Hallo kundige Forumsfreunde, kann mir jemand sagen, welches Radsatzinnenmaß bei 0f - Originalspurweite ( 13,3 mm ) einzuhalten ist? Ich habe nach längerer Suche dazu im Internet leider nichts gefunden. Danke im Voraus. Gruß Henning
Ich auch nicht. Ich hab zwar noch mehrere Schriftstücke zum Thema aber entweder finde ich sie nicht oder die Maße fehlen. Ist das generell nicht ein Thema was hart vom Radmaß abhängt? Bei Bedarf kann ich am Wochenende -sofern ich am WE in mein Bastelparadies komme - bei mir mal den Messschieber anlegen. Das meiste meines Krames ist zwar per Augenmaß eingestellt aber ein paar Modelle vom Profi hab ich ja doch da.
Leider gibt das FKSB Modulhandbuch zu 13,3 mm keine Infos, obwohl damals im FKSB auch schon auf 13,3 mm gefahren wurde.
Beim Bau der Fahrzeuge für Feldsee letztes Jahr bin ich pragmatisch beim umspuren der Drehgestelle von 0e auf 13,3 m vorgegangen. Ich habe einfach das Spurkranzinnenmaß von 12 mm um die 1,3 mm Sourweitendifferenz vergrößert.
Hallo Robert, hallo Hubert, danke für Eure Antworten. Ich habe die Radsatzinnenmaße für 0e und 0f laut NEM - Norm ins Verhältnis zur Spurweite gesetzt und den so gewonnenen Mittelwert mit 13,3 multipliziert. Dann komme ich auf ein Radsatzinnenmaß von ca. 11,6 mm. Hintergrund meiner Frage ist, daß ich mich in einen 3D - Druck der österreichischen Feldbahnlok RIIIc "verliebt" habe, die man mit einem Fahrwerk der BR 80 von Roco zum Laufen kriegen kann. Da das aber eine Lokbaureihe mit 600 mm Spurweite war, widerstrebt es mir, die auf 0e - Gleisen fahren zu lassen. Und wenn schon 0f dann richtig mit einer Modellspurweite von 13,3 mm. Das Ganze ist aber erstmal eine fixe Idee und in der Phase der Testung auf Realisierbarkeit. An einer 80er von Roco habe ich schon geschaut, wie man das Fahrwerk anpassen kann. Eine Idee habe ich. Die Gefahr dieser Idee - ich verzettele mich mit zu vielen Projekten. Zudem habe ich wenig Kenntnisse über Feldbahnen. Ich hätte jedoch Lust, eine kleine handliche Anlage in 0f zu bauen, mit der ich zu Ausstellungen fahren könnte. Und das, wo schon langsam am Horizont die Ziellinie des Lebens zu ahnen ist. Na ja - Luther wollte ja auch einen Baum pflanzen, wenn er wüßte das Morgen die Welt untergeht. Gruß Henning
prinzipiell würde ich dem Hubert Recht geben mit seinem Vorschlag zum Radsatzinnenmaß, ausgehend von NEM 310 für 12mm Spurweite Innenmaß 10,2-10,4mm plus 1,3mm, also 11,5-11,7mm. Du willst aber beim Bau auf das Fahrwerk einer Roco BR80 zurück greifen, also auf ein H0-Fahrwerk und damit für H0 dimensionierte Räder. Dann müßtest Du auch die 16,5mm Spurweite als Ausgangsmaß ansetzen und zurück rechnen. Innenmaß lt. NEM310 14,4-14,6mm minus 3,2mm, das wären dann 11,2-11,4mm. Fragt sich, ob das tatsächlich von Bedeutung ist, da Du ja für diese "exotische" Spurweite sowieso die Weichen selber bauen müßtest. Ja, und was den Horizont und die Ahnung einer Ziellinie des Lebens betrifft, den Gedanken verwerfen wir lieber ganz schnell. Wir aktiv schaffenden Modelleisenbahner werden alle 100 Jahre alt und davon 95 Jahre bei bester Gesundheit, um noch alle Ideen und Projekte verwirklichen zu können, geht gar nicht anders Also einfach loslegen....
ZitatDa das aber eine Lokbaureihe mit 600 mm Spurweite war, widerstrebt es mir, die auf 0e - Gleisen fahren zu lassen. Und wenn schon 0f dann richtig mit einer Modellspurweite von 13,3 mm.
Gibt es da Alternativen? ;)
Aber mal zur Idee: Ich bin da beim Lindenauer, auch wenn es inzwischen wieder von Feld Weichen geben sollte. Es gibt einfach zu wenig, mit dem man Kompatibel sein muss bzw. kann. Dazu kommt das auf einer kleinen abgeschlossenen Anlage, noch mehr Freiheiten gehen also so schon in der "Spurweite". Ich kann nur sagen, wenn man den Fahrzeugmangel überwunden hat, macht 0f echt Spaß und die Spurweite braucht ein paar "Musterbeispiele".
Ich freu mich wenn das Projekt Form annimmt, erst recht bei dem Zugpferd. Nachdem ich gerade 4 0e Weichen eingepackt hab, verschiebt sich mein 0f Projekt erstmal wieder :/
Meine Ns2f kommt auf 11,5mm Radsatzinnemaß auf 2,5mm Radscheibenstärke (analoger Messschieber aber vll. hilfts als Ansatz). Ich kann auch gerne mal noch ein paar Drehgestelle von mir Durchmessen, die sind aber im Gegensatz zur Ns2f alle per Hand eingestellt und haben stellenweise auch Räder aus allen möglichen Spurweiten/Maßstabskombinationen.
