irgendwann hatte ich die Nase voll von der schlechten Stromabnahme meiner Fahrzeuge. Also Akkubetrieb? Die Erläuterungen unserer Elektronikgurus schreckten mich eher ab. Stepup-Regler, Fahrregler, Ladeschaltung, WLAN-Empfänger... spätestens beim dritten Wort stieg ich aus. Einen Decoder kann ich noch einlöten, aber viel mahr nicht. Ich brauchte also was einfaches. Und ich wollte Sound. Dann kam der bluetoothfähige Hornby-Decoder heraus, und irgendwann erfuhr ich, dass der mit 9 Volt zurechtkommt. 9 Volt-Blockakkus mit USB-Ladeanschluß gibt es mittlerweile recht erschwinglich, ich kaufte welche mit 650 mAh im Doppelpack mit einem praktischen Ladekabel:
Als Testobjekt wählte ich meine Cotanga-Triebwagen aus, weil da genug Platz für den doch etwas sperrigen Akku war. Ich lötete den Decoder ein, an die schwarz/roten Gleisanschlüsse kam ein 9V-Kontaktpad:
In Walldürn wurde dann getestet. Der Akku hält etwa 4 Stunden im Anlagenfahrbetrieb, dann wird er ausgetauscht und geladen. Mit 4 Akkus kam ich über das gesamte Wochenende.
Nachteile? Das Gehäuse muß für jeden Wechsel abgenommen werden. Die Akkus haben einen eingebauten Stepup-Regler, ab und an gibt es Exemplare, die die Soundwiedergabe stören und etwas unsauber klingen lassen. Der Hornby-Decoder hat nur vorgefertigte, nicht änderbare Soundprojekte, bei meinem Triebwagen fehlt z.B. die Glocke. Um den Decoder im Bedarfsfall an die Zentrale anzuschließen, muß man an das Gleiskabel der Zentrale ein Kontaktpad anschließen.
Natürlich kann man das alles eleganter, aufwendiger, professioneller machen. Dann ist aber die Einfachheit dieser Lösung weg...
ich finde diese Lösung richtig gut, das einzige Problem, dass du auch schon angesprochen hast, ist die Größe des Akkus. Der passt halt nicht in jedes Modell.
So kompliziert ist das wirklich nicht. Der StepUp Regler wird einfach in die Stromzuleitung eingeschleift. Plus an Plus und Minus an Minus. "In" zeigt zum Akku, "Out" zum Empfänger/Decoder. Das war's schon. Schaffst du ganz sicher.
"Ladeschaltungen" braucht man nicht, sofern man den Akku mit einem (oft mitgelieferten) Ladegerät auflädt.
Sind nur zwei Beispiele von unzähligen solcher Angebote. Ich hab viele solcher Lagegeräte hier rum liegen, nutze aber ein "gutes" auch für mehrzellige Akkus geeignetes Ladegerät aus dem RC Modellbaubereich. Das überwacht und pflegt die Akkus doch besser als so eine einfache USB Ladeschaltung. Man bekommt diese LiPo Akkus auch so klein, das man sie in H0e oder N Loks einbauen kann. Bei 0e findet man immer etwas, das passt.
Rein vom Preis her sind die 9 Volt Block- Akkus mit 5€ das Stück für einen 650 mAh Akku wirklich keine schlechte Lösung, da bereits alles eingebaut ist, was man so braucht. Ist halt oft ein Platzproblem sie unter zu bringen.
Wenn du Wert auf Sound legst, ist die Hornby Lösung auf jeden Fall die Einfachste und auch kostengünstigste, da bei Deltang und Co. kein Sound vorgesehen ist. Ohne Sound ist mir die Deltang Lösung aber lieber, da man den Hornby Decoder aktuell nur mit dem Smartphone steuern kann, was mir nicht so zusagt, wie ein "haptischer" Handregler.
