Alle hier gezeigten haben 650mAh. Es gibt aber in der Bauform noch etwas Luft nach oben :) Die Dinger koennten fuer dich doch auch interessant sein, oder? Vll. etwas zu groß für die kleinen Feldbhanmaschinen aber vll. eine preiswerte, leicht zu beziehende Ergänzung für größere Geschichten (Bachmannumbauten?!) ?!
/edit: Die Schnellantwort scheint jetzt auch wieder zu funktionieren!
Da man bei dem Wetter besser im Haus bleibt oder unter Bäumen im Wasser, habe ich mich für den Keller entschieden, da Baum mit Pool nicht zur Verfügung seht...
Der Tender nimmt langsam Gestalt an. Die Entscheidung für diese Art von Akkufach hat sich bereits jetzt schon bewährt. Allerdings habe ich das Fach etwas modifiziert. Die Rückwand ist entfernt und auf dem Boden, unterhalb der Stecker habe ich einen 0,5mm dicken Polystyrol Streifen eingeklebt! Dieser hilft beim einlegen des Akkus diesen auf die richtige Höhe zu bringen, damit er in den Stecker hinein gleitet. Leider habe ich davon kein Bild gemacht... Hier ein Bild mit eingesetztem Akku. Das Tendergehäuse ist nun auch von hinten verschlossenen und die Laternen konnten angebaut werden. Als Leuchtmittel sind 3mm Warm-weiße LED's verbaut. "Goldenweiß" wäre hier vielleicht die bessere Wahl gewesen, aber die hatte ich nicht mehr im Fundus. Nun war die Zeit gekommen sich Gedanken um die Abdeckung des Akkus zu machen. Hierzu habe ich einen 1,5mm dicken Polystyrol Streifen zurecht geschnitten, so daß er exakt in die Öffnung passt. Der Deckel zum einfüllen des Wassers ist aus einem Lautsprechergehäuse von Hornby entstanden. Wie es sich für eine Lok der Waldbahn gehört, wird mit Holz gefeuert. Davon ist nun reichlich in und auf dem Tender gebunkert. Für die beliebten Dampftage bei der GkB steht nun auch die K3-04 bereit. Zum guten Schluss noch eine Aufnahme bei der alle drei B-Kuppler im Bahnhof Buddenbaum ein Stelldichein geben. An Tagen wie diesen werden beinahe alle Güter- und Personenzüge von diesen Loks gezogen. Für die K3-03 wird nun der Schlepptender fertig gebaut, so das beim nächsten Treffen alle drei Maschinen eingesetzt werden können. Die Fertigstellung werde ich nicht dokumentieren, allenfalls ein Bild vom fertigen Tender zeigen.
Ob die fest verbauten Komponenten in der K-46 bleiben, oder durch einen Wechsel-Akku ersetzt werden, wird sich zeigen. Bei einer Laufzeit von etwa 4 Stunden sehe ich derzeit keine wirkliche Notwendigkeit.
Somit bin ich mit meinem Bericht fertig und wünsche allen eine schöne Sommerzeit. Bleibt gesund und munter! Gruß Ralf
Zitat von Martin im Beitrag #18 Ich verwende hauptsächlich einzellige Lipoakkus mit unterschiedlicher Kapazität, je nach Größe der Lok.
Martin, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, baust Du unter anderem Motoren mit 6Volt Nennleistung in Deine Loks!? Da geht natürlich alles nochmal ein gutes Stück kleiner und benötigt keine Step-Up Regler...
Info für Robert und alle diejenigen die lieber so etwas wie den 9Volt-Block verwenden wollen.
Die Möglichkeiten mit diesen 9VOLT-Akkublöcken sind vielfältig, allerdings dann als zerlegter Block! Für weniger Platz kann man statt der zwei verbauten Lipozellen auch nur eine nehmen. Man kann die vorhandenen Zellen gegen kleinere tauschen. Steht ein Motortausch an, kann man einen mit 12 oder 9Volt Nennleistung nehmen und spart sich den Step-Up Regler.
Wer keinen Sound möchte, ist aus meiner Sicht mit Martins System störungsfrei und narrensicher unterwegs! Das hat er in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt und unter jeglichen Bedingungen unter Beweis gestellt.
Mit Sound und ohne viel drumherum ist die Lösung mit dem Hornby Decoder und einem 9Volt-Block eine sehr gute Lösung. Ja, er ist Soundtechnisch mit Kompromissen behaftet und eventuell benötigt man noch einen Step-Up Regler, aber es funktioniert ohne Probleme!
Zitat von rofra im Beitrag #20Mhhh. Wie sieht die Geschichte eigentlich auf der Software Seite aus? Gibt es da immernoch nur die Hornby Lösung oder gibt es hier schon Alternativen?
Soweit mir bekannt ist, gibt es bisher keine Lösung die mit so wenigen Komponenten wie der Hornby Sound-Decoder auskommt. Benötigt wird hier die App, der Decoder und ein 9Volt-Block, das war's! Nur bei Motoren die von geringer Qualität sind, wird ein Step-Up Regler benötigt.
ergänzend zu deinen Ausführungen noch einige Anmerkungen.
