Da in ungern "offene Deckel" habe - besteht der Wunsch, daß ich hier meinen damaligen Bericht weiterführe (bis zum zum Glück nicht bitterem) Ende? Und wenn ja - wäre das nicht sinnvoll, den Bericht NEU zu schreiben oder kann der hier "aufgeräumt" und in die 0e Abteilung verschoben werden?
Ich habe hier damals schon nicht durchgesehen und würde um aufräumen/neu, wenn es nicht zuviel mühe macht. Das war ja auch eine Mehrfachdiskussion über mehrere Themen bei der dann auf einmal div. Modell entstanden. Und knuffig sind sie ja schon!
wenn ich es richtig sehe, dann war dein letzter Beitrag die Nr. #22. Das Fahrzeug ist offensichtlich fertig, deshalb würde ich es begrüßen, wenn du die Wissenslücke von damals bis heute schließen würdest.
Du hast recht, daß die nicht zu deinem Baubericht gehörenden Beiträge hier stören. Wenn du Lust hast, dann beginne doch einen neuen Faden und skopiere deine Bauberichte direkt hintereinander mit dem Hinweis, daß Allerweltskommentare , die nicht direkt dein Modell betreffen, in dem neuen Faden bitte unterlassen werden. Wer will, der kann sich ja dann in dem alten Faden austoben.
Moin, wie Ihr feststellen könnt habe ich den Faden schon in die entsprechende Rubrik verschoben. Da mir gestern leider unerträgliche Kopfschmerzen die Konzentration auf weiteres unmöglich gemacht haben, werde ich heute die Beiträge, die nicht zum Thema gehören löschen. Und wenn Ihr von mir Dinge geregelt haben wollt sprecht oder schreibt mich bitte direkt an, dann können den Ablauf besprechen.
Dann .. DANKE für euer Interesse und Deine Arbeit Ludwig, ich weiss selber nur "zu gut", was es heisst eine solchen "Haufen Flöhe" zusammenzuhalten - und welche Konzentration bei der Software nötig ist. Mach bitte in Ruhe und Musse - ich führe dann "von damals" einfach weiter.
So dann versuche ich mal, den Baubericht auf Seite 1 - Beitrag 15 fortzuführen.
Das Bild von Geko vom Rowan-Kessel hatte mich inspiriert, keine Frage! daher noch einmal DANKE dafür.
Henke ist sicherlich sein Geld wert - nur.. greift mal nem nackten Mann in die Tasche... "es geht auch billiger... " mit Resten aus den Trumpeter Dampflokbausätzen, einem Kabelschutzrohr und diversen 3D-Druckteilen, die nicht so waren wie geplant..
zur Probe mit Ansicht der ersten Stellversuche der Sitzbänke
Da es ja NICHT der Egger-Triebwagen ist, Hr.Denke auch klar damals sagte, er hält sich nicht kpl. am Vorbild und die KFE den Wagen bei der RLK aufkaufte - ein neues Bild mit 2 Frontlaternen.. Gefällt mir echt besser...
Im Teil mit dem Kessel war die Position des "Königsbolzens" durch die Bohrung vorgegeben
Das habe ich dann auf dem "Fahrgastteil" einfach übertragen und dann eine Schraube gesetzt
Zur besseren Wartung hatte ich mich entschlossen, den Boden im Fahrgastteil einzuschrauben.. (deswegen hatte ich die kleinen Klötzchen in die Ecken geklebt...). Dadurch kam der Fahrgastboden etwas höher (was mir ganz Recht war) - damit der (Papp-)boden sich aber nicht durchbiegt, habe ich dann noch mittig einen Balken gesetzt
Mit "etwas Muffensausen" - ist es doch mein erster Versuch, so etwas überhaupt zu machen - griff ich zur Säge und zum Fahrwerk des MT-Diesels. Dieser muss entsprechend dem Aufbau umgearbeitet werden..
"Beim ersten Mal tut es noch weh".. aber es passt Very Happy Die "Rahmenwangen" vom Fahrwerk müssen weg, da dort nachher die Verkleidung des DT sich befindet - und dieser ansich auch schmaler ist
es wird ein kleiner Absatz gesägt, damit sich hier später alles bewegen kann
was sich auch auswirkt
Versuch macht kluch...
Die Rahmenwangen des Antriebsteil müssen leicht an einer vorgefrästen Kante gebogen werden (Thema Kurvengängigkeit des ... Aufliegers), das wollte ich doch VORHER machen, bevor alles ge- /verklebt wird.
die beiden "Distanzleisten / Stützleisten" auf das Fahrwerk (die hier noch etwas falsch sitzen, wie mir ein paar Modellfotos von Herrn Denke "sagten"..
