Hi. Es muss wohl am USB Stick gelegen haben. Denn inzwischen hat der Druck vom Gehäuse problemlos geklappt. Ich muss jetzt noch die neue Grundplatte und ein paar Kleinteile drucken, und ein erstes Exemplar des Billard ist so weit fertig gedruckt. Wenn alle Teile fertig sind, gibt es auch Fotos, nicht nur Screenshots aus der CAD.
Ich hab auch mal angefangen mit der Motor Atrappe.
Zuerst hab ich dem Billard mal einen zünftigen V8 verpasst...
Aber ob ich den Motor wirklich verwende, weiß ich noch nicht. Eigentlich ist der Motor ja abgedeckt. Muss er auch, da sonst der Lärm für den Lokführer wohl nicht auszuhalten wäre. Vermutlich sähe man also sowieso nichts davon.
Zitat von Gronauer im Beitrag #48daher ist mir nicht ganz klar, warum die dann auch noch in 1:48 gedruckt werden
Aus zwei Gründen. Zum Einen passt bei 1:48 der Halling Antrieb vom Achsstand her genau und zum Anderen ist der Billard in 1:45 zu lang für meinen Drucker. In 1:48 passt er so grade eben noch rein, in 1:45 aber nicht mehr. In 1:45 müsste ich ihn in der Mitte durchteilen und in zwei Hälften drucken. Das spare ich mir dann doch lieber. Speziell, da ich sowieso schon einiges in 1:48 im Einsatz habe (Bachmann und Co sowie das eine oder andere Modell sonst auch).
Als RTM-Fan begann ich auch mit dem Bau der Billard, die auf der RTM unter der Nummer AR 2002 und dem Namen „Stern“ fuhr. Der Anhänger war ein umgebauter Triebwagen und trug die Nummer 2012. Nach einigen Druckerproblemen wurde die erste (halbe) Billard gedruckt.
Hi. Der letzte Druck hat wieder nicht geklappt. Diesmal allerdings aus einem ganz profanen Grund. Es war nicht mehr genug Harz im Tank... Das war aber der Rest des transparenten High Speed Resins, den ich noch hatte. Jetzt habe ich noch einen Rest ABS-Like in Grau. Weit komme ich damit aber auch nicht, der Billard verschlingt wirklich Unmengen an Harz, weil er so groß ist und deswegen so viel Stützmaterial braucht. Eine Flasche ABS-Like ist noch unterwegs, soll morgen ankommen (hoffentlich). Danach muss ich sehen, was ich dann mache. Diese Blitzbestellungen sind nicht besonders wirtschaftlich. Aber um das Harz günstig einzukaufen, muss man größere Mengen beim Hersteller ordern. Das ist im Moment jedoch keine Option...
Moin Claus Mal so interessehalber : Wie viel Harz frisst ein kompletter Billard so Pi mal Daumen? Kann man eigentlich ohne Qualitätsverluste weiter drucken wenn das Harz ausgegangen ist und der Drucker dadurch eine Pause machen muß bis Nachschub kommt? Gruß Martin
Zitat von Enzian 999 im Beitrag #54Wie viel Harz frisst ein kompletter Billard so Pi mal Daumen?
Incl. Stützmaterial etwa eine dreiviertel Flasche Harz.
Zitat von Enzian 999 im Beitrag #54Kann man eigentlich ohne Qualitätsverluste weiter drucken wenn das Harz ausgegangen ist und der Drucker dadurch eine Pause machen muß bis Nachschub kommt?
Wenn du es frühzeitig bemerkst bevor das Harz alle ist, den Druck pausierst und dann Harz nachfüllst, dann klappt das. Aber in aller Regel merkt man das erst, wenn der Druck durchgelaufen ist, beispielsweise, weil man den Druck über Nacht laufen lässt. Und dann ist nichts mehr zu Retten. So ein Druck dauert viele Stunden. Dabei ist der Drucker ziemlich laut. Das kann ich nicht die ganze Zeit am Kopf haben, weswegen ich fast immer über Nacht drucke. Im Schlafzimmer ist vom Drucker nichts zu hören, da stört er also nicht.
Ein Blick ins innere. Es ist noch nicht alles an Inneneinrichtung fertig. So fehlt z.B. noch die Trennwand zwischen Fahrgastraum und Maschinenraum. Der "graue" Bereich hinten ist die leider notwendige Abdeckung für den Antrieb. Sonst würde man ihn frei im Innenraum sehen können. Hier muss man das Ganze mit vielen "halben" Figuren etwas weg tarnen.
So in etwa soll das mal fertig aussehen.
Und mit aufgesetztem Dach. Das Dach wird später mit zwei Magneten befestigt. Oder man klebt es nach dem lackieren und der Inneneinrichtung fest. Ganz wie man mag.
Ein Blick auf die "Kleinteile".
Auch hier ist noch nicht alles fertig.
Die Blenden werden einfach mit dem "Stützklotz" seitlich an den Halling Antrieb angeklebt. Natürlich sollte man die Blenden vorher lackieren. Der Antrieb auf dem Foto ist noch auf den kürzesten von drei möglichen Achsständen eingestellt, so wie er geliefert wird. Für den Billard wird aber der "mittlere" Achsstand von 26,7 mm benötigt. Das passt, ebenso wie der Rad- Durchmesser aufs Zehntel genau zum Vorbild.
Die Grundplatte passt leider immer noch nicht ganz. Ich hab die Aufdickung zu weit Richtung dem antriebslosen Drehgestell gezogen. Das stößt jetzt also an und kann nicht schwenken. Außerdem muss der Halling Antrieb noch einen mm tiefer. Sonst steht der Billard nicht grade auf dem Gleis. Aus solchen Gründen muss man immer erst mal einen Probedruck machen. Irgendwas hat man bei der Konstruktion in der CAD dann doch fast immer übersehen.
