die Abstruso-Fahrzeugkombinationen in diesen Beiträgen zu entschuldigen.

Bevor es in die große Stadt ging, habe ich noch die bisher blanken Gleise und Gleisverbinder farblich behandelt und den fehlenden Weichenstellblock vorbereitet. Dessen Federstahldrahtstellstange im Nachgang einzufedeln, war auch eine grandiose Idee... aber damit kann ich beim nächsten mal die bisher fehlenden Schwellen setzen und Nageln. Die erste (letzte) Schwelle* liegt schon Damit ist der Gleisbau dann fast durch. Fenster für den Lokschuppen sind auch auf den Weg. Mit dem und dessen Gleisanlagen (der Plural ist da auch Übertrieben) kann es dann weiter gehen.

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


rofra Online




Beiträge: 1.498

23.11.2025 09:51
#33 750mm Projekt: Mauern bauen + Kleinkram Antworten

Da der Gleisbau an... der Kleinstanlage selbst sich als recht unbequem herausgestellt hat - normalerweise Baue ich meine Gleisjoche gesondert an der Werkbank. Bei den Verbindungsstücken und Kurven an denen es gerade hängt, muss ich direkt auf der Anlage nageln, was bei der jetzigen Lagerung auf dem Boden doch recht mühsam ist - , was sich auch in einem erhöhten Ausschuss an Nägeln bemerkbar gemacht hat (4 auf 12...), habe ich meinen Fokus erstmal auf andere Sachen gelenkt. Trotzdem ist jetzt zumindest auch die zweite Weiche fest verbaut und hat ihren Stellhebel bekommen.

Das Kernthema heute ist aber Hausbau und dazu gehen wir erstmal zurück ins Jahr 2020, in dem ich meine ersten Versuche in dem Bereich unternommen hatte:



Der damals im entstehen begriffene Lokschuppen war eine Mischung aus den bei mir so beliebten Lokschuppen in Schmarsow der DKB(O) und dem Demminer Lokschuppen der DKBW. Ich unternahm hier auch meine ersten Versuche zum Thema "selber mauern". Bei meinem zweiten Schmarsower Lokschuppen in 1:32 hatte ich gerlernt, dass es Klüger ist - sofern man keine eigenen Fenster lasern kann - um Fertigteile wie Fenster und Türen herum zu planen/bauen, statt an den Bauteilen Anpassungen vor zunehmen.

So war zwar der bisherige Pappkamerad auf den 75 Zentimern nach original Maßen aber das finale Gebäude sollte um Bauteile der Fa. Zapf entstehen. Die haben sich in 1:32 bewährt und lassen sich recht kostenunintensiv Ansammeln... Bei meiner ersten Bestellung hatte ich ich leider verschätzt und viel zu kleine Fenster bestellt. Inzwischen kamen aber die passenden Fenster an. (Auch zu sehen... es gibt jetzt bei den sächsischen Feingusswerken endlich Herberleinbremskram in 1:32. Das ist aber ein anderes Thema)






Also schnell entspr. Zeichnungen und Teilelisten zusammengestellt und los gings. Da ich den Lokschuppen bereits in 1:32 wie im Buch "Die Demminer Kleinbahnen" dargestellt baue, wird sein 1:45 Pendant seitenverkehrt und die kleinere Seitenwand zeigt zum Betrachter (siehe 600mm Feld- und Kleinbahnen in 1:32: Dieser Hof ist nicht Jähner Hof (14))



Das Mauerwerk ist diesmal kein selbstgemauerter "Echtstein" sondern Struktur...matten(?) von Viessmann (ich bin mir unsicher). Die gibt es in div. Ausprägungen schien mir aber recht Teuer, versprach aber sich wesentlich leichter bearbeiten zu lassen (Ein Vergleishbild zwischen Stein und Matte hätte sich angeboten... kommt noch :) ). Dem ist auch so, zumindest das zuschneiden und einpassen sind recht einfach.