Na, dann aber los - diesmal in der richtigen Ausrichtung der Rahmenwangen - Was "wunderbar" ging, da nur eine kleine Ecke zum Ausrichten war.. (unterschiedliche Höhen der Rahmenausschnitte)
In der Zwischenzeit bekam ich von der Modellbahnunion die Werbung, daß nun auch ein Glockenanker-Umbausatz für die Fleischmann "Anna" (Artikel 4000 usw.) verfügbar ist - nun, da griff ich doch mal zu, ähnelt der "Anna"motor doch dem MT-Motor. Links der originale Motor - hier muss noch die Welle abgezogen werden für den neuen Motor
Und .. TATA - selbst die Halterung würde einrasten..
Mir fiel auf, daß gem. dem Bausatz die Rahmenverkleidung vorn und hinten offen bleiben würden.. neee.. das gefällt mir gar nicht. Ist schnell erledigt..
Mit untergelegtem Drehgestell sieht es dann SO aus (die Leisten an den Rahmenwangen liegen da, weil die sonst trotz Patafix "einen Hang nach unten haben")
Mir fiel auf, das die Grundplatte vom Führerhaus + Dampfkessel nur ganz wenig mit den beiden Leisten abgestützt würde an den äusseren Rändern - auch schnell erledigt dank der relativ vollen Lagervorräte.. (die beiden inneren Leisten sind neu)
das vom Verkäufer des Bausatzes beigelegte Drehgestell (ich weiss nicht, ob das auch von Herrn Denke dabei war) hat die alte Fleischmann Haken-Kupplung "drangeschraubt" - die muss natürlich runter - Ersatz erfolgte durch eine Kadee 5
Weiterhin Richtarbeiten - das Teil mit dem Führerhaus/Kessel/Motor ist im Rohbau langsam fertig
Mir fiel auf, daß das Drehgestell unter dem Fahrgastteil ziemlich "hochbeinig" daherkam, wenn man es "schräg von unten" ansah. Ok - wer macht das auf der Bahn, aber .. das alte Leiden, wir als Bauer wissen es..
Also habe ich versucht, die Stelle mit einer Art Rahmenverstärkung optisch zu entschärfen..
Wenn ich schon mal dabei war - die Aufstiege am Antriebsteil angeklebt und die Frontverzierung gleich mit. Zur Optik einfach mal die Einrichtung eingeräumt..
Weil ich es einfach mal sehen wollte, habe ich mit 2 Kartonstreifen Dachdummys geschnitten mit der Vorlage der echten Bauteile..
Tjaaa.. und irgendwie hatte ich mir in den Kopf gesetzt - kleine Reelingstützen von Graupner als Griffstangenhalter zu nehmen.. Warum? Sah mir einfach nett aus damals.. ich "spoiler" mal - irgendwann im Laufe des Weiterbaus nicht mehr..
Dann begannen die Lackierarbeiten - in den Farben der "KFE" - wie alle Triebwagen meiner Bahn (dunkelgrün und Sand von Tamiya) - ähnelt ein bischen auch den alten Strassenbahnzügen der Ennepetaler Strassenbahn..
Der Boden wird natürlich nicht vergessen..
Sieht dann mit (nur eingesteckten, aber schonmal einseitig lackierten Fensterrahmen SO aus
Mit List und Tücke fängt man eine Mücke...
beim DT fing ich mit der Verkabelung des neuen Motors an (oder auch HURRA - wo ist denn noch alles Masse)
... ...
Tja... und hier war mir wohl irgendwie innerlich bewusst, was mit mir los war - der arme Dampftriebwagen wurde nach ein paar Griffen sicher in eine Kiste gepackt.. Mir war damals wohl schon klar, daß was mit meinen Augen nicht stimmt.. Ich hatte noch Griffstangenhalter angebaut (die ich damals halt "chick" fand) und den Kessel "final" in die Triebeinheit eingeklebt
Über ein Jahr später kreisten meine Gedanken wieder um den Triebwagen.. und am Freitag "fasste ich mir ein Herz".. Bevor irgendwas Anderes jetzt passierte, musste der neue Micromotor rein...
Tja - DAS war um einiges leichter gedacht und geschrieben als getan. Der Umbausatz HF007 von Micromotor ist für die Fleischmann "Anna" (Artikel 4000) gedacht - von der Schnecke bis zum Halter hin. Da der Motor in den Magic-Train Loks identisch ist, hatte ich mir den halt gekauft..
Es zeigte sich, daß - wenn die Schnecke im exakten Abstand gem. Anleitung eingesetzt ist, der gesamte Motor nur in einer bestimmten Position "arbeitet".. das hiess Gefummel und Gefluche
Den Gedanken, den Motorhalter mit der ursprünglichen Halteklammer zu sichern, konnte ich mir "stecken".. unter anderem bekam ich die Schnecke des Motors nicht mit dem Ritzel auf der Achse in die Flucht so.. Ergo - da meine Augen nun endlich "mitspielen" in dem Falle - habe ich mittels "versuch macht kluch" mir die richtige Position "erarbeitet" und dann auf dem Halter ein paar Markierungen gesetzt, wie das Ding zu stehen hat. Zurück alles - und dann mit Sekundenkleber den Halter auf den Rahmen geklebt, dabei mit "neuem Auge" in die Bohrung geschaut, daß alles mittig fluchtet.