Und der Einbau einer Ladebuchse lohnt sich auf jeden Fall. Ständig das Gehäuse abzunehmen ist wirklich lästig. Mit einer Ladebuchse (einfach parallel an den Akku anlöten) kann man die Lok aufladen, ohne sie zu öffnen. Bei den 9 Volt Blöcken kann man auch einfache Kabel mit losen Enden an der einen und einem USB Stecker an der anderen Seite verwenden, da eine USB Buchse ziemlich groß ist. Ich verwende einfache Stiftleisten aus dem Elektronik - Bedarf. Die sind winzig und spottbillig:
Oben ungefähr in der Mitte ist die Ladebuchse zu sehen. Ein winziger Einschalter, ebenfalls unter der Lok versteckt (unten in der Bildmitte), hilft sehr dabei, in Betriebspausen Strom zu sparen.
Ach, noch was... Der alte Fleischmann Motor in deinem Cotanga-Triebwagen ist wirklich ein Stromfresser. Wenn du den mal gegen einen Glockenanker- Motor austauscht, wirst du wohl mit einer Akku- Ladung locker das ganze Wochenende hin kommen statt wie jetzt dafür 4 Akku- Ladungen zu benötigen.
Danke für eure Antworten! Wie schon gesagt, es geht immer besser und eleganter... Über eine Ladebuchse habe ich schon nachgedacht, aber da müßte ich den Triebwagen nach vier Stunden abstellen und aufladen. Mit meiner Lösung tausche ich den Akku gegen einen vollen und weiter geht's. @Martin: Ja, es sind diese, es gibt aber von anderen Anbietern auch welche mit größerem Speicher. Viele Grüße Michael
Tatsächlich auch für mich bisher die interessanteste Lösung, wenn auch immernoch nicht Kompakt genug. Das sieht erstmal machbarer aus, als ich das aus dem Experementierthema hier rausgelesen hatte, das dürfte aber am vereinfachten Akku liegen (bzw. das ich jetzt auch mal ein paar Erfahrungen mit dem Thema machen durfte).
Die 9V Blöcke gibt es inzwischen bis 1200mAh was ein weilchen halten sollte (Die PIKO Spur G Lösung nutzt 6x 1,5V R6/AA Akkus und empfiehlt min. 1200mAh für den großen 24V(?)-Motor. 1100mAh war das höchste was ich bekommen hab). Die Lösung wird bei mir im Laufe des Jahres durch 2 dieser 9V Blöcke im Wechsel ersetzt. (Wohlgemerkt in 1:13,3!)
Man braucht halt leider noch eine entspr. große Lok, die dann eigentlich auch weniger Probleme bei der Stromabnahme machen sollten. (Wobei sich die Großen Mehrkraft/Hybrid-Loks aus den Sperrgebieten ja fast Anbieten würden: https://www.deutschsuedwester.de/images/...Sperrgebiet.pdf)
Michaels Freude mit seinem Akku-Triebwagen ist mir noch sehr gut in Erinnerung und war gleichzeitig Ansporn diesen einfachen Weg mit einem Wechsel-Akku auch zu folgen. Lösungen mit Ladebuchse habe ich in mehreren Loks verbaut, aber als Nachteil empfinde ich, das ich sobald der Akku leer ist, die Lok gegen eine mit vollem Akku auswechseln muss.
Als Objekt für diesen Umbau habe ich mir eine MT-Steinz K3 ausgesucht, allerdings soll sie einen Schlepptender bekommen. Dies nicht nur, weil ich da hoffe ein Akkufach unter zu bekommen, sondern weil mir die Variante mit Schlepptender einfach besser gefällt.
Um zu testen ob der Akku für die kleine Dampflok ausreicht, habe ich diesen Prototyp auf einem zuvor dreiachsigem Tender aufgebaut und an eine meiner Steinz K3 angehängt.
Das man mit den Hornby Sound-Decodern einen Kompromiss eingeht, hat Teetrix in seinem Beitrag bereits erwähnt, und ich gehe diesen gerne ein. Aber es gibt Grenzen, bei denen für mich aus einem Kompromiss ein fauler Kompromiss wird. Das ist bei mir der Fall, wenn eine Lok sich fahrtechnisch nicht einfangen lässt, oder der Sound Probleme macht. Letzteres war bei meiner Steinz der Fall, die Randumdrehung mit den Dampfschlägen in Einklang zu bringen war einfach nicht möglich. Und wenn man gefühlt ganz nah dran war, war das Fahrverhalten für die Tonne. Aufgeben ist aber keine Option, also wurde recherchiert und dabei stellte sich heraus, das 9 Volt für diese Lok deutlich zu wenig ist.
