Hallo. Irgendwie steht mir der Sinn danach, auch eine Dampflok für Sf zu haben. Im Fundus ist noch eine alte Arnold T3, die sonst weiter nicht gebraucht wird. Also mal nach einem passenden “Hütchen” dafür schauen.
Da ich sowieso grade eine Henschel RIIIc in 0e der Mache habe, habe ich sie kurzerhand einfach mal mit 70% Größe ausgedruckt. Das ergibt einen Maßstab von 1:64, also genau was für Sf gewünscht ist. Die C-50 dient als Größenvergleich.
Allerdings ist die Henschel wohl etwas zu groß für eine Feldbahnlok und auch die 1:160 T3, obwohl eigentlich viel zu groß für Spur N geraten, ist zu klein für die Lok. Bei 750mm Spurweite passt die T3, aber bei 600 mm wird das 1:160 Spenderfahrwerk einfach zu klein.
Also im Datenbestand nachgeschaut und dabei diese urige Decauville entdeckt, die ebenfalls eigentlich für 0e gedacht ist.
Bei 0e ist ein Fleischmann “Anna” Fahrwerk vorgesehen, da es sich eigentlich um eine zweiachsige Lok handelt.
Durch die Reduzierung der Spurweite passt hier aber das T3 Fahrwerk drunter, besser als bei der Henschel auf jeden Fall. Und es gab definitiv auch dreiachsige Decauville… Also wird die Begleiterin für meine C-50 wohl diese Decauville werden.
Ui! Falls du einen Testdruck der RIIIC entbehren kannst, würde ick einen nehmen und für die Unkosten aufkommen! Jetzt wirds spannend.
Ich hab viel über die Spurweiten/Maßstabskombination nachgedacht aber auch fest gestellt unter 16,5mm scheint das alles suboptimal. Auch auf 12 und 13,3mm (also 0f) bekommt man nur mit viel Aufwand, die Fahrdynamik die ich Anstrebe. Aber hier hast du jetzt was angeschnitten, was mir zu sehr entgegen kommt!
/edit: Die "Reihenbezeichnung" ist ja auch eher weit gefasst (m. E. sind da nur Achslast und Achszahl +x irgendwie drin aufgeschlüsselt), erinnern tut mich das ganze auf den ersten Blick und nach 'nem Feierabendbier eher an die HFB "Rollbahn" Loks => https://heeresfeldbahn.de/lokomotiven/de...l_12/index.html (die sind aber auch ziemlich sexy...)
Zitat von rofra im Beitrag #32unter 16,5mm scheint das alles suboptimal.
Deswegen fahre ich ja hauptsächlich auf 0e. Diese Sf Geschichte ist eher aus einer Laune heraus entstanden (mal was ganz exotisches haben wollen) und weil sie tatsächlich in einen normalen Koffer passt. So kann man sie überall mit hin nehmen.
Zitat von rofra im Beitrag #32Falls du einen Testdruck der RIIIC entbehren kannst
Kann man sicher mal drüber reden. Aktuell habe ich das Projekt RIIc in 1:64 aber noch nicht beerdigt. Vielleicht passt ja sowas wie eine BR 53 dafür besser, Auch ein C- Kuppler aber größer und vor allem mit größeren Rädern. Nur ob die 53'er durch die engen Eggerbahn Radien kommt, weiß ich nicht. Daneben muss ich noch diverse Drucke für andere Leute machen. So für mindestens eine Woche ist mein Drucker voll ausgelastet.
So sieht es bei mir auch aus. Ich nutze bloß die Gelegenheit.
@Fahrwerk: Innenrahmen hatte ich bisher auch nicht auf dem Schirm. Gibts da nichts passendes in H0e? Bsp: Achsstand und(!) Raddurchmesser der HF110C von Roco passen z. B. perfekt entweder auf die "Jacobi" (also die MPSB C'1 Typen) oder die kleinen OMEG C'1 Loks (Ich weiß es gerade nicht und meine Skizzen sind in der Werkstatt). 1:64 Skaliert sehr gut mit 1:87. Einer der Gründe warum ich mich gedanklich nicht von Sm (also Meterspur in 1:64, was auf 16,5mm rausläuft) verabschieden kann.
