Servus Ich verfolge Dein Projekt von Anfang an und kann mich immer mehr dafür begeistern! Ich würde da zwar einiges anders machen. (Aber das ist ein anderes Thema! Soll auch keine Kritik an Deiner Arbeit sein! ) Mir ist z.B. eine LGB Stainz in den Sinn gekommen, habe einen Umbausatz für den Kessel / Führerhaus gefunden der mir sehr gefallen würde - Knackpunkt ist das der Hersteller der 3druckteile kommt leider aus USA! Mit Zoll und Versand käme das auf ca 200 Euroen! Die Stainz ist dagegen ein Schnäppchen die bekomme man für ca plus minus 100 Kröten bei E...... Möglicherweise kennt jemand der mitliest eine Alternative für einen Umbausatz.... Die rofra noch weiter gutes Geringen! Gruß Martin
Zitat von Enzian 999 im Beitrag #62[...]kann mich immer mehr dafür begeistern! Ich würde da zwar einiges anders machen.
Genau darum geht's mir ehrlich gesagt :) Als ich vor vielen Jahren hier (bzw. im alten Schmalspurtreff) aufgeschlagen bin, war ich fasziniert von dem, was einige hier auf unterschiedlichste Weise gebaut haben. Genauso gemacht hab ichs nicht, aber meinen Teil mitgenommen :) Ich mach das zwar alleine aber das ist auch viel Teamwork ;) Es freut mich wenn ich jemanden auf krumme Ideen bringe und damit was zurück geben kann.
Nach den Erfolgen der Akkulok* habe ich auch schon über die nächsten Schritte nachgedacht aber schnell wieder sein lassen. Jetzt geht es erstmal an das neue Lokgehäuse. Mit den Piko Teilen sollte sich eigentlich jede Lok Umrüsten lassen, die genug Platz bietet.
*) Sie ist nicht schön aber macht halt Spaß :D Soviel dass ich nicht zum Zeichnen komme (gut der Decauville Bausatz kam jetzt dazwischen)
Für mich war vor Jahren der Anlass von H0 auf On30 umzusteigen das mir H0 Regelspur zu klein und zu langweilig wurde. Da ich schon immer was für Schmalspur übrig hatte bin ich auf US Waldbahnen bekommen, woraus allerdings inzwischen die Denver Rio Grande wurde (deren Dampfer haben mich schon immer fasziniert) Da ich aber auch mal gerne im Garten was rumtuckern lassen würde hat mich das schon seit längerem beschäftigt! Das ist gerade das was mir an Deinem Projekt jefällt, da hat man die Freiheit zu machen was einem jefällt. Ob schön oder nicht liegt immer in Auge des Betrachters und dem persönlichen Geschmack...... Ich würde mich da auch mit einem Zug begnügen, weniger ist oft mehr! Vielleicht kauf ich mir einfach eine Stainz Und es kommt noch eine bessere Alternative für einen Umbau.... Beim Material für die Schwellem würde ich fast zu einer komplette Metall Lösung tendieren! Der Unterbau ist auch nicht zu vernachlässigen (Hast du ja auch schon festgestellt) Bei mir im Garten fühlen sich die Unter Tage schaffenden Tierchen auch sehr wohl Gruß Martin
Hier mal ein Größenvergleich Auf der einen Seite hat der Umbausatz einen stolzen Preise für ein paar Plaste Teile andereseits gefällt mir das Teil echt gut! Kann mich irgendwie noch nicht wirklich dazu durchringen ein neues Faß aufzureisen.... Wenn rofra hier nicht einen Virus verbreitet hätte (von dem ich angesteckt wurde) Wäre ich selbst nie auf 7/8 scale gekommen.... Grundsätzlich reitzt mich schon lange eine Möglichkeit mal im Sommer den Fuhrpark mal an die frische Luft zu lassen Aber 0n30 ist halt am Boden unpraktikabel... LGB jefällt mir irgendwie nicht so richtig Die bezahlbaren Fahrzeuge sind mir zu Spielzeug mäßig.....ist halt Geschmackssache
Obwohl ich immernoch pessimistisch auf die Langlebigkeit meines Testgleises gucke und den Pflegeaufwand des halben Meters Gleis unterschätzt habe, habe ich das wunderschöne Frühherbstwetter genutzt um mein "Outdoor-Survival"-Gleisbauexperiment zu erweitern. Auf einigen Bildern waren ja bereits die Wenz Kleineisen + Nägel zu sehen, die ich schon länger im Außeneinsatz beobachten wollte.