Die abstriche in Optik und Haptik sind i. O. in anbetracht dessen, was man sich an Fummelkram spart und zumindest in Fachwerkbauweise verbraucht man kaum Material ABER ich weiß nicht wie ich das hier verfugen soll. An zwei Teststücken hat sich gezeigt, dass an der rauhen Oberfläche mein Putz einfach kleben bleibt . Einer der Gründe warum die Elemente bisher nur eingesteckt sind.

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


rofra Online




Beiträge: 1.498

23.11.2025 16:07
#34 Nachtrag: 750mm Projekt: Mauern bauen + Kleinkram Antworten

Anbei noch ein paar Worte und Bilder zur Ergänzung:



Hier mal zum Vergleich, ein mit Juweela "Mörtel" - den ich für meine Maurereien verwende - verfugtes Stück, sowie ein Juweela 1:50/48/45 Ziegelsteine. Man sieht hier auch, dass ich meine verbauten Mauerstücke mit 2mm Holz unterfüttert habe, was definitv zu dick ist/war (sieht man rechts am Dreieckigen Stück ganz gut) aber ohne gehts auch nicht, auch weil das Mauerwerk eine Mattenstruktur hat (ähnlich Linoleum) und sich etwas wellt.

Trotz div. Stöhraktion div. roter, subversiver Elemente bei der Planung, habe ich heute Vormittag zumindest noch das Gebälk der Einfahrtsseite noch anfangen können.





Was man auf den Bildern auch nicht sieht, ist der Umstand dass ich mich für die äußeren Balken beim Holz (also den unteren und oberen Querbalken) vergriffen hab. 3,5mm statt 3mm, was ich jetzt durchgängig bechten darf.

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


rofra Online




Beiträge: 1.498

01.12.2025 21:56
#35 750mm Kleinspur Projekt: Mauern bauen II - putzmunter Antworten

Im Nachgang der ersten Experimente mit dem neuen Werkstoff, kam mir eine Idee, einfach an graue Fugen zu kommen.

Die Unterseite der "Ziegelmatten" sind nämlich eigentlich Grau (in der Struktur ähnlich groben Sandpapier auf einem Pfasergepflecht), man muss also eigentlich nur zwischen den Fugen etwas Material abtragen. Nach etwas rumprobieren war auch ein Geeignetes Werkzeug (nicht zu dick, nicht zu scharf, nicht zu schnell "verstopft") gefunden.



Oben die genutzte Trennscheibe (aber händisch!) zum aufrauhen, links der Urzustand, recht mit aufgerauten Fugen unten drunter, die Unterseite der Mauerstücken.
Also entstand recht schnell die erste Wand, aus neuen und alten Mauerstücken. Wie man sieht mussten trotzdem ein Paar einzelne Steine dran glauben... der Zahn der Zeit nagt halt (oder ich bin kurz mal abgerutscht...).



Und noch ohne Fundament/Sockel stand kurz darauf der Schuppen zum ersten mal.





Einige der Mauerstücken sind noch nur lose eingesteckt. Mit Licht im Schuppen würde man auch noch einige Lücken sehen. Auch die fehlenden Verfugung zwischen Mauerwerk und Balken stört noch etwas. Aber insgesamt, bin ich garnicht so unzufrieden mit der Lösung. An selber Mauern kommt die Optik so nicht ran, es geht aber wesentlich schneller und m. E. auch Kostengünstiger! Zumindest für Fachwerkbauten, eine echte Möglichkeit schnell nach eigenen Maßen ein Gebäude zu gestalten.