Ansonsten denke ich eher in Monaten: Wenn was aus dem Drucker fällt und du an mich Denkst bin ich happy, ansonsten auch ausgelastet und hier interessierter Beobachter. Für mich waren das alles nur Gedankenspiele (wenn auch von div. Skizzen abgesehen). Da bist du mehrere Schritte weiter.
Moin Rofra, ich finde deine Ausführungen sehr schwammig. Was erscheint dir unter 16,5 mm suboptimal und was verstehst du unter Fahrkultur ?? Meine Or Feldbahnloks in Oe haben eine hervorragende Fahrkultur. Ich wünschte mir da mal von dir konkretere Aussagen.
Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde
Martin
DelTang-Funkloks, Wald- und Feldbahnen 0e, 16,5 mm, Maßstab 1:45
Was helfen dir konkrete Aussagen bei meiner persönlichen Wahrnehmung? Aber du hast mich glaube ich genau falsch herum verstanden :D
Ich empfinde Modelle mit Masse einfach als "schöner"... Meines Erachtens merkt man das Gewicht beim lauf doch erheblich. Je Kleiner das Modell, um so weniger Gewicht kann man unterbringen. Und die Größe der Modell wird mit der Spurweite weniger. Meine Ns2f in 0f (auf 13,3mm) ist da das kleinste und beste was ich bisher da gesehen hab. Das Modell gab es auch auf 12mm Gleisen und düfte da genauso laufen... aber in beiden fällen Sprichwörtlich "zu welchen Preis?". Das ist kein "massentaugliches" Modell.
Ab 0e und 16,5mm ist da für mich der Punkt erreicht, wo man (fast) alles auf die Gleise stellen kann und es läuft und wirkt vernünftig (mal ganz übertrieben...). Größenverhältnisse lassen sich einfacher, besser darstellen (Gleisprofile z. B.). Für mich macht Modellbahn erst ab 1:45 richtig Spaß und gerade 0e liegt da für mich in der perfekten Mitte. Ein gutes Mittel aus Masse, Platzbedarf, Details. Vom realistischen Kuppeln mal ganz abgesehen. Dazu kommt mit dem gigantischen H0 (Gebraucht)Markt eine entsprechend große Fundgrube für Bauteile (was Claus ja wunderbar zeigt) und ein halbwegs aktiver und großer Kreis Spur 0 Normalspurfahrer.
Aber... allein, letzte Woche meine Mallet über die Weichen rollen zu sehen, analog und langsamst. Das macht einfach Spaß, auch auf kleinem Raum, weil ich mich auch einfach am langsamen Lauf erfreuen kann. Ich habs kleiner probiert (und mit TTe ja da. Das punktet durch Miniaturfaktor aber weniger durch "Eisenbahn")... das ist nicht das gleiche. 1:13,3 ist dann nochmal eine ganz andere Geschichte, auch wegen dem Platzbedarf, deswegen betrachte ich das hier mal garnicht.
Trotzdem bin ich 1:64 Neugierig. Gerade bei Meterspur auf 16,5mm Gleisen steckt hier m. E. das gleiche Potenzial wie in 0e inkl. dem ultimativen Vorteil der unzähligen H0 Fahrwerke (bzw. in dem Fall hier N bzw. H0e). Spur S passt schmalspurig halt super auf die genormten Standardspurweiten Sf auf 9mm, Se auf 12 und Sm auf 16,5mm (Normalspur wäre dann bei 22,5mm, wenn mich nicht alles täuscht). Sf könnte eine Platzsparende, brauchbare Minimallösung für 600mm Vorbildspurweite bieten. Oder halt auch nicht, weil es mir dann doch zu klein ist.
Hi. Also "meine" C-50, die ich hier ja als 600mm Fahrzeug in Sf zeige, lässt sich, wie das Original, das es auch für alles von 600 mm bis 1000mm Spurweite gibt, problemlos auch als Se oder Sm Fahrzeug bauen, ganz problemlos. Denn das von mir verwendete Halling H0e Fahrwerk gibt es baugleich auch in H0m und H0 Regelspur. Man müsste rein gar nix an der Lok ändern, nur eben das passendes Fahrwerk einbauen. Die C-50 ist einfach ein dankbares Objekt, weil sie auch im Original so vielfältig eingesetzt wurde und wird.
Aber z.B. die Henschel dürfte problematisch werden. Beim 1:45 Modell passt die H0 T3 prima drunter. Aber in die deutlich kleinere 1:64 Lok würde die H0 T3 keinesfalls mehr rein passen. Das Original gab es ja auch nur für 600 und 750 mm (na gut, auch noch mit 785mm) Spurweite. Das ist weit weg von Meterspur...
