Uiuiui was ich manchmal so für textuellen Mumpitz zusammentippe ist auch nicht ohne... Sei es drum, das üben wir doch gleich nochmal.
Immerhin hatte ich schon beim Tippen den Entschluss gefasst, erstmal mit der bestehenden Basis weiter zu machen.
Selbst mit dem Loch sieht das schonmal ganz gut aus. Von hinten zeigt sich aber dass ich die Bretter nur grob zugeschnitten hab. Das passt erstmal so für einen Testbau und wird eh später von den Seitenwänden verdeckt.
Man sieht an den Seiten sind die Schraubenköpfe grob eingelassen, an den U-Profilen nicht.
Etwas Sorgen bereiten mir die Größenvergleiche. Der Wagenkasten ist zwar ca. 7mm zu kurz (Maßstäblich korrekt wären 11(,2)mm Bretter, ich habe 10mm verbaut) und durch die Aufhängugsprobleme liegt der Wagen auch nochmal ca. 3mm zu tief aber irgendwie wirkt das doch sehr klein (zumal ich den Vergleich in 1:32 gerade vor mir stehen hab))
Gerade der Vergleich mit der Lok macht mich stutzig. Die bzw. deren Aufbau sollte nicht viel höher als eine Deutz OMZ 122 sein. Ich habe aber auch nie nachgemessen, wie hoch die Lok jetzt geworden ist. Die ist inzwischen fertig genagelt und es fehlen nur noch die Fenster und Innenverkleidung (für den fertigen Rohbau ohne Kleinteile).
Am letzten Wochenende konnte ich außerdem auch endlich meine bisher nur Lose liegenden Gleise drinnen, wie draußen mit passenden, stabilen und leicht zu handhabenden Schienenverbindern verbinden. Auch meine Schleppweichenversuch war zumindest teilweise Erfolgreich. Optisch und bei der Stellmechanik eher fragwürdig, funktioniert das ganze aber erstaunlich gut. Am besten ist aber das Stellen selbst, da der (Spur II?) Weichenstellhebel jeden Arbeitsschritt mit einem lauten Klack und einer gewissen massigen Dynamik verrichtet.
Die Gleisverbinder dienen hier auch als Führung für die Schleppweiche (ich sag ja, das Konstrukt ist... heiß).
Wenn auch stellenweise fragwürdig umgesetzt ist das ganze ein riesen Gewinn für den Fahrspaß, Bedienbarkeit und Sicherheit.
Ich freu mich schon wieder aufs Wochenende, nicht nur beim Bauen, sondern gerade beim Fahrspaß durch Geräusche und Fahrdynamik der Fahrzeuge ist der Riesenmaßstab einfach genial.
Wahrheiten gehören ausgesprochen :D Ich überlese ja selber sehr viel, aber #45 ist hart. Ich muss da wirklich schon mit dem Kopf im Garten gewesen sein. Ich hätte es ja gerne nochmal Umgebaut aber... ;)
Für mein kleines Werkstatt- und Gartenprojekt stießen im letzten Monat 2 ungünstige Umstände aufeinander: Ich war für 3 Wochen weder im einen, noch im anderen und - sehr untypisch für die Region - hat es hier fast 4 Wochen durchgeregnet. Das führte dazu, dass ich Anfang des Monats vor meinem doch etwas sehr starkbegrünten Testgleis stand.
Was man hier nur schwer erkennt, am oder besser unter dem rechten, blanken Gleisstück sind bereits Wühlspuren ausfindig zu machen. Immerhin, ich hatte mich Testweise vorher schon am begrünen Probiert und mal folgendes Kraut ans Gleisbett gepflanzt. Im Zuge der Trockenheit, sah das schonmal Tot aus aber siehe da:
Das kleine knubblige Etwas erstrahlt wieder im knackigen Grün...
Kurz nach dem Unkraut zupfen, wurden die Gleisanlagen dann erneut Opfer einer Wühlmausattacke... über mehrere Tage machte sich das wühlende Wesen unter der Bettung zu Schaffen. Durch Regen und Nässe habe ich dabei erstmal nur zugeschaut (ich konnte ja auch nicht Ahnen, dass es ein längerer destruktiver Prozess wird, den dieses Wesen da gestartet hat)...