Die Korkstücken haben in etwa die Höhe des fehlenden Fundaments/Sockels. Die Mallet wird wohl nicht reinpassen :/

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


rofra Online




Beiträge: 1.498

06.12.2025 13:59
#36 750mm Kleinspur Projekt: Semifinaler Gleisbau Antworten

Gestern Abend habe ich endlich die letzten cm Gleis verlegt. Also am linken unteren Ende und - noch nicht final - im Lokschuppen. Der soll zwar mal herauslösbar und mit seinem eigenen Stück Gleis auf der Bodenplatte ausgestattet werden aber bis dahin soll er voll nutzbar sein.



Das Bild entstand erst heute beim Testen meiner optimierten Kupplungen (jetzt mit wirklich freischwingenden Kuppel...ketten). Das Ganze auf ein Lichtbild zu bannen, gelang mir leider mangels Licht nicht aber... funktionell bin ich jetzt voll auf zufrieden und auch die Optik gefällt mir.

Die Testfahrten im Lokschuppen habe ich mit einer viel zu selten gezeigten Lok gemacht, meiner Vorserien HF130C. Die muss endlich mal fertig Restauriert werden und ist deswegen nur selten zu sehen, war aber für die Testfahrten ideal (kurz, massig und gut zu Fahren) und passt m. E. generell ganz gut ins Setting (im Gegensatz zu den oft zu sehenden Britten). Der Lokschuppen bekam eine LED eingebaut um zu sehen, wo er besonders Abgedichtet werden muss.







/edit: Bevor es mit dem Lokschuppen weiter geht, baue ich erstmal noch ein paar Kupplungen auf Vorrat.

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


rofra Online




Beiträge: 1.498

06.12.2025 22:55
#37 750mm Kleinspur Projekt: Kupplungen und (Ab)Dichtungen Antworten

Ein kleiner Nachtrag zu den Themen von heute morgen.
Anbei mal ein Bild der jetzigen Kupplungen (hier zwischen einem britischen und einem pommerschen G-Wagen).



Ich habe jetzt den Großteil meines 0e Fuhrparks zumindest Teilweise auf die H0 Schraubenkupplungen umgerüstet. Nur an die grüne Britin habe ich mich noch nicht getraut. Hier überlege ich immernoch ob ich etwas intensiver Eingreifen möchte (Kuhfänger ab inkl. neuen Schienenräumer, neue Lampen, usw.) oder möglichst minimalinvasiv eingreife. Da sie aber zumindest auf einer Seite einen Balancierhebel mit "alter" Kuppelkette hat, ist sie aber zumindest Kuppelbar.

Insgesamt hat sich das Kuppeln selbst als etwas fummliger erwiesen aber allein durch die bessere Optik und einfachere Herstellung, im Vergleich zu den bisher handgeferfigten Kuppelketten überzeugt das Ganze (zumal jetzt auch weniger Varianz in den Kupplungsabständen gegeben ist. Ein kleines highlight ist die Kurvenfahrt). Die Kupplungshöhe liegt bei 12mm um 550mm im Vorbild nachzubilden.



Der Lenzsche G-Wagen ist einfach ein Schmuckstück, erst recht vor dem passenden Lokschuppen :)

Nachdem ersten abdichten von innen zeigt sich mein Lokschuppen im Dunkeln bereits so:



Bonusbild:



Ich würde sowohl die Versuche mit den Mauerplatten/matten als auch mit den H0 Schraubenkupplungen als durchaus gelungen einschätzen. Auch wenn es zumindest mit den Kupplungen von meinen 0e Anfängen bis jetzt gedauert hat, verspricht beides für mich eine Arbeitserleichterung in Spur 0 (ich habe heute 7 Kupplungen verbaut und 3 noch vorbereitet liegen... das ist schon nicht schlecht).

Puristen mögen mich ob des wilden Fuhrparks gerne steinigen :p aber ein sortenreines Dasein ist in 0e als "nicht-Sachse" einfach zu hart.

