Nachdem ich den Preis für die Wendezugsteuerung von LGB gesehen habe dachte ich mir, das kann ich auf, aber teurer (oder besser).
Also die Idee ist, einen Mikrocontroller als Accesspoint (AP) zu betreiben, dann jeweils einen Mikrocontroller als Sensor (Sx) mit Reed-Kontakten an den Schienen zu installieren. Sx wird angefahren, die Reed-Kontakte schalten nacheinander und senden dies via WLAN an den AP, der daraufhin die Fahrtrichtung umpolt. Soweit ganz geradlinig. Allerdings sind die Magnetabstände zum Reed-Kontakt ziemlich eng. Der Boden einer Lok ist da schon ziemlich entfernt. Hat schon jemand dazu (LGB und Reed-Kontakte) Erfahrungen gesammelt und zugehörige Ratschläge parat?
Der weitere Ausbau soll dahingehen, dass ich die Sensoren mit Akku betreibe und diese per Solarzelle lade. Also im Prinzip ein Stück Gleis einsetze und dahinter wendet der Zug.
Sensor ist schon soweit fertiggedacht und probeaufgebaut. Die WLAN-Reichweite muss ich im Garten noch messen. Dann kann ich das Board für den AP auswählen (liegen noch einige auf dem Basteltisch herum). Server-SW ist bis auf die Auswertung (Flattererkennung und Relais) schon fertig.
Mit besten Grüßen Marten
PS: Falls es das schon zu kaufen gibt, wäre ich für einen Tipp dankbar. Werde es aber wohl dennoch selbst bauen. Man braucht ja was zum basteln.
Erfahrung habe ich damit zwar nicht, aber nur so eine Idee wäre evtl. mit einem stäkeren Neodyn-Magneten zu testen, ob dieser über die Distanz zw. Fahrzeugboden und dem Reed-Kontakt, den Kontakt sicher schaltet.
Hallo, nur mal so.... Passt die Ausrichtung des Magneten (Nord-Süd) zur Ausrichtung des Reedkontakt's?
Ich habe mal vor vielen Jahren eine Gartenbahn mit vielen Reedkontakten für eine halbautomatische Steuerung ausgerüstet, und da gab es keine Probleme. Der Abstand zwischen Magnet und Reedkontakt müsste so um die 10mm betragen haben.
Ich habe mich seither immer wieder mit dem Thema beschäftigt und zugekaufte Neodyn-Magnete (6cmx1cm) längs unter der Testlok schalten nun ganz zuverlässig. Mittlerweile habe ich augenscheinlich auch die Sensortechnik hinreichend im Griff. Das Ganze arbeitet mit ESP32C6-Zero Mikrocontrollern unter MicroPython in den Endsensoren. Beim zentralen Controller (AccessPoint und Fahrtrichtungswechsel) bin ich noch nicht sicher, welchen ich nehme und wie ich es verbaue
Für den einen Endpunkt habe ich einen Wasserturm gebastelt, welchen ich Euch im aktuellen Zwischenstand einmal präsentieren möchte. Optisch soll der Wasserturm dann noch unter Anwendung diverser Tipps hier aus dem Forum auf älter getrimmt werden. Letztlich will ich ihn auf einer Grundplatte platzieren, welche dann auch ein Stück gerades Gleis und die Reed-Kontakte fixiert. Dabei kann ich mich dann in der Landschaftsgestaltung üben. Oben abgeschlossen wird das Wasserfass mit einer runden Solarzelle, welche auch den etwas groß geratenen Durchmesser bestimmt hat. Unter der Solarzelle soll dann die Elektronik "verschwinden". Dabei plane ich (derzeit) noch einen Akku mit Ladeelektronik einzubauen und so ein autarkes Gerät zu erstellen. Auf der anderen Seite der Strecke plane ich Vergleichbares zum Verstecken der Elektronik, in diesem Falle jedoch in eine überdachte Kleinbekohlung. Das Dach stellt dann wieder eine Solarzelle dar.
Insgesamt sollen die Kinder dann die beiden Teile nur am Ende einbauen, dazwischen sind sie in der Gestaltung der Strecke frei. Auch können sie den Zug nach Belieben fahren lassen, nur wenn er eben gegen das Ende fährt, dann soll die Elektronik rechtzeitig für das Ändern der Fahrrichtung sorgen. So meine hehre Vorstellung.
Noch bin ich in Bad Dürkheim (immerhin haben die hier eine meterspurige Straßenbahn). Da geht es mit meinem Wasserturm und dem geplanten Kohlenbansen nicht weiter. Allerdings habe ich hier einen ersten Kontakt zu Pastellmalkreiden gehabt und deren Nutzung auf Kaffeeumrühhölzchen ausprobieren können. Das werde ich daheim dann an meinem Wasserturm probieren. Hoffentlich verhunze ich ihn damit nicht.