Ich hatte für mein Stück Gleis eine der hintersten Ecken des Grundstücks aber doch recht nah an meiner Werkstatt gewählt. Irgendwann viel mir auf, dass ich nur ca. 1,5m zu überbrücken hatte um festen, betonnierten Boden zu erreichen um hier meine Gleise ohne viel Aufwand einfach auszulegen und so auf etwas mehr Strecke zu kommen. Dazu ein Überblicksbild links, schön eingewachsen meine bisherigen ca. 70cm Testgleich.
Verbauen wollte ich ursprünglich zwei 68cm (entsp. 9m im Vorbild) Gleisjoche, habe mich aber dann für 68+90cm entschieden. Letzteres entspr. ca. 12m im Vorbild und ich muss nicht extra zuschneiden. Das 9 Vorbildmeter Gleis hat dabei 45mm (entspr. 60cm im Vorbild), das 12 Vorbildmeter Gleis, 75mm (entspr. 1m im Vorbild) Schwellenabstand bekommen.
Los ging es mit dem 9m Gleis am Mittwochabend. Erstmal habe ich alle Teile zusammen gelegt um einen groben Eindruck der Größe zu bekommen:
Was in 1:45, 20cm sind, füllt hier meine halbe mobile Werkbank aus. Aber schon mit dem kurzen Stück, konnte ich die Gleisanlagen meiner Gartenbahn verdoppeln :D
75 und 45mm Schwellenabstand, bei 15x10 bzw. 15x8mm Holzschwellen und um Vergleich das bisher in der Werkstatt verbaute 60cm Gleis:
Heute Vormittag war das erste Stück dann fertig. Als Unterbau und Schutz vor subversiven Nagetieren nutze ich alte Ziegelsteine.
Auf die dann der Aushub und Kies kommen
Danach war dann das 12m Gleis dran... hier wurde es wirklich eng Auf der Arbeitsplatte.
Am Ende des Tages war es dann vollbracht...
leider mit etwas viel Gefälle aber... was soll ich sagen. Trotzdem geil :D
Ich glaube ich konnte die Lok heute zum ersten Mal voll ausfahren. Potenziell habe ich hier jetzt noch knappe 6m Strecke vor mir, da hängts aber erstmal am Gleismaterial. Vielleicht mache ich morgen mal einen Testaufbau mit den Gleisen aus der Werkstatt. Die Schraubbaren Gleisverbinder sind zum Glück sehr einfach zu handhaben.
Zitat von rofra im Beitrag #67Vielleicht mache ich morgen mal einen Testaufbau mit den Gleisen aus der Werkstatt. Die Schraubbaren Gleisverbinder sind zum Glück sehr einfach zu handhaben.
Bei dem Wetter konnte ich mir das natürlich nicht verkneifen... mehr als 60cm mehr Gleis, waren aber insgesamt auch nicht drin. Trotzdem komme ich so auf ca. 4m Strecke (und musste nicht soviel Moos wegkratzen):
Meinen Gleisneubau von gestern, musste der radikal-subversive Anwohner auch erstmal einen Besuch abstatten.
Wie schon wie in einem der Bilder oben zu sehen, stoppt der Wühler am Stein, was im schlimmsten Fall zu einem Auswurfhügel (s. O.) bzw. Loch neben dem Gleis führt. Generell ist es irgendwie witzig, wieviel Leben auf einmal im Thema Modellbahn ist.