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


Enzian 999 Offline




Beiträge: 312

Gestern 08:44
#38 RE: 750mm Kleinspur Projekt: Kupplungen und (Ab)Dichtungen Antworten

Moin Robert
Für den Fall das Du bei deinem englischen "Fuhrpark" die Kupplungen austauschen und für die werksseitigen keine Verwendung mehr hast hätte ich großes Interesse daran!
Übrigens bekommen meine Mannig Wardle's auch andere Laternen, die verbauten sind mir zu popelig!
Hab mir welche bei den Crottendorfern besorgt. Die neuen Led's sind im Zulauf, dann kann ich mich da auch mal dran machen!
Gruß Martin


Enzian 999 Offline




Beiträge: 312

Gestern 08:54
#39 RE: 750mm Kleinspur Projekt: Kupplungen und (Ab)Dichtungen Antworten

Kleiner Nachtrag zu Deiner Äußerung: "Sortenreiner Fuhrpark"
Schön ist was einem selbst gefällt, wers nicht mag soll einfach weg schauen!
So halte ich das jedenfalls!
Ich freue mich jedenfalls schon auf den kommenden Weihnachtsurlaub, da kann ich endlich mal stressfrei bastelen....


rofra Online




Beiträge: 1.498

Gestern 09:53
#40 RE: 750mm Kleinspur Projekt: Kupplungen und (Ab)Dichtungen Antworten

Ich hatte für meine Mallet damals ein paar der großen Lampen aus Crottendorf aka den sächsichen Feingusswerken bestellt (siehe Seite 1, wenn auch nur bedingt an der Mallet zu erkennen), die mich echt in Versuchung führen.

@Kupplungen: Ich hätte jetzt erstaml 2 von den Bachmann Kupplungen (es werden mal 4) abzugeben, die sind nicht ganz so schön wie die von Dapol/Lionheart aber ich denk an dich, wenn/falls ich mich an die Lok mache! Zur not erinnere mich dran, es wird ja hier zusehen sein. Ob ich den 4-Achser umbaue weiß ich noch nicht. Dadurch, dass meine Peco Bausätze (siehe G-Wagen) sich aber mit den Kontinentaleuropäischen Kupplungen ganz gut machen, überlege ich zumindest.
Generell hätte ich gedacht, dass sich die "halbautomatischen" Kupplungen besser machen, hier war ich funktionell eher enttäuscht. Ich hatte die tatsächlich mal als generelle Lösung in Betracht gezogen. So schön wie die Balanciehebelkupplungen sind, sie sind halt wenig komfortabel, weder mit Bügel, noch mit Kette oder wie jetzt mit "Schraublösung". Die dem Benutzer abgewandte Seite ist immer fummelig, erst recht mit beweglichen Balancierhebel und kurzen Pufferabstand im halbdunkeln.

@Fuhrpark: Ich hätte ihn ja selber gerne etwas, zumindest Regional, eingeschränkter. Mir ist das eigentlich zu bunt (zumindest für ein hiesiges Vorbild)... aber es macht halt einfach Spaß.
Selbst die kleine Bachmann Lok hat trotz, vll. sogar gerade wegen dem ruppigen Fahrverhalten mein Herz erobert... (die Stromabnahme ist hier ein echter Pluspunkt und beim Vorbild lief wohl auch nicht immer alles so butterweich, wie man es gern hätte).

Am Ende gilt: Die Geschichte hat mit der sächsischen IIK (alt), eine gute Ausrede für den Einsatz einer oder zwei... entsprechender Loks geliefert.

In diesem Sinne sei allen hier schmökernden ein schöner 2. Advent gewünscht!

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


GMWE Online




Beiträge: 188

Gestern 14:36
#41 RE: 750mm Kleinspur Projekt: Kupplungen und (Ab)Dichtungen Antworten

Zitat von rofra im Beitrag #40
Generell hätte ich gedacht, dass sich die "halbautomatischen" Kupplungen besser machen,
hier war ich funktionell eher enttäuscht.