Am Ende sah das ganze dann so aus:
Da meine Gegenmaßnahmen unter dem anderen Gleisstück offensichtlich erfolgreich waren, habe ich eigentlich nur abgewartet bis es trocken genug ist um das Stück Bettung auszubessern und auch hier Gegenmaßnahmen einzuleiten. Dazu erstmal nur dieses Bild inkl. freigelegter Bepflanzung (so spannend ist Kies jetzt nicht und man sieht auf den folgenden Bildern den jetzigen Zustand):
Einmal mit dem ganzen Spaß angefangen, habe ich nämlich gleich mit meiner Lok weiter gemacht, hier gab es ja noch einige offensichtliche Baustellen: Z. B. zuwenige unterschiedliche Farben.
Nein... Da die Modellbau üblichen Abfüllungen für die großen Modelle nicht reichen, habe ich mir mal einige RAL-Farben und Metallgrundierung (in brauner Rostschutzoptik) aus der Dose bestellt zum Probieren und erst beim auspacken festgestellt, dass die alle "hochglänzend" sind. Da die Zweite Lok Grün werden soll, habe ich hier mal zum Gucken eine vorhandene zweite Vorbauabdeckung in RAL6010 Grassgrün besprüht... sieht nicht so Schlimm aus. Das Grün selbst ist mir aber etwas zu hell. Ferner dient das Bild als Vergleichsgrundlage zu den folgenden, um die Baufortschritte besser greifbar zu machen ;)
Heute standen Fenster und Beleuchtung auf dem Plan. Bei den Fenstern habe ich mal etwas anderes Probiert
Links: klassische Sandwichbauweise, Klarsichtfolie wird einfach zwischen die beiden Fensterahmen geklebt, Rechts: mit eingezogen Zwischenleiste, so dass eine echte Scheibe, Plexiglas oder dickere Folie eingesetzt werden könnten
Da ich trotzdem nur Folie eingesetzt habe, ist diese trotzdem auf einer Seite angeklebt. Die Herstellung der komplexeren Fenster ist aber nicht wesentlich aufwändiger. Kann man machen :)
Bei den Lampen war dann wieder schwere Metallbearbeitung angesagt.
Mehr Gussansatz als Lampe. Die sind eigentlich 1:22,5 sehen entgratet aber ganz gut aus
und die einzelteile Passen perfekt aufeinander.
Im Hintergrund mal ein Kuppeleisen mit der Metallgrundierung. Gefällt mir besser als blankes Messing oder Grau :)
Beim Leuchtkörper selbst musste ich Testweise auf eine Doppel-LED zur Beleuchtung von Modellhäusern zurückgreifen. Die Passt leider nicht ins Lampengehäuse, was selbst aber ganz gut zur Lok passt.
Das gute ist, dass am Steuerbauteil Lichtausgänge für beide Fahrtrichtungen vorhanden sind. Man könnte also eine weiße und eine rote LED in einer Lampe Verbauen und dann Fahrtrichtungabhängig erstrahlen lassen. Piko hat das ganze übrigens gut Dokumentiert, nutzt in der Lok selbst aber ganz andere Methoden um sie zu beleuchten, sodass ich jetzt 2 unabhängige Lichtsysteme habe. Prmär habe ich aber erstmal wieder Fahrtlicht in beide Richtungen, was ich mir zwischenzeitlich verbaut hatte. Im IST-Zustand ist dafür jetzt das Wechseln der Akkus etwas sehr aufwändig.
Neben den Fenstern habe ich auch gleich noch die restlichen Teile der Führerhausfront zugeschnitten, gebeizt und verbaut, sowie die fehlende Führerhausinnenseite verkleidet.
Von der Seite sieht man immernoch den US-Amerikanische Kern der Lok
Was mich erstaunlich fasziniert hat, ist das riesige Führerhaus. Es ist weder besonder schön gebaut, noch frei und es Läuft eine Kabelliane mitten durch aber es ist einfach viel Platz drin. Es wirkt einfach sehr luftig und räumlich... sehr spannend.
Zum Abschluss, noch ein fency... äh fancy Blick durch den Zaun
Und ja ich weiß, die schönste ist sie nicht, aber sie ist mein erstes vollfunktionsfähiges Lokprojekt... und ein ganz schöner Brocken :D
So und jetzt geh ich mir das ganze erstmal im dunkeln und draußen anschauen.
Da ich selber recht... zierlich bin, bin ich wohl nicht der beste Maßstab. Aber einen Vergleich mit div. 0e Modellen (das ist wohl das, womit die meisten hier was anfangen können), kann ich bieten. Ich könnte auch mal Maße abnehmen, die Lok basiert zwar auf div. Vorbildern aber gemessen habe ich nie. Ich versuch mal nächstes WE dran zu denken (hier in Berlin sind ja blos 2/3 meiner 1f Anlage, der Rest im "Jrünen", wie man hier sagt.)
