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Dieses Thema hat 126 Antworten
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Gruaga Online




Beiträge: 90

08.06.2026 07:37
#121 RE: EMG O-Wagen kommt in Form Antworten

Hallole.

Da möchte ich Jasper voll zustimmen! Wenn in dem Thread Neues auftaucht, bin ich gleich beim Lesen. :-)

Mit fröhlichen Grüßen
Marten

Aufräumen ist nicht das Problem, wiederfinden ist es!


rofra Offline




Beiträge: 1.678

08.06.2026 11:18
#122 RE: EMG O-Wagen kommt in Form Antworten

Das freut mich. Ick meine, am Ende ist es harte Spielerei und nicht fuer jeden etwas aber ich bin da einfach gestrickt: das Leben ist ernst genug, da sollte man sich (fast) jeden Spass goennen. :) Umso besser wenn hier Andere auch Freude dran haben!
Das schlimme ist... jedes Problem f?hrt zu einer neuen Idee. Das kann sich hier noch etwas hinziehen :D

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


Günni Offline




Beiträge: 1.022

08.06.2026 11:30
#123 RE: EMG O-Wagen kommt in Form Antworten

Wie heißt es so schön?

Jeder Wunsch den man sich erfüllt bekommt sofort Junge.

_________________________________

Günni

Je schmaler die Spur umso größer der Spaß


rofra Offline




Beiträge: 1.678

16.06.2026 18:16
#124 Vorfreude auf den Wagenbau IV - Maßgebende Persönlichkeiten! Antworten

Icke habe es zwar am Wochenende wieder nicht in die Werkstatt geschafft, da das Wetter aber eh nicht so dolle war und ich noch auf div. Kleinkram gewartet habe, war das zu verkraften.

Dafür hatte ich gestern Morgen überraschenderweise digitale Post aus Frankfurt/M. im dazugehörigen Briefkasten. Das hat mich erst sehr gefreut, dann doch etwas verblüfft. Die Maße die ich Bekam enthielten u. A. den Raddurchmesser. Mit 400mm sind die Räder doch größer als erwartet und entspr. in 1:13,x so ziemlich genau den 30mm Rädern die ich bei meinen Testaufbau verworfen hab. Nach der Mail war ich gestern erstmal skeptisch.

Jetzt habe ich gerade ein Paket mit Achslagern ausgepackt, die hier noch etwas Spiel verschaffen könnten und habe auf div. Katalogabbildungen anderer Unterwagen in Holzbauweise Verstärkungen entdeckt die hier ebenfalls nochmal etwas Spiel ins Spiel bringen könnten. Bliebe das Problem mit der Breite... Gewünscht sind 65mm. Meine Messingkonstruktion kommt auf 75mm Rahmenbreite und ist damit 5mm breiter als ein Maßstäblicher Brigadeunterwagen... aber auch mein konstruktives Minimum.

Ursprünglich hatte ich die jetzt bestellten Achslager erstmal zum "irgendwann mal ausprobieren" zu Kenntnis genommen und hinten angestellt.



Ich hatte mich aus div. Gründen für die in einen der letzten Beiträge zu sehenden DIN Achslager entschieden: Der "Leerraum" über dem eigentlichen Achslager, dass man die Geschichte nicht federn kann und der Preis (+ Nacharbeit...) im Vergleich zu den DIN Achslager waren dabei für mich die negativen Punkte. Ersterer sorgt aber jetzt vielleicht für die paar Millimeter Luft nach oben, die ich gerne hätte. Viel versprechend ist aber auch der Blick von unten:



Zum Vergleich nochmal die "alten" Achslager:



Jetzt kann ich natürlich wieder nicht direkt vergleichen, aber das sieht mir doch fast nach den 2x5mm aus, die ich zu viel habe :) Der vermeintliche Mehrpreis beläuft sich dabei auf übrigens 80cent (für 4 Stück). Vorbildlich ist die Konstruktion im Sinne des Systems "Spalding" m. E. auch nicht, aber nachdem hier doch weit mehr Probleme aufkamen als erwartet, hab ich erstmal wieder ein Bild im Kopf. Das wird jetzt erstmal auf Millimeterpapier gebracht und dann sehe ich am Wochenende mehr.