Deine ideellen und materiellen Vorstellungen über praktikable Kupplungslösungen werden hauptsächlich davon genährt,
dass auf deinen Modell-Outlets kein regulärer Anlagenbetrieb möglich ist.
Wenn man aber mal "spielen" will, dann stellt sich oft heraus, dass die angedachte, so ideale Lösung letztlich doch
nicht praktikabel ist.
Mir gings genauso und deshalb bin ich bei der Magnetkupplung gelandet, die ich auch noch selbst herstelle.
Nur so als Vorschlag:


https://www.youtube.com/watch?v=5FnPY3QXSk8

Gruß, Peter

https://web.archive.org/web/201708091505...gmwe-online.de/


Enzian 999 Offline




Beiträge: 312

Gestern 14:40
#42 RE: 750mm Kleinspur Projekt: Kupplungen und (Ab)Dichtungen Antworten

Erscheint mir sehr praktikabel
Was verwendest Du für Magnete?
Gruß Martin


GMWE Online




Beiträge: 188

Gestern 14:54
#43 RE: 750mm Kleinspur Projekt: Kupplungen und (Ab)Dichtungen Antworten

Hi Martin,

Neodym-Magnete 2x2 mm, zusammen mit den relativ preisgünstigen BEMO-Kupplungen (im Vergleich
mit den anderen Herstellern) kommst du da pro Kupplung auf nicht mal 1€. Ich habe den ganzen
Fuhrpark damit ausgestattet.

Gruß, Peter

https://web.archive.org/web/201708091505...gmwe-online.de/


rofra Online




Beiträge: 1.498

Gestern 15:13
#44 RE: 750mm Kleinspur Projekt: Kupplungen und (Ab)Dichtungen Antworten

Zitat
Wenn man aber mal "spielen" will, dann stellt sich oft heraus, dass die angedachte, so ideale Lösung letztlich doch
nicht praktikabel ist.



Das ist hier der Knackpunkt, interessanterweise ist der unterschied zwischen "die Haken gelöst bekommen" und die Kuppelkette eingefummelt zu bekommen, nicht so groß. Gerade Kupplungen sind ein schwieriges Thema, weil hier jeder seine Vorstellungen und seine Bedingungen hat. Witzigerweise ist das vorbildnahe Kuppeln einer der Gründe warum ich bei Spur 0 und größer gelandet bin (wobei sich dann noch ganz andere positive Nebeneffekte gezeigt haben). Bei mir bedingt das Eine, dann das Andere (der daraus resultierende Platzverbrauch die kompakten "Anlagenkonzepte" usw. usf.). Aber es gilt: Weder in 1:45, noch in 1:32 ist das Kuppeln Spielspaß pur aber ein Preis den ich gerne Zahle, wenn man die Fahrzeuge dann langsam durch die Kurven schlängeln sieht. Ein Konzept was aber auch bricht, wenn ich mehr als 3 Fahrzeuge unterbringen könnte. Einen 8 Wagenzug vollständig zu Kuppeln würde seine Zeit brauchen...

Ich denke man sieht, dass ich bei meinen Gleisplänen primär kurze Verschiebeoperationen mit vielen Kuppelvorgängen hab... Andere haben ihren Kneipp oder japanischen Garten. Ich mach halt sowas.


Magnete habe ich durch die Pflicht zum händischen Kuppeln bisher witzigerweise z. B. strikt abgelehnt. Selbst in TTe, wo sie wirklich eine Alternative währen.

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


Günni Offline




Beiträge: 875

Gestern 20:55
#45 RE: 750mm Kleinspur Projekt: Kupplungen und (Ab)Dichtungen Antworten

Zitat von GMWE im Beitrag #41
Mir gings genauso und deshalb bin ich bei der Magnetkupplung gelandet, die ich auch noch selbst herstelle.

Und wie entkuppelst Du das Ganze?

_________________________________

Günni

Je schmaler die Spur umso größer der Spaß


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