Womit ich auf die schnelle dienen kann, ist der Vergleich mit TTe und dann TTe zur echten Welt
/edit: Ich denke auch das muss man mal gesehen oder gebaut haben bzw. noch besser erlebt haben. Ich kenne IIm/G Bahnen nur aus der Ferne und kann nicht beurteilen ob der Effekt hier auch schon eintritt, oder ob das ein persönliches Ding (Wahrnehmung ist ja was hochgradig Inidividuelles) ist, aber es ist anders. Was ich sagen kann die Lok drunter, man sieht ja das es fast nur Halb so groß ist, hat mich kalt gelassen (die war jetzt aber auch weder m. E. im Vorbild, noch in der Umsetzung irgendwie besonders... eine Plastikmodellbahngroßeserienklumpen halt. Ich bin aber auch bei Piko unentschlossen Vorbelastet)
Hallo.... zu Körpergröße und so, alles nur Äusserlichkeiten, wer braucht denn da noch irgendwelchen Werberummel, dafür bin ich nicht mehr jung genug, smile... Zu Robert, ganz konkret, lege doch mal bitte einen Zollstock mit ins Foto, das würde mir helfen! Dein Draußen-Großbahn-Projekt gefällt mir sehr gut! Danke fürs Zeigen. Grüße, Merc
Haha oder so :D Das leben kann so einfach sein :D Mir wird da schon was einfallen, von Walnüssen über Brombeeren bis Katzen (ok nur eine), bietet sich da schon einiges als Vergleichsgrundlage an.
Was mich am Hobby immer wieder fasziniert auf was für abgefahrene Sachen man stößt. Bis vor kurzen gab es hier noch https://www.gerdneumann.net/, zwar nicht über den Web-Shop aber zumindest im Internetz verfügbar einen Lasercut Bausatz nach Vorbild eines Decauville Personenwagens. Irgendwann in den letzen Wochen verschwand das Angebot dann.
Jetzt war ich mal so frei nachzufragen ob noch ein Bausatz verfügbar ist und bekam eine positive Antwort + den Hinweiß das auch ein passender Packwagen verfügbar ist, was meinem Geschmack schon eher trifft. Mit Schmerzen ob der finanziellen Mittel hab ich trotzdem mal zugeschlagen und habe heute das Paket abgeholt mit eben jenen, mir bis zum Schriftervekehr völlig unbekannten, Packwagen.
Da ich nicht in der Werkstatt bin, habe ich weder eine Kamera, noch will ich alles komplett auspacken. Aber mit dem, was hier gerade vor mir liegt, habe ich jetzt nicht gerechnet. Neben der maßstabsbedingten Riesengussteile - die immer wieder geil sind :D - und den Bachmann 31,4mm Radsätzen liegen erstaunlich viele Anbau- und Kleinteile bei. Ich war jetzt eher auf einen der üblichen Teilebausätze mit einem Wagenkasten + X eingestellt. Das könnte intensiver werden als erwartet.
Aber das mag ich auch am Hobby. Ich baue seit meiner Kindheit Bausätze. Erst Plastikhäuser für die TT-Bahn, dann Panzer, Flugzeuge und Schiffe. Durch die Schmalspurbahn kamen div. andere Werkstoffe, mal mehr, mal weniger natürlich dazu und ich finde es ausgesprochen spannend, was es da alles so geht.
Da dem Bausatz m. E. keine Anleitung beiliegt müssen diese beiden Bastelfäden (vom Prototyp und einem Serienbausatz) aus dem Buntbahnforum erstmal reichen. Es sieht definitiv machbar aus und ich hoffe zumindest den Rahmen (und vll. Wagenboden) an diesem WE fertig zu bekommen, um einen Größenvergleich zur Lok und den bestehenden Rollmaterial zu bekommen.
Direkt nach meinem Beitrag von heute morgen ging es per Bahn zur Bahn in die Wekrstatt.