Aber Sm werde ich nicht mehr anfangen, auch wenn man heute ja alle Möglichkeiten hätte, so etwas "exotisches" zu machen. Ich habe 0 Regelspur, 0e, H0 Regelspur, Sf und N Regelspur, das ist mehr als genug. Wobei N reine Nostalgie ist. Wenn ich das aufbaue, kommt da eingefärbtes Sägemehl statt Grasfasern zum Begrünen drauf. Die Häuser sind alle aus mindestens 30 eher 50 Jahre alten Faller oder Pola Bausätzen entstanden und auch das "Rollmaterial" ist entsprechend alt. Das H0 Material ist nur noch als Materialfundus zum Umbauen in 0e gedacht und besteht aus den Resten, die damals beim Umstieg auf 0 Regelspur übrig geblieben sind. Ab und an kaufe ich mal eine H0 Lok, wenn ich sie sehr günstig bekomme und für ein bestimmtes 0e Projekt gebrauchen kann (oder vielleicht gebrauchen könnte). Sonst kaufe ich nur Radsätze, Kupplungen, Motoren und Steuerungstechnik. Gleise sollte ich genug auf Vorrat haben. Alles andere baue ich inzwischen nur noch selbst.
0 Regelspur hatte ich gemacht, als damals Lenz die Spur 0 wiederbelebt hat. Ist tatsächlich auch schon wieder 20 Jahre her. Da hatte ich noch richtige Arbeit und entsprechend Geld zur Verfügung. Als ich dann meinen Unfall hatte und plötzlich vor dem finanziellen Nichts stand, war Spur 0 absolut nicht mehr drin. Ich musste, um Lebensmittel, Miete und Strom zu bezahlen bis endlich geklärt war, wer ab jetzt für meinen Lebensunterhalt aufkommt (die Versicherungslage war sehr unübersichtlich), fast meinen gesamten Bestand verkaufen. Aber ein paar "Reste" sind geblieben, die mich auch weiterhin faszinieren. Mir fehlt heute einfach Platz und Geld, um in 0 Regelspur weiter zu machen. Da ich aber nicht ganz auf die Modellbahn verzichten konnte, habe ich mir überlegt, wo man mit besonders wenig Geld hin kommt. So bin ich bei Spur 0e gelandet. Man kann auf H0 Material zurückgreifen und verhältnismäßig leicht Fahrzeuge selbst bauen. Dazu gab es bei Schmalspur so viele Um- und Eigenbauten, das es schwer fällt, zu beweisen, das es zu einem bestimmten Modell kein Vorbild gab. Mein erstes selbst gebautes 0e Fahrzeug war ein Tankwagen aus einer leeren Klopapierrolle und eine alten H0 Güterwagen- Fahrwerk. Hab ich heute noch... Das Angebot an H0 Material für Umbauzwecke ist riesig. Alleine schon die Radsätze. Da gibt es in H0 und N die hervorragenden Tomschke Räder, die obendrein günstig sind. 1,20€ für einen RP25 Radsatz, das lässt sich doch sehen. So einen Materialfundus hat man nur in H0 und N respektive 16,5 mm und 9 mm Spurweite. Deswegen habe ich auch auf 9 mm gesetzt, als mir diese Spur S Spinnerei durch den Kopf ging. Hätte ich keinen Gleisplan erstellen können, der in den Reisekoffer passt, hätte ich damit auch gar nicht angefangen. Dazu musste es dann sogar Eggerbahn- Gleis werden, denn mit "normalem" Spur N Gleis, hätte die Anlage nicht mehr in den Koffer gepasst.
So habe ich Spur 0e als ideal für mich entdeckt und bin sehr froh, diesen Schritt gegangen zu sein, auch wenn er aus der Not heraus geboren wurde. Wenn ich noch die finanziellen Möglichkeiten von früher hätte, hätte ich vielleicht versucht, etwas 0 Regelspur in die 0e zu integrieren. Spur 0e würde aber sicherlich das Schwerpunktthema bleiben. Aber meine im Bau befindliche 0e Anlage ist dafür nicht groß genug und alleine die Kosten der Spur 0 Gleise wären schon fast nicht mehr zu stemmen für mich.