Wobei zumindest der glänzende Geselle vom letzten Bild, sein mini Habitat verloren hat. Freischnitt (und platt sitzen) war nämlich auch angesagt.
bzw. im Bewegtbild (immernoch ab 18 aber diesmal nicht so gekennteichnet)
Der PIKO RC Empfänger (naja eigentlich ist es mehr ein Multifunktionbauteil) ermöglicht auch einfache Lichtspiele per idiotensicherer Schraub- und Klemmverbindungen, die ich schon länger mal Testen wollte. Dazu habe ich mir Glühbirnchen und LEDs bestellt um das mal auszutesten. Die Variante 12V Glühbirne konnte ich gestern zum ersten mal einbauen. Das Paket mit den LEDs wandert in Berlin gerade von Packstation zu Packstation...
Dank der schraubbaren Lampendeckeln ist das Ganze rückbaubar und ich konnte auch gleich testweise eine kleine Kunststoffscheibe einbauen (die sieht man aber nicht :/ aber immerhin mal keine Dreckfinger drauf :D ).
Das Fahrtlicht ist m. E. zu schwach. Es kommen halt nur 9V an. Die rote Signallampe erfüllt ihren Zweck allerdings bestens. Vll muss ich LED und Birne kombinieren,
Ich habe erstmal nur eine der beiden Lampen verbaut, hier dann aber auch gleich die noch in der Licht-und Steuerplatine verbaute LED entfernt. Da die auf der anderen Seite als Spitzenlicht dient (das kleine Loch) und nicht nur ins Führerhaus strahlt, darf die erstmal bleiben.
Eigentlich wollte ich schon gestern etwas basteln, doch erkältungsbedingt kam ich erst heute wieder raus und habe beschlossen mich ans Innere meine Decauville Wagens zu machen.
Hier hatte ich ursprünglich einen etwas schmaler beplankten "Bootsboden", wie für den Wagenboden mitgeliefert, im Sinn. Entgegen meiner Erwartung hatte ich aber nichts passendes bei Modulor gefunden und musste umdisponieren. Beim stöbern bin ich über dünne Furnierholz"matten" aus Verschiedenen Hölzern gestolpert und habe welche aus Teak und Mahagonie mitgenommen.
Diese habe ich passend bis unter die Fensterkante zugeschnitten. An den Stirnseiten mit der entspr. Rundung. Den oberen Teil des Wagenkastens habe ich Elfenbeinfarben bepinselt.
Farblich besteht zwischen dem verbaute Mahagoniefurnier und der "Presspappe" des Bausatzes kaum ein Unterschied :D Zuammengesetzt wirkt das ganze dann aber doch schon ganz gut
Es fehlen noch Zierleisten und Feinarbeit mit dem Pinsel. Testweise habe ich schonmal die Scheiben eingesetzt.
Wie auf dem letzten Bild schon zu sehen ist bekamen auch die nachträglich angebrachten Rahmen/Fahrwerksteile heute ihre Farbe...
... und eine provisorische Kupplung wurde angebracht
Zur ersten Fahrt im Zugverband kam auch die Katze zum ersten mal vorbei...
... beugte Skeptisch meinen deletantischen Gleisbau (da muss ich wirklich nochmal ran...)
Ach quatsch... ;) warum das Loch erst nach 2 Wochen interessant wurde weiß ich zwar nicht aber dafür habe ich die Sicherheit, das meine Schutzmaßnahmen auch größere Wühler abhalten :)
Nee das ist nicht normal. Der Kater wurde schon so übernommen (inkl. div. Fehlteile sozusagen) :/ Generell ist es eine zugelaufene Straßenkatze die es sich hier gut gehen lässt (inkl. Ärztlicher Versorgung auch wenn das Fell eine andere Sprache spricht). Er ist ein etwas eigenes Wesen, aber ein Guter :), der leider in den - geschätzt - ersten 2 Jahren seines Lebens etwas Pech hatte.
Übrigens habe ich mich (leider) dazu entschlossen erstmal nicht mit 7/8 abzufangen! Auch wenn mich das absolut gereitzt hat! Bin zu dem Entschluss gekommen erstmal den ein oder anderen Bausatz in Angriff zu nehmen. Hab zB noch einen 5 ständigen Lokschuppen für meine Rio Grande Dampfer am Start, der wird einige Zeit in Anspruch nehmen..... Deinen Bericht werde ich allerdings weiter verfolgen! Das Thema ist noch nicht vom Tisch... Gruß Martin