Starten wollte ich heute eigentlich nur mit dem Rahmen und Fahrwerk. Das eine ging aber dank durchdachter Bauweise schneller als erwartet, das Andere wurde aber mangels Idee zur Umsetzung vertagt.Dafür bin ich insgesamt wesentlich weiter gekommen als ich dachte/wollte. Der Bausatz wirkt erstmal recht generisch, aber gerade der Wagenkasten baut sich fast von selbst und ist dabei komplexer als die Bilder glauben machen (es ist halt eine Sandwichbauweise und dadurch vieles doppel). Ich war schon beim Auspacken vom Inhalt und Umfang überrascht, nach 3/5 vom Wagenkasten bin ich auch ein Fan der Konstruktion. Das macht richtig Spaß
Am Anfang präsentiert einem sich ungefähr dieser Anblick: 2 Speichenradsätze (32mm?), optionale Trichterkupplung (zum Vgl. liegt eine Heyn Feldbahnkupplung daneben) und viel Holz bzw. div. Hölzer in unterschiedlichsten Verbünden und Formen. Auch damit ich den Zusammenbau des Rahmens richtig verstanden habe und richtig mache, ging es erstmal ans Lesen der oben verlinkten Beiträge. Generell lag ich nicht falsch. Etwas verwirrt hatten mich auch die vielen Messingrundprofile, deren Funktion sich aber auch schnell fand.
Nach einem Kaffee und etwas entwirrung fing es dann so an, wie geplant.
Der Rahmen besteht aus (Bodenplatte) 2 gelaserten Außenträger und einem Messingteil mit Achshalter, dazwischen.
Bei dieser Sandwichbauweise sind die Außenträger mit jeweils anderen Passstellen bestückt, womit ich so nicht gerechnet hatte und was mich dementspr. aus dem Konzept gebracht hat. Die Messingträger sind erstmal nur eingelegt und werden durch Niete positioniert und befestigt.
Damit konnte die erste Stellprobe zum Größenvergleich gemacht werden:
Rechts der Vorbau meines PIKO Umbaus, links der angefangene Rahmen des EMW O-Wagens. Offensichtlich ist es in Frankreich nicht so windig wie in Pommern, denn der Höhenunterschied der Wagen ist beachtlcih. Auch wenn der - noch nicht ganz / etwas zu sehr - O-Wagen ca. 1-2mm zu tief liegt (zu schwache Federn) und der Aufbau 7mm zu niedrig ist, liegt er wesentlich tiefer als der hochbeinig wirkende Franzose. Und das trotz 35mm Radsätzen.
Auf der Basis ging es dann "eigentlich nur mal kurz zum gucken" mit dem Aufbau weiter. Hier sieht man das erste mal, dass es sich eigentlich "nur" um einen Halbgepäckwagen handelt. Den ganzen Bau hinüber kann man schön Probieren wie was wo am besten Passt und merkt dann wie sich alles ohne großes Gefummel fügt. Ein schön gemachter, durchdachter Bausatz. Ich musste - abseits der Bank unten - nicht fluchen :D
Begeistern tut mich, neben der Ausführung des Bausatzes und der Knuffigkeit des Wagens, auch hier wieder, wie viel Raum in den Modellen ist. Das ist mir schon beim Bau meiner Lok aufgefallen, hier ist es noch krasser.
Etwas Ratlos lies mich aber die Mitgelieferte Inneneinrichtung zurück (ich hatte mit garkeiner gerechnet). Das passt irgendwie nicht:
Zum einen fehlt mir min. 1 träger mit Holzlatten für die Sitzbänke (ich hab hier blos einen gefunden, mal gucken ob der Andere zuhause ist) um beide Wagenseiten mit Querbänken auszustatten; zum Anderen: selbst wenn ich den Zweiten finde, wäre mir die Bank zu kurz. Hier werde ich deshalb je Seite eine Sitzbank über die volle Querlänge des Abteils bauen.
Hier merkt man übrigens auch, dass es sich um eine Anpassung des Personenwagens mit durchgängiger Sitzbank handelt: Es fehlt das zweite Loch für die Bank...stützen/beine :D. Sowas ist mir aber hier richtig egal, auch wenn die Sitzbänke aber eben durch diese Löcher den Bretterboden fixieren (was auch 'ne slicke Lösung ist). Bisher musste ich generell wenig aufpassen, das was verrutscht oder schief wird. Alles fügt sich irgendwo, oder lässt sich einfachst an etwas ausrichten. Zusammen mit den sauber gearbeiteten Teilen, macht das echt Spaß. So das am Abend das ganze dann so aussah:
Wenn man Bild 5 und das letzte Bild vergleicht, sieht man erstaunlich wenig Unterschiede, dafür das ca. 4 bis 6h Basteln dazwischen liegen. Aber die Fensterrahmen z. B. wurden einmal rausgetrennt und sind jetzt nur eingesteckt. Die waren vorher nämlich nur an der Seitenwand befestigt und liegen am Ende auf der Scheibe auf, die selbst auf einer zweiten Innenwand aufliegt (würde ich behaupten. Es geht aus keiner der Bauberichte hervor), die auf Bild 5 noch fehlt. Man hat viele Bauschritte die man nicht sieht die aber Stabilität oder eine saubere Ausrichtung reinbringen.