Auch mit dem Drehgestell selbst bin ich nicht 100% zufrieden. Die Blenden stehen scheinbar minimal schräg. Eigentlich kann das nicht sein, da alles rein mathematisch ausgerichtet wurde. Aber vielleicht sind die Original- Dateien schon nicht ganz Plan gewesen. So sitzt ein Radsatz zu stramm und der andere zu lose so das er fast raus fällt. Vielleicht ist es hier wirklich besser, Messing- Lagerbuchsen (z.B. von PeHo) zu verwenden. Ist wohl einfacher als das scheinbar nicht optimal genaue 3D Druckteil mühsam immer wieder anzupassen.
Moin Claus Das sieht doch alles schon mal sehr vielversprechend aus! Hat es eigentlich einen besonderen Grund warum Du bevorzugt transparentes Harz verwendest? Hast Du die Fenster Scheiben dem Billard angepasst? Bei mir in der Datei haben die keine runden "Ecken" - ich denke das diese zum Ankleben von innen gedacht sind, Von außen in die Vertiefungen eingesetzt sieht das optisch besser aus denke ich Mal! Plotten kann ich die Scheibe eh erst wenn ich ein Gehäuse habe, da mit Sicherheit noch kleine Korrekturen nötig sind! Ich hatte letztes Jahr Mal einen Test Plott mit abgerundeten Ecken gemacht , zusätzlich habe ich noch einen Rahmen aus Klebefolie gemacht um einen Fenster Rahmen zu simulieren, das hat gar nicht so schlecht ausgeschaut! Ist zwar ein wahnsinns Gefummel den Rahmen passgenau drauf zu bekommen, aber es geht! Dünner als 0,5 mm kann ich aber nicht plotten! Farblich ist das dann Geschmackssache Ob matt schwarz für Gummi oder Silber für Alurahmen..... Ich sehe auf jeden Fall deutlich das Licht am Ende des Tunnels! Das wird mit Sicherheit ein tolles Modell!
Zitat von Enzian 999 im Beitrag #57Hat es eigentlich einen besonderen Grund warum Du bevorzugt transparentes Harz verwendest?
Das transparente Harz war halt grade dran. Generell sind transparente Harze weniger verzugsempfindlich, weil das UV Licht zum Aushärten besser ins Material kommt. Dafür sind sie spröder als opake Harze. Oft bekommt man aber nur bestimmte Farben, weil andere Farben grade nicht lieferbar sind.
An sich spielt die Farbe keine Rolle, da die Modelle sowieso lackiert werden müssen, alleine schon als UV Schutz. Je dunkler das Harz, desto länger muss man aber belichten und um so länger dauert der Druck. Außerdem wird mehr Strom verbraucht und der Drucker verschleißt stärker. Deswegen also lieber helle Farben. Wenn es darum geht, die unlackierten Drucke zu beurteilen, ist Grau am besten geeignet, weswegen man häufig graue Drucke sieht. Bei besonders empfindlichen Sachen ist transparent farblos am besten, weil es eben am wenigsten zum Verziehen neigt.
Ich hab schon alle möglichen Farben gehabt. Aber besonders häufig entweder Transparent oder Grau. Sind so meine beiden bevorzugten Farben. An dritter Stelle kommt dann "Fleischfarben". Die Farbe ist ideal, wenn man Figuren drucken will. Da sie ähnlich von der Helligkeit ist wie Grau, kann man auch ähnlich gut die Drucke beurteilen. Ist nur etwas gewöhnungsbedürftig, eine Rosa Lok zu sehen. Die transparenten Drucke kann man allerdings nur schwer beurteilen, bevor sie lackiert sind.
Mit den Fenstern habe ich mich bisher noch gar nicht befasst. Ich habe keinen Plotter. Entweder muss ich sie mit dem Cutter ausschneiden oder aus Klarsichtmaterial fräsen. Klarsichtfolie, die man mit einem Diodenlaser einfach lasern könnte, gibt es ja nicht. Zum einen ist fast jede Art von Kunststoff giftig, wenn es verbrennt (was beim Lasern ja der Fall ist) und zum anderen geht der Dioden- Laserstrahl einfach durch klares Material hindurch, ohne eine Wirkung zu hinterlassen. Um klares Acryl (was man an sich problemlos lasern könnte, weil es im Gegensatz zu den meisten anderen Kunststoffen keine giftigen Dämpfe absondert) zu lasern braucht man einen CO² Laser, keinen Dioden- Laser. Ein CO² Laser schneidet problemlos transparentes Acryl.
Bei Fenstern, die man einfach von innen hinter die Fenster kleben kann, nutze ich sehr gerne Overhead Folie für den Tintenstrahl Drucker. So kann man die Schnittvorlage statt auf Papier gleich auf das Klarsichtmaterial drucken. Solche Folien gibt es auch für Laserdrucker. Wie ich das beim Billard genau mache, weiß ich noch nicht. Kommt erst ganz zum Schluss dran.
Hi. Blöderweise ist mein bestelltes (und bezahltes) Harz gestern nicht angekommen, wie eigentlich versprochen. Im Gegenteil, es wurde bis heute noch nicht mal losgeschickt. Ich hab noch Harz für genau einen Druckversuch. Wenn dann die Grundplatte immer noch nicht passt, könnte es schief gehen damit, den Billard mit zur Nussa zu bringen. Zumindest in einer Form, in der man mal alles zusammenstellen kann.
Ach, ich habe man nächsten WE einen Familien Termin, bei dem noch nicht klar ist, ob Samstag oder Sonntag. Den "anderen" Tag fahre ich dann zur Nussa.