@freelance: Ick weiß immernoch was ich von solchen Kommentaren halten soll. Unterstellst du uns hier das wir keine Mathe in der Grundschule hatten? Aber hier ein kleiner Denkanstoß wie man mechanisch solche Probleme lösen kann. (Das ja das geile an Mathe: Nachdem ermitteln der Zahlen ist im Regelfall nicht Schluss, sondern dann fängt die Arbeit an.)
In dem speziellen Fall hilft es vielleicht auch, nicht auf irgendeinen H0 (Halb-NULL nicht halb Oh) C-Kuppler seine Überlegungen aufzubauen, sondern auf dem, der hier auch Verwendung finden soll (Roco BR80... Nicht Fleischmann. Hier sieht man schon beim Antrieb Unterschiede.)
Ansonsten eine Bitte: Lies doch mal ein paar Themen hier im Forum und pöbel nicht nur rum. Wir haben hier Leute die fräsen und bohren sich hier im Zweifelsfall ihren eigenen Rahmen.
ich habe im Laufe der Zeit mehrere Fahrzeuge bekommen und selbst gebaut. Die meisten haben ein lichtes Maß von 11,5 mm , letztendlich kommt es nicht auf die Dicke des Radsatzes an, sondern wie dein Spurkranz aussieht. Ist er ganz schmal oder nicht. Zur Zeit fertige ich zwei Diema DL 6 von Kb scale. Da hatte ich Probleme mit den originalen Radsätze, so habe ich die Räder ausgetauscht und die gefallen mir wesentlich besser. Aber mit dem Maß 11,5 mm kannst du erstmal arbeiten. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.
Hallo Forumsfreunde, ich danke allen, die mir geantwortet haben und mich mit Informationen versorgt haben. Es scheint also so, dass ich mit „meinen“ 11,6 mm Radsatzinnenmaß ziemlich richtig liege. Noch ist die Idee, mich im Modell mit der Feldbahn in 0f zu befassen, weiterhin in der Phase der Überprüfung der Realisierbarkeit. Es steht auch die Frage im Raum, ob ich mir das antue. Ich habe reichlich Ideen für 0e – Projekte im Kopf. Unter anderem grübele ich, ob ich in den Modulbau einsteigen soll. Andererseits reizen mich schon immer schwierige Projekte. Ein bisschen denke ich doch auch an die Zukunft. Für meine aktuelle 0e – Anlage brauche ich schon relativ viel Platz. Nach Lage der Dinge steht noch in diesem Jahr der Umzug in eine barrierearme Wohnung im Raum, weil meine Frau Probleme beim Treppensteigen hat. Das würde eine minimale Reduzierung des Platzes für meine Anlage bedeuten. Da könnte ich mich auch entscheiden, etwas Neues zu beginnen, was dann auch weniger Platz benötigt. Jedoch bin ich mit meiner „Löderberger Kreisbahn“, einem kleinen bescheidenen Bähnle auf dem Lande glücklich. So sieht es aus. Ich werde wohl noch viel grübeln. Am Fahrwerk der Roco BR 80 fand ich ein Detail, welches die Hürden der Umspurung deutlich reduziert. Allerdings resultiert daraus das Problem, wie baue ich die Fahrstromzuführung um. Für den Selbstbau der Weichen habe ich auch schon eine Idee. Und es geht damit weiter, dass ich Wagen bauen müsste. Das verspricht reichlich Arbeitsvorrat. Mal sehen, ob Sinne und Finger mit 95 Jahren das noch mitmachen. Gruß Henning
0f hat definitiv seine Probleme. Die BR80 hatte ich auch, auch die Idee mit der Umspurung; habe sie aber nie umgesetzt der Arbeitsaufwand ist für mich zu hoch. Der Platzverbrauch im Vergleich zu Oe ist aber wahrnehmbar und 600mm Bahnen haben einfach ihre eigene Optik. Vll, kommt in den nächsten Jahren auch noch Rollmaterial (Brigadewagen?).
Meine Überlegungen schwanken gerade wieder um Triebwerksverkleidungen für Dampfloks, das spart Arbeit.
Zitat von schmalspurloethi im Beitrag #12Mal sehen, ob Sinne und Finger mit 95 Jahren das noch mitmachen.
Nicht zu fassen! Chapeau! Meine Hochachtung! Ich weiß nicht, wie viele hier im Forum dein Alter kennen, aber ich bin - nicht zuletzt angesichts deiner Aktivität völlig überrascht. Möge dir (und deiner Frau) Asklepios noch viele Jahre schenken. Und ich dachte schon, ich wäre mit meinen fast 80 schon alt....
Hallo an alle, Fleischmann Magic Train die Diesellok. Ein Vorbild Deutz, ich glaube wie sie im Frankfurter Feldbahn Museum derzeit zu sehen ist. A4L 514 müsste die richtige Bezeichnung sein,diese habe ich ohne großen Probleme auf 13.3mm umgespurt. 12mm gehen natürlich auch, aber da müsste man am Metallgewicht ein wenig Material herausnehmen. Leider hat Fleischmann dieses Modell nie richtig fertig gebaut. Kleiner Scherz. Aber die Spurweite ließ sich von 600mm aufwärts verstellen. Also doch Vorbildgerecht.