Jetzt überlege ich erstmal wie ich weitermache. Bisher ist wenig geklebt, weil noch Farbe ran muss. Am Bausatz fehlen auch noch div. Zierleisten, deren Anbringung davon abhängt, wie ich farblich vorgehe. Ursprünglich wollte ich die Seitenwände erst Besprühen und dann einbauen... da ich die aber noch biegen muss, weiß ich nicht ob das die beste Idee ist. Eigentlich müsste/könnte ich den gesamten Wagenkasten (ohne Fensterrahmen und Fenster) grundieren, lackieren und dann mit Pinsel Inneneinrichtung und Fenster machen... Ick weiß es nicht. Soweit hatte ich noch nicht gedacht, ich dachte eigentlich das wird fummeliger und dauert länger.
Sofern ich das tue müsste ich jetzt aber den gesamten Wagenkasten anfangen zu verkleben. Bis auf die 4 Rahmenträger mit der Bodenplatte und die Doppelwände ist hier auf den Bildern alles nur gesteckt. Der Wagenkasten stützt und hält sich irgendwann von selbst auf dem Rahmen, das finde ich so genial an der Konstruktion.
Der Wagen selbst ist übrigens jetzt das größte Modell was ich besitze. Er ist nochmal etwas länger und höher als die dazugehörige Lok... Aus Wagenkasten und PIKO Antrieb, ließe sich sicherlich auch ein schicker Triebwagen machen.
Die Brandenburger Pampa war ist historisch betrachtet vermutlich eher Zufluchts als Sehnsuchtsort vieler Franzosen... in genau so vielen, wie unterschiedlich Begründeten (naja fast... Religion war irgendwie immer im spiel) Einwanderungwellen kamen div. in ihrer Heimat verfolgte oder gegen Geld angesiedelte Franzosen, in die Mark Brandenburg und hinterließen ihre Spuren. Nicht nur in Straßen und Familiennamen, sondern auch durch Urbachmachung ganzer Landstriche. Wie spann' ich diesen doch sehr überzogenen Bogen jetzt weiter? Nach dem verkleben des Wagenkastens sind folgende Bilder entstanden.
Das wird super :D
ZitatBegeistern tut mich, [...] auch hier wieder, wie viel Raum in den Modellen ist.
Ich habe mal die Bank umgestellt, in der Hoffnung das visualisieren zu können.
Auf Wunsch eines einzelnen Herren möchte ich hier nicht nur schnell den geforderten Größenvergleich nachreichen (das ging Alleine irgendwie nur so halb gut) und gleich noch einen Zwischenstand beim preußischen Franzosen da lassen. Der bekam heute nämlich seine ersten Farbtupfer, nach dem ich den Wagenkasten gestern noch in Form gebracht hatte. Dazu aber später mehr:
Die dazugehörige Lok incl. meiner Wenigkeit (teilanonymisiert) im bequemen Basteloutfit
Naja das übliche Rotbraun-Gelb mit ein bisschen schwarz. Aber der Reihe nach.
Vorher musste der Wagenkasten eingezogen(?) und die fehlenden Zierleisten angebracht werden, die verdecken nicht nur div. Steckstellen der Bausatzteile sondern werten die Optik des Wagens insgesamt enorm auf, wie ich finde.
Vor dem Biegen des Wagenkastens hatte ich einen gewissen Respekt und so ganz erfolgreich war ich nicht, aber ich denke das Endergebnis ist für den ersten "geschwungenen" Wagenkasten ganz ansehnlich
Auf dem Bild fehlt zwar gerade der Bretterboden (siehe Einstiegsbühnen bzw. unten) der sitzt aber bündig auf dem zusehenden Rahmen mit Bodenplatte auf, d. h. der spalt bleibt erstmal ...
Danach ging es nicht nur für den Wagenkasten und Rahmen sondern auch für div. Kleinteile wie Kupplungen und Achshalter die ich auf Vorrat gekauft habe, ans Grundieren und Einfärben. Dabei unterscheiden sich das Rotbraun RAL8012 vom Wagenkasten und die Grundierung am Rahmen nur minimal. Dummerweise hatte ich mit der Grundierung auch die Fensterrahmen grundiert, was sich mit den dort genutzten Acrylfarben nur bedingt vertragen hat.