Also kommt doch wieder ein Step-Up zum Einsatz, der aus den 9 Volt 12 bis 15 Volt machen kann. Ja, das Bauteil ist nicht gerade klein. Aber es war vorhanden und konnte an den Lötpads so gekürzt werden, daß es quer in den H0 Tender passt!
Und ein Hexenwerk ist der Einbau absolut nicht: An den Anschlüssen "In" kommt der Akku! An die Anschlüsse "Out" kommt der Decoder! Mit einem Schraubendreher kann dann die gewünschte Spannung eingestellt werden. Da der Prototyp nun wie gewünscht eingestellt werden konnte, stand der Bestellung der Akku-Fächer für 9 Volt-Blöcke nichts mehr im Wege. Der linke Tender ist im Grunde ein original MT Tender und soll zum Größen-Vergleich dienen. Auf dem Fahrwerk des rechten Tenders ist das Akku-Fach bereits aufgebaut und im zweiten Bild der Akku eingesteckt. Wobei in der Draufsicht sehr gut zu sehen ist, wie schmal der Tender ist .
Mit diesem Bild, bei dem der Step-Up seitlich am Akku-Fach abgeklebt ist, möchte ich für heute den Beitrag beenden.
Ob der Decoder auf der gegenüberliegenden Seite angebracht wird, oder in der Lok verbleibt, wird im nächsten Beitrag geklärt. Fest steht allerdings jetzt schon, das auch der Prototyp mit einem Akku-Fach ausgestattet wird!
Kann man diese Akkus eigentlich gefahrlos hintereinander schalten, um 18 V zu kriegen oder mögen die das nicht so gerne? Laden müsste man sie bei dieser Konstellation dann wohl einzeln.
Die Idee hatte ich auch schon... traue mich aber nicht. Das sind keine "doofen" Akkuzellen, zumindest meine - optisch Baugleichen 9V 2100mAh Akkus - nicht. Die Dinger sind extrem leicht und verlieren nicht an "Kraft", also geben ueber die gesamte Benutzung mehr oder wenige Konstant die gleiche Leistung ab, was etwas ungewohnt ist (weil von einen auf den anderen Moment alles steht). In meinem Fall duerfte durch die Schaltung auch das Fahrverhalten, auch noch ruppiger werden (steuerungsbedingt)...
Zitat von Günni im Beitrag #9Kann man diese Akkus eigentlich gefahrlos hintereinander schalten, um 18 V zu kriegen oder mögen die das nicht so gerne? Laden müsste man sie bei dieser Konstellation dann wohl einzeln.
Ich bin da sehr skeptisch! Durch die interne Beschaltung reagieren die 9 Volt-Blöcke wie ein LifePo4 Akku. Bis zum Schluss werden die 9Volt aufrecht erhalten, dann ist plötzlich Ende und der Akku muss geladen werden. Wie sich das verhält wenn zwei Blöcke in Reihe geschaltet sind habe ich noch nicht getestet.
Das darf gerne jemand ausprobieren, der einerseits den Platz für zwei Blöcke hat und andererseits bereit ist einen oder beide Akkus zu opfern!
Hi. Ob man zwei 9 Volt Blöcke hintereinander schalten kann, um die Spannung zu verdoppeln, hängt sicher maßgeblich von den eingebauten Akku Zellen ab. Wenn das LiPo Akkus sind, dann sollte man das tunlichst lassen. Sind es "normale" Akkuzellen, sollte das kein größeres Problem sein. Was natürlich passieren kann, ist das ein Akku deutlich früher schlapp macht als der Zweite. In sofern würde ich das sowieso vermeiden. Schließlich sieht man nicht von Außen, was da wirklich drin steckt. In der Regel dürften das aber LiPo Zellen sein. Und die würde ich nie Parallel oder in Reihe schalten, schon gar nicht mit der zusätzlichen Elektronik (StepUp und Ladeschaltung) in so einem 9 Volt Block. Wenn ich mehrzellige LiPo Akkus haben will, dann kaufe ich fertig verdrahtete mit Balancier Stecker.