Da ich in den meisten Fällen Halling-Fahrwerke einsetze, sind das immer 12 Volt Motoren.
Trotzdem erreiche ich mit einem einzelligen Lipoakku damit die Maßstabsgeschwindigkeit von etwa 12 - 16 km/h.
Bei einigen Roco-Fahrwerken kommt dann ein 9 Volt-Polulu-Step-Up-Regler zum Einsatz, der in der kleinsten Ausführung. Der ist momentan aber leider nicht lieferbar.
Bei größeren Fahrzeugen, z. B. dem Moldovita-Triebwagen von Kalle ist ein zweizelliger Lipo-Akku eingebaut.
Meine beiden Ladegeräte zeigen auch immer den Innenwiderstand der Akkus während des Ladevorganges an. Das finde ich sehr wichtig, um den Zustand des Akkus beurteilen zu können.
Je niedriger der Innenwiderstand ist, umso besser ist der Akku.
Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde
Martin
Micron/DelTang-Funkloks, Wald- und Feldbahnen 0e, 16,5 mm, Maßstab 1:45
Hi. Ich war das, der gerne mal 6 Vol Motoren einsetzt. Ganz einfach, weil es da eine ungleich größere Auswahl zu ungleich kleineren Preisen gibt. Da als Spannung eben 3,7 Volt aus einer LiPo Zelle kommen, braucht man bei 6 Volt Motoren praktisch nie einen StepUp. Es gibt aber auch genug 12 Volt Fahrwerke, die ganz ohne StepUp bei 3,7 Volt (mit DelTang und Co gesteuert) ausreichend schnell sind. Ist z.B. oft bei den Halling Fahrwerken der Fall. Falls nicht, kommt eben ein StepUp zum Einsatz, so wie er ja auch in den 9 Volt Blöcken eingebaut ist.
Was mich in Zeiten von Brexit und Strafzöllen auf "Kleinkram" vom "massenweisen" Einsatz der Hornby Decoder abhält ist das man ausschließlich die Handy App nutzen kann und das die noch nicht mal über einen externen Lautstärkeregler als Fahrregler- Knopf ergänzt werden kann, was z.B. bei der Engine Driver App (WiThrottle) problemlos funktioniert. Ich weiß nicht, ob das Hornby Bluetooth Protokoll offen ist. Falls ja, könnte man (ich aber nicht) sicher auch einen Arduino bzw. ESP32 entsprechend programmieren, die ja auch Bluetooth können. Damit ließe sich dann sicherlich ein haptischer Handregler, ganz ähnlich zu den WiThrottle Handreglern aufbauen. Aber dazu müsste zunächst mal das Protokoll verfügbar sein.
Zitat Ich weiß nicht, ob das Hornby Bluetooth Protokoll offen ist. Falls ja, könnte man (ich aber nicht) sicher auch einen Arduino bzw. ESP32 entsprechend programmieren, die ja auch Bluetooth können.
Zumindest ersteres ist ja immernoch meine Idee und genau meine Frage. Bluetooth an sich ist kein Problem eher, eher was man dadurch schickt und was Hornby zulässt. Mit etwas glück gehen die DCC Steuersignale direkt durch, dann hätte man m. E. zumindest eine Chance. Bei einem deutschen Produkt, würde ich hier glatt drauf tippen, dass man hier wieder überall gespart hat, bei den Britten bin ich mir nicht so sicher. Ich tippe aber hart auf entspr. "Sicherheitsmechanismen" seitens Hornby und will die 30€ derzeit nicht in den Sand setzen. Meine RC-Erfahrungen waren bisher kostspielig und frustrierend genug.
Ohne Steuerhardware wäre das aber eine schlanke individualisierbare Lösung, ohne die Probleme von PIKO oder Deltang und ohne die eher kurzlebigen Smartphones als Basis. Falls sich jemand zum Testen bereit erklärt (das wird aber gerade jetzt im Sommer nicht witzig) würde mich mal ransetzen und gucken ob man zumindest eine Kommunikation zwischen PC (aka Bluetooth gerät) und Chip herstellen kann.
Es geht doch genau um die Hornby Decoder, ob man sie vielleicht mit einem "richtigen" Handregler statt nur mit der Smartphone-App steuern kann. Das gehört sehr wohl zu dem Hornby Decoder, finde ich. Grade dadurch würde das System enorm gewinnen, denn viele Leute mögen das rum wischen auf dem Smartphone nicht wirklich. Ich bin sicher nicht der Einzige, dem das so geht. Mit einem "anständigen" Fahrregler, sei es ein Fertigprodukt oder ein Selbstbau, würde ich nur noch Hornby Decoder einsetzen und nichts anderes mehr. Aber so lange man ausschließlich die (obendrein nicht besonders gute) App nutzen muss, ist das Ganze einfach nicht "alltagstauglich", zumindest nicht für mich. Ich will nicht ständig aufs Display schauen müssen, um die Lok bedienen zu können. Ich will lieber die Lok selbst sehen. Dafür braucht man aber "fühlbare" Bedienelemente, die es auf einem Touchscreen nun mal nicht gibt. Sonst könnte ich ja gleich einen Train Simulator betreiben und keine Modellbahn.