Der große Raddurchmesser löst auch das Problem mit der Kupplungshöhe. Zu beachten ist aber, dass der Vorbildwagen Doppelflanschräder hat und hier vermutlich mit Spurkranz gemessen wurde, was m. E. bei normalen Eisenbahnrädern unüblich ist. Ich ignoriere den Umstand aber erstmal. Generell dürfte das eins der "egalsten" Maße sein, da hier zumindest bei den mir bekannten Herstellern (O&K, Dollberg) unterschiedliche Raddurchmesser für unterschiedliche Zwecke (Hand/Tier/Maschinenbetrieb, Nutzlast, Kundenwunsch) möglich waren. Am Ende wird für mich vermutlich eher eine Mischung aus Optik, Funktionalität und "Praktikabilität" (Preis/Bauteilbeschaffung) ausschlaggebend sein.

Was mir erst jetzt bewusst wurde, er hier wird ja jetzt auch realistisch :D


q: https://www.mpsb-im-modell.de/html/mpsb_vorbild.html

Eine Zeichnung findet sich in Der Modelleisenabahner 03/93.

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


rofra Offline




Beiträge: 1.678

21.06.2026 13:58
#125 EMG O-Wagen - Oh Yeah! Antworten

Auch wenn meine letzten Ausführungen etwas anderes Vermuten lassen, stand dieses Wochenende erstmal wieder Kleinbahnbau an. Ich hatte mir jetzt mühevoll - sozusagen Nebenbei - Gedanken um den Kupplungsbau gemacht und Teile besorgt aber auch hier hing es an Schrauben. Die Bommelbahnpuffer waren dabei ein Punkt, der die Geschichte enorm beschleunigt hat. Aber dazu gleich mehr. Thematisch kehren wir erstmal zurück zum EMG O-Wagen. Wetter bedingt wächst nämlich ein Bedarf an selbigen, proportional zum Grünzeug um mein Testgleis! Die Aufgabe sollte eigentlich ein Rübenwagen übernehmen. Ich dachte eigentlich den bekomme ich schnell zwischen geschoben, aber hier kommen meine Planungen ja ungefähr genauso gut voran wie die Verkehrswende... Als Testträger für die Kupplung sollte der O-Wagen so oder so herhalten...

Seis Drum. Da die Beschläge an den Seitenwänden, mangels Schrauben, nur geklebt waren, wurde hier erstmal nachgearbeitet. Vorher




Nachher:



Das ganze ist zwar etwas mühsam aber ich finde der Aufwand lohnt. Weiter ging es mit den Türen.



Hier hatte ich etwas gegrübelt, wie ich die Umsetze und mich dann - suboptimaler weise - für "Schwingtüren" (?) mit den gleichen Scharniere entschieden, wie an meiner Lok verbaut sind. Bei der dachte ich erst, ich habe schief gebaut, weil die Türen zwar im geschlossenen Zustand gerade sind, sich dann aber schief öffnen. Jetzt habe ich das Problem andersrum und die Erkenntnis, je nach dem wie man die Scharniere gerade anlegt wird es schief. Meine erste O-Wagen Tür habe ich im offenen Zustand eingepasst.



Was offen noch halbwegs gerade ist, sieht geschlossen irgendwie krumm aus



und das ist es auch. Bei der zweiten Tür habe ich dann gemerkt, dass ich die Scharniere schief einbauen muss.... danach waren auch die dann aber auch alle :D (die zweite Tür öffnet auch nicht komplett "gerade" aber wesentlich besser, als die anderen 3 Türen, an denen die Scharniere verbaut sind).

Neben den Türen sieht man aber auch schon die Eingangs hervorgehobene Kupplung. Die ist zwar sehr stümperhaft befestigt aber funktioniert wunderbar und besteht nur aus ein paar Messingstreifen, -Profilen und -Schrauben.



Wichtig ist dabei, das von allen Materialen nur sehr wenig verbaut wird (die Kupplungskette mal außen vor)um die Kosten die auf den Puffer oben drauf kommenden Kosten möglichst gering zu halten und dass der Arbeitsaufwand überschaubar ist. Hier fehlt jetzt noch die Federung des Mittelpuffers, auf die habe ich aber erstmal verzichtet. Ich wollte hier erstmal schauen wie das funktioniert.

Am Bullen habe ich zusätzlich 4 einfache Zughaken angebracht, sodass zusammen mit der alten Kuppelkette ein Kuppeln ohne Kuppeleisen möglich ist.



