aus der Kanüle kommt schon sehr wenig Kleber, wenn es noch weniger sein soll, geht ein winziger Rest davon auf eine Stecknadel oder ein 0,3 mm Stahldrahtstück.
Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde
Martin
DelTang-Funkloks, Wald- und Feldbahnen 0e, 16,5 mm, Maßstab 1:45
bei mir ist es in den letzten Tagen mit den beiden MT-Deutz weiter gegangen.
Nachdem meine "Lackierkabine" wieder benutzbar ist, wurden die Gehäuse der Loks geduscht.
Das Purpurrot war trotz vorheriger Grundierung der Gehäuse sehr unwillig, an einer sauberen Deckschicht mitzuwirken. Aber viele dünne Schichten führten schließlich zum Erfolg.
Die Loklaternen wurden noch einmal überarbeitet und haben jetzt auf Anregung vom Chief Rückseitig einen Dorn, der mittels einer Bohrung im Lokgehäuse eine präzise Positionierung ermöglichen soll. Dafür habe ich mir auch Bohrschablonen gefräst, damit es bei den beiden eine ungefähr gleiche Optik geben wird.
Heute habe ich in 12 Loklaternen verkabelte LED´s eingefädelt. War ein echtes Geduldsspiel. Die Augen waren früher besser! Zum Einsatz kommen Evemodel SMD LED Modell Lampe warmweiss Bauform 0603 Cu Kabel 20cm warm weiss.
Viele Grüße
Holger
P.S. Hat schon einmal jemand "Verglasung" für diese Modelle nachgefertigt? Die Brummi-Spenderlok hatte ja keine. Ein Original-Scheibensatz habe ich. Mich würde da eine Quelle für passendes Material interessieren.
natürlich verfolge ich den Baufortschritt Deiner beiden Deutz-Loks. Die gewählte Farbgebung gefällt mir besonders, kommt sie doch dem Original der bei uns im Leipziger Feldbahnverein vorhandenen Lok schon sehr nahe. Hier mal zum Vergleich:
Die elfenbeinfarbene Bauchbinde ist allerdings unsere vereinsinterne "besondere" Note. Da wir keine öffentliche Eisenbahn sind, begnügen wir uns mit jeweils einem Scheinwerfer an Vorder- und Rückseite. Der große Feldbahnpuffer ist ein Nachbau der Puffer unserer Ns3-Dieselloks, so dass wir zum einen unsere "großen" Wagen, aber auch normale Kipploren mit der Lok kuppeln können. Im Moment sind wir beim Nachbau der beiden Seitenklappen links und rechts am Motorvorbau, die fehlten bei Übernahme der Lok in den Niederlanden bereits. Ja, nun wird das Erscheinungsbild dieser Klappen einfach am Modell "abgeguckt" und nachgebaut, so gesehen geht Modellbau auch mal andersrum....
Zitat von Günni im Beitrag #78Eigentlich doch alles, was durchsichtig ist und dünn genug um in die Schlitze zu passen.
ja, das hast Du ziemlich präzise auf den Punkt gebracht. Da ich mir aber gerne die Suche nach so einem Material erleichtern wollte, ging es mir um bereits von jemandem hier in der Gemeinschaft verwendetes Material, im Idealfall mit Bezugsquelle.
ja, die Farbgebung wird ähnlich. Aber ich hatte mich schon für die Farbgebung entschieden, bevor ich im schriftlichen und geistigen Austausch mit Dir von Eurer geplanten Farbgebung erfuhr. Vielleicht erinnerst Du Dich, dass ich Dich im Verlauf einmal fragte: "Sag´ jetzt nicht, Ihr verwendet Purpurrot".
Aber am Ende ist´s doch egal. Die Streifen werden meine nicht bekommen. Versprochen!
Hi. Ich verwende für sowas gerne Müll. Ja wirklich, Müll, genauer Verpackungsabfall. Da ist oft genug entsprechendes Klarsichtmaterial dabei. Sei es ein Deckel von einer Schmelzkäsepackung oder von einer Salatpackung oder so was. Kommt mir immer wieder unter. Damit habe ich bei meinen "fensterlosen" MT Fahrzeugen die Fentser nachgebaut. Ideal ist es, wenn man ein Original- Exemplar als Schablone zur Verfügung hat. Ich habe aber auch die Stirnwandfenster bei den MT personenwagen, die meines Wissens nach nie verglast sind, mit solchem "Abfall" aufgehübscht.
Will ich aber (schwarze) Fensterrahmen o.Ä. haben, dann kommt Overheadfolie für den Tinten- oder Laser- Drucker, je nachdem, was man für einen Drucker zu Hause hat zum Einsatz. Dann zeichne ich die Fensterrahmen in Inkscape (kostenloses Grafikprogramm). Es geht auch CorelDraw, LibreOffice Draw oder ähnliche Programme. Zur Not tut es auch Paint (allerdings ist es da mühsam die passende Größe hin zu bekommen). Dann drucke ich die Fenster einfach auf der Klarsichtfolie, nachdem ich vorher einen Testdruck auf Papier gemacht habe. Dabei bleibt alles klar, was in der Zeichnung weiß ist und auf "normalem" Papier auch weiß werden würde. Die Folie gibt es überall, wo es Bürobedarf gibt. Sonst eben auch Online:
Ist jeweils nur ein Beispiel von unzähligen. Wenn du ein Staples oder so was in der Nähe hast, auch die haben sowas immer vorrätig. Oft gibt es solche Folien auch in den 1€ Läden oder gelegentlich sogar beim Discounter. Einfach mal die Augen danach offen halten.
Zur "Not" kann man diese Folien auch einfach so zuschneiden, wenn man partout kein passendes Material im Abfall findet.
Die Taucherbrille oben kommt tatsächlich aus dem 3D Drucker... Das Harz ist deutlich teurer als herkömmliches Harz, aber man braucht ja auch nicht so viel davon. Für flache Scheiben, wie bei den MT Fahrzeugen, ist das aber viel zu aufwändig. Da reicht Verpackungsmaterial oder Overheadfolie völlig aus. Doch wenn man etwa einen modernen Triebwagen mit in allen Richtungen gebogenen Windschutzscheiben nachbaut oder auch sowas wie einen Messerschmitt Kabinenroller, dann eröffnet einem dieses Harz ganz neue Möglichkeiten.
man kann Verglasung aus Acryl auch fräsen. Habe ich in der Vergangenheit schon gemacht und es sieht sehr gut aus.
Aber es ist bei der MT-Lok nur möglich, wenn man in der Kabine einiges wegfräst, was ich wiederum nur als allerletzte Option anstreben mürde. Overheadfolie hat eine glatte und eine rauhe Seite. Sie ist von der Materialbeschaffenheit gut als Fenster geeignet, neigt aber zum Vergilben und wäre deshalb für mich eher nicht die erste Wahl.