Nachtrag: Ich habe selbst auch Hornby Decoder, das ist also keine Theorie. Die Decoder an sich sind ok, nichts besonderes aber auch nicht besonders schlecht. Doch ich betreibe sie aktuell im DCC Modus, eben genau, weil mir sonst der Handregler fehlt. Lieber Strom auf dem Gleis als ausschließlich auf dem Display herum zu wischen. Dabei kann die Besonderheit des "Stand Alone" Betriebs nicht ausgenutzt werden, womit die Decoder ihr Alleinstellungsmerkmal verlieren. Es wäre für die weitere Verbreitung der HM7000 Decoder sehr förderlich, wenn man eben einen haptischen Fahrregler verwenden könnte statt nur das Display vom Handy.
Erst einmal danke an Martin! Schon der Titel dieses Threads besagt das es hier um Akkubetrieb für Dummies geht. Genau genommen darum, einen handelsüblichen Akku für den Betrieb eines Decoders einzusetzen! Also zurück zum Thema.
Wie in meinem letzten Beitrag angedeutet, zeige ich Euch hier meine K3-03 mit Schlepptender. Wie bereits bei der K3-04 musste der Tender komplett zerlegt und neu aufgebaut werden.
Da unterschiedliche Schlepptender zur Verfügung standen, ist jeder Tender eine Sonderanfertigung.
Zur Zeit sind alle drei Schlepptender fest mit der jeweiligen Lok über Kabel und Kupplungen verbunden. Das Dach der Lok hat eine Verlängerung bekommen. Die Heckwand wurde geöffnet, so das der direkte Zugang zum Schlepptender möglich ist. Unter dem erhöht angedeuteten Deckel befindet sich die Einfüllöffnung für das Wasser. Platz für Holz ist reichlich vorhanden
Mit Fertigstellung der K3-03 ist die GkB nun in der Lage sowohl den Personen- , als auch den Güterverkehr an den beliebten Dampftagen durchzuführen. Damit endet nun mein Beitrag über den Akkubetrieb für Dummies. Sollte es irgendwann möglich sein einen haptischen Fahrregler benutzen zu können, werde ich es Euch mitteilen. Bis dahin wünsche ich Euch einen angenehmen Sommer. Gruß Ralf
Nach meinem "Umbau" der K3-03 & K3-04 machten mir die Motorisierungen beider Loks Probleme.
Wenn die solo Fahreigenschaften okay waren, taugten sie mit angehängter Last überhaupt nicht und umgekehrt. Gute Erfahrungen hatte ich vor vielen Jahren mit dem Umbausätzen von SB gemacht, aber den gibt es nicht mehr. Also entschied ich mich für einen Umbausatz von Micromotor. Der Faulhaber Motor wird mit einem Gehäuse-Dummie und einem Achsröhrchen geliefert. Damit ist man in der Lage den Motor auf gleiche Größe wie das Original zu bringen. Anschließend kann der neue Motor gegen den alten ausgetauscht werden.
So weit so gut, dann ging es daran die Fahreigenschaften einzustellen, was sich als gar nicht so einfaches Unterfangen heraus stellte!
Zur Erinnerung, es geht hier um den Hornby HM7000 Decoder, versorgt mit einem 9Volt Akku-Block und einem Step-Up Regler der die Versorgungsspannung nochmal anhebt!
Wichtiger Hinweis zuvor: Um die Messefahrt korrekt ausführen zu können, müssen die CV 2 / 5 und 6 auf die Werkswerte gesetzt werden! Hierzu einfach in der App im Programmierbereich den Schalter "Reset" für die jeweiligen CV drücken.
Dann CV 149 auf den Wert 0 setzen und dann das bekannte Prozedere durchführen... (In den Fahrregler wechseln, Licht einschalten, Lok saust los...) Danach können die CV's wieder auf die nötigen Werte gesetzt werden, bei mir sind das CV2 = 2, CV 5 = 82/83 und CV6 = 20/22 So eingestellt passen auch die Dampfschläge in etwa mit der Randumdrehung.
Hier nun die CV's die für einen geräuscharmen, butterweichen und kraftvollem Antrieb geändert bzw. auf diese Werte gesetzt werden müssen: CV 144 = 1 CV 149 = 2 CV 150 = 0 CV 151 = 1 CV 152 = 8
Bei meinen beiden Loks musste CV 149 auf 2 stehen bleiben! Der Wert 1 hat kein gutes Fahrverhalten gebracht!
Nachtrag: Mit der Messefahrt wurden folgende Werte in die CV 145 bis 147 geschrieben:
CV 145 = 1 | 1 CV 146 = 11 | 13 CV 147 = 5 | 5
Mit den hier beschriebenen Änderungen laufen meine beiden Loks nun sehr gut!
Die Fahreigenschaften des Umbaukits von SB sind damit zwar nicht erreichbar, aber es bringt auch nichts Dingen hinterher zu weinen, die es nicht mehr gibt!