Motor rein - Höhe "erarbeitet", wieder Sekundenkleber... und TATA - das Ding bewegt sich das erste Mal auf "eigenem Füssen" ohne "Handbetrieb".. Gleich mal den Aufbau des "Triebteils" drauf und den ... Auflieger aufgesetzt
Mit VIEL "Oberwasser" ging es dann an den Weiterbau ... Den zusammengebauten Schornstein auf dem "Dummy"dach aus Karton
Was mich immer wieder zum Grübeln brachte: wie bekomme ich aus den beiden Plastik-Stücken ein gerundetes Dach, daß auch in nem Monat oder so noch seine Form behält? Da sind zwar "Spanten" bei - aber.. ich hatte immer befürchtet, die "Memorykraft" würde die gleich wieder mit rausreissen.. Daher - da bin ich ehrlich - habt ihr (bisher..) immer nur 2 Karton"Dummys" als Ersatzdach gesehen..
Nach einigem Suchen (o heilige Ordner - ein gutes Haus verliert nix - wo zum H.. habe ich die hingelegt) fand ich dann einige Bleche, die ich mal als Reste von einem Kunden mitnehmen durfte.. Nu.. gedacht - getan... Vorn die beiden Kunststoffstücke und meine "Ersatzdächer".. (hinten die "Dachspanten")
Da muss Farbe drauf.. :)
Jaaaa... die Griffstangenhalter... ... neee... nicht wirklich.. Dank des Tipps von Manfred "Gronauer" habe ich eine Biegelehre für Messingdraht gebaut.. und hier ein Vergleich..
Das Prinzip der Lehre werdet Ihr sicherlich kennen - mir war es "schäm" unbekannt..
Und tatsächlich mache ich inzwischen alle Griffstangen so...
Der "Triebkopf" des DT bekam seine (gebogenen) Griffstangen
Der "Auflieger" am Heck seine Laternen, Inneneinrichtung, Dachspanten, Fenster
Die restlichen Griffstangen gebogen und eingeklebt
Sieht dann SO aus
Also zu einem neuen "Angstgegner" von mir - dem Dach, bzw. den dort aufgesetzen / eingesetzten Lüftern. Bei dem relativ dünnen Blech, daß ich bei meinem Gespann gewählt habe, hatte ich Angst, mir das beim Bohren wieder zu verbiegen. Also.. üben an einem Reststück - Schnittwerte rausfinden. Ich merkte dabei, wenn ich das Blech noch unterstütze, hält es die Form..
Bei meiner Variante des DTs haben Herrn Ying und Frau Yang Platz genommen (Chinafiguren - die sehen SO grottig bemalt aus, die kann man echt nur als Passagiere nutzen - aber dafür kosten Sie auch entsprechend weniger. Wie an anderer Stelle geschrieben: Du bekommst, was Du bezahlst...)
Tjaaaa... und nachdem ich dann endlich den "Mut" gefunden hatte, das Dach mit Sekundenkleber aufzukleben, eine Art Puffer zu bauen.. war der DT dann FERTIG..
Meine Güte - Baubeginn 2024, unterbrochen aus einigen Gründen - immer wieder dran "rumgefriemelt".. hätte ich es beim Kauf des Bausatzes sicher nie gedacht, wie lang es sich ziehen wird - was für Hürden zu nehmen waren.. Würde ich es wieder machen? Würde ich z.B. mit dem Wissen von Heute den Bausatz damals auch kaufen? . .. ... Klares.. JA! Denn er HAT Spass gemacht, alle Flüche von Rückschläge zum Trotz. Ich war ja "vorgewarnt".. und musste halt das "Gehirnkasterl" anstrengen. Und heute steht - auch dank eurer Kritik und Hinweise (ich sage nur Griffstangen und -halter) - ein Fahrzeug im Dienst der KFE, das sicherlich SO nicht noch einmal existiert. Da darf man(n) auch mal stolz sein Kleiner "Walk around"
Sicherlich ist der Zug nicht "perfekt" - habe auch Fehler drin. Er müsste - meine ich - noch einen "Tacken" tiefer, aber - ich habe es entweder nicht hinbekommen am damaligen Fahrwerk und vor allem "mich nicht getraut". Ich habe trotzdem Spass am Zug und schaue immer wieder gern zu, wie er sich "durch die Gegend schlängelt".
In diesem Sinne - bis zum nächsten Male - sicherlich diesmal zeitnaher..