Generell ist das Ganze jetzt nichts neues und schon in meinen 1:32 Wagen so verbaut, hier macht das aber noch mehr Spaß. Ich hatte mich auf den Augenblick, die Kupplung das erste mal in Groß, in voller Aktion zu sehen, schon etwas gefreut und wurde nicht enttäuscht :) Richtig gut wird das Ganze natürlich erst mit passenden Kupplungen im Zugverband und auf der vollen Strecke konnte ich das ganze Wetter bedingt nicht ausprobieren, bin aber guter Dinge. Ich wurde generell etwas unsanft ausgebremst, weil ich bei dem feucht-schwülen Wetter das eine oder andere Loch zu viel gebohrt hab. Nach einer Wagenseite und einem eingeschobenen Gleisjoch hatte ich mehr Blasen als Finger an der Hand.

Aber auch wenn das gute Stück jetzt etwas schief und wackelig aussieht...




... bin ich ziemlich happy mit dem dicken Ding, es klingt nämlich auch so wie er Aussieht! :D Viel wichtiger ist aber für mich, was ich beim Bau mitnehme.

Bonusbild:

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


rofra Offline




Beiträge: 1.678

05.07.2026 09:06
#126 Vorfreude auf den Wagenbau V - Man ist im Bilde Antworten

Während ich hier schniefend in Berlin saß, war man in Frankfurt fleißig und hat mir ein paar Bilder zukommen lassen. Die will ich zwar immernoch nicht Teilen (das ist nicht böse gemeint, ich habe einfach noch nicht nachgefragt... und trau mich nicht), finde es aber einfach großartig, wie man mich hier unterstützt hat. Schwierig bleiben die Achshalter aber schauen wir mal :/

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


rofra Offline




Beiträge: 1.678

12.07.2026 12:53
#127 Interlude: 6,90m + 3m Gleis Antworten

Nachdem ich die letzen Wochenenden nicht in die Pampa kam und nur mal einen Abstecher zwischendurch machen konnte, war ich jetzt zumindest gestern nochmal schnell draußen. Nach 2 Wochen musste primär mein Testgleis Entkrautet werden, was dank der fortschreitenden Desertifikation in Ost Brandenburg recht flott ging. Probleme mit der Hitze hatte ich, dank kurzer Gleisstücke, Schraubverbindungen und genug Luft zwischen den Gleisstücken nicht. Ich denke die 60°C Marke knackt man auf dem - dummerweise Schattenfreien - Stück problemlos. Das stört aber eher beim Arbeiten am Gleis, weil es 2/3 des Tages in der prallen Sonne liegt.

Nach Kuchen und Bier habe ich mir noch ein paar Gleisjoche vorgenommen, was nicht nur zu dem eher fragwürdigen Titel des Beitrages geführt haben, sondern auch zum Reißen der 10m Marke.

Neben dem Entkrauten, waren auch noch ein paar Löcher zu stopfen.



Da auf der gesamten Länge ein Unterbau aus Ziegelsteinen liegt, sind die Löcher unproblematisch und sehen nur doof aus. Teil der regelmäßigen Arbeiten ist aber auch das auffüllen der Tunnelstummel.

Pflegeleichter ist die "Teppichbahn", die sich jetzt bis ans Ende des Islandmohnbeetes...






und darüber hinaus bzw. drumrum schlängeln kann:



Auf den letzten Metern habe ich nichtmal das Moos entfernt... kommt noch. Als vorbereitende Maßnahme wurden erstmal div. durch den Zaun wachsende Brennnesseln entfernt. Die sind immer wieder fies und haben sich in den letzten 2 Wochen als einziges ausgebreitet. Für die Tür muss dringend eine Sh2 Tafel her :D

Unter meiner Werkbank, wächst der Gleisstapel fröhlich weiter.



Der Gedanke, meine Gleisjoche mit einem Zeitstempel (Jahr/Monat + laufende zweistellige Nummer) zu versehen, hätte mir früher kommen sollen. So lässt sich die Haltbarkeit besser nachvollziehen. Im Gegensatz zu meinen ersten Versuchen, sind die Gleise inzwischen so einheitlich, dass ich ihr Entstehungsdatum nicht mehr nachvollziehen kann.

Bleibt nur zu hoffen, das mein lieblings SPNV Anbieter mal langsam wieder auf sein Kerngeschäft klarkommt, denn etwas Basteln im Grünen hat mir doch sehr gefehlt.

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


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