Kurze Zeit später konnte ich zum erstenmal den Rohbau in Farbe bewundern (naja...). Die Stangen und Halterungen an den Bühnengeländern wurden im Zuge des Kleinkrams mit geschwärzt, die Äußeren Stangen mussten jeweils noch gekürzt werden um die Dachkrümmung zu ermöglichen.
Der Innenraum blieb erstmal weitgehend im Originalzustand hat aber zumindest im oberen Bereich etwas Farbe abbekommen. Fenster- und Türöffnungen hatte ich abgeklebt.
Man kann es schon erahnen, ich habe mich auch hier wieder für den klassischen "Lenz-Look" entschieden, der wirkt aber m. E. erst richtig mit den gelben Akzenten, die durch die Fenster gesetzt werden. Die Seitenansicht gabs ja vorhin schon, hier nochmal von schräg vorne.
Durch die großen Fenster an den Stirnseiten wirkt der Wagen nochmal "bunter" als meine bisherigen Modelle in dem Farbschema. Erst recht, wenn dann die Türen dazu kommen.
Hier sind bereits Fenster verbaut, was man auf den Bildern fast nicht erkennt, draußen aber doch einen ganz schönen unterschied macht. Die Wagenfenster kommen aber erst mit der Inneneinrichtung. Wenn die fertig ist, kann dann auch das Dach endlich befestigt werden.
Die Bühnengeländer sind auch noch nicht fest und liegen deswegen etwas tief. Den Boden plane ich so zu lassen, er wird auch erst nach dem "Innenausbau" befestigt
Da wir Vorhin schon bei Größenvergleichen waren, hier mal mein erster Wagen in dem Farbkleid (0e Lenz Personenwagen von Henke) und mein kleiner Riesenfranzose:
Meine 0e Schienen passen dabei mit ihrer ca. 42mm Bettung zwischen die 45mm Gleise
Leider habe ich keinen 0f/1f Wagen für einen passenderen Vergleich (ein Vergleich zu meinem 1f Packwagen, hätte sich wegen der gleichen Vorbildspurweite eher angeboten aber der ist in Berlin...). 1f Gleise sollten auch passen ;)
Weiter geht es vermutlich mit den Fahrwerk oder der Inneneinrichtung (dass ich endlich mal das Dach befestigen kann, dazu brauch ich aber erstmal licht, Strom und Schalter und eine Idee für die Innenwände)... mal gucken.
Den letzten Beitrag schloss ich mit folgenden Worten...
Zitat von rofra im Beitrag #59Weiter geht es vermutlich mit den Fahrwerk[...]
... was ich dabei nicht erwähnt hatte war, dass mir dessen Aufbau mit den zur Verfügung stehenden Teilen nur bedingt klar war.
Blattfedern mit Halterung + Verstärkungsteile waren noch klar, aber der Rest? Mit Herr Neumanns Hilfe und dem zusammenlegen der Teile heute, erschloss sich mich mir zumindest der Nutzen der rechteckigen Teile unten in der Mitte und der seltsamen, dreieckig aussehenden Teile neben den Federpaketen. Das Werden die Achslager!
Dazu werden jeweils 3 der Semidreiecke in einen der Rechteckrahmen geklebt und ergeben so ein Achslager. Hier mal zusammen mit den Federpaketen zusammengelegt.
Die Pakete habe ich nach dem trocknen des Leims plan geschliffen und aufgebohrt, sodass sie auf die Achsstummel passen.
Während ich am Grill stand, stand mein Wagen so zum ersten mal im Abendlicht.
Ursprünglich dachte ich ja die Niete sind um den Rahmen zu befestigen, auch wenn es dafür zu wenige waren. Heute hat sich herausgestellt, dass diese für die Halterung der Blattfedern gedacht sind (siehe 7/8th scale - 0f mal andersherum (4)). Für den hätte ich aber eigentlich auch gern welche :/
Da noch Teile übrig sind, die ich noch nicht Zuordnungen konnte und auch weil noch einige der Verstärkungsteile (Dickmacher?!) fehlen, muss ich zwar da unten nochmal ran, dennoch habe ich heute auch gleich die Trittbretthalter angebracht. Die Trittbretter selbst sind noch nicht fest.