Um mal zu zeigen, was man so an verschiedenen StepUp Reglern bekommen kann, hier mal ein Foto mit Reglern aus meinem Bestand:
Der Größe nach von rechts nach Links sortiert. Ganz Rechts ist ein (nominell) 10 Ampere Regler, der aber besser nur bis 5 Ampere belastet wird. Sonst wird er zu heiß. Aber mit 5 Ampere sollte man auch bei der Gartenbahn auskommen.
Der zweite ist exakt derselbe Typ, den Ralf weiter oben gezeigt hat. Der dritte Typ ist von den Leistungsdaten her identisch, hat aber eine andere Form. Wenn man weniger Platz in der Grundfläche hat, dafür aber den hochkant stehenden Spindeltrimmer zum Einstellen der Spannung unterbringen kann, eine gute Alternative. Wirklich spannend finde ich aber den vierten Typ von Rechts. Das ist aktuell mein Standard StepUp Regler. Es ist der günstigste von allen (keine 0,50€, zumindest vor den China Strafzöllen der EU), sehr kompakt und die Spannung ist trotzdem einstellbar, wenn auch nur in Stufen. Wenn man genau hin schaut, ist dort etwas mit A und B bezeichnet. Das sind Lötbrücken, über die die Ausgangsspannung eingestellt wird. Man kann die Ausgangsspannung auf 5 Volt, 8 Volt, 9 Volt und 12 Volt über diese Brücken einstellen. Auf der Rückseite jeder Platine ist eine Liste gut lesbar aufgedruckt, wie man die Brücken A und B einstellen muss um die gewünschte Spannung zu bekommen. So spart man sich den sperrigen Spindeltrimmer, der die andern beiden Typen deutlich größer macht, ohne das sie entschieden mehr Leistung hätten. Man muss die Regler übrigens selber von der Platine abtrennen. Geliefert werden sie nämlich als 10er Pack in einem Stück. Die Stellen, an denen man die Dinger trennen muss, sind aber vorgestanzt. Das macht keine Probleme.
Jeden der bisher genannten Regler bekommt man für unter 2,50€. Nur der Winzling ganz links ist anders. Zum einen ist er fest auf 9 Volt (gibt es auch mit anderen festen Spannungen) eingestellt. Außerdem hat er aus Platzgründen nur einen Anschluss für den Minus Pol. Hier muss der Minuspol vom Akku und vom Decoder/Empfänger gemeinsam angeschlossen werden. Alle anderen haben Plus und Minus je für Eingang und Ausgang. Gute 1 Ampere schafft er aber trotzdem. Und er kostet, da ein "Markenprodukt" (von Pololu), mal eben 10€. Logisch, das ich den nur dann einsetze, wenn es vom Platz her unbedingt sein muss.
Entschuldigt, das es nur ein schnelles Handy- Foto ist. Meine DSLR ist zur Zeit auf dem Repro Gestell montiert, da ich 50 Jahre alte Negative digitalisiere. Wird echt Zeit, denn einige der Negative sind schon vom Zahn der Zeit heftig angegriffen worden. Und ich habe vier große Aktenordner voller Negative. Das wird noch Jahre dauern, mindestens. Man sollte die Regler aber dennoch erkennen können.
Ach, der "Wechselakku" ist übrigens kein Argument für die 9 Volt Blöcke. Nahezu jeder LiPo Akku hat einen Stecker angelötet. Darüber kann man den Akku problemlos austauschen und außerhalb der Lok aufladen... Und selbst wenn der Akku keinen Stecker hat, kann man einen anlöten. Vermutlich ist das sogar deutlich weniger Fummelig wie die komischen Kontakte der 9 Volt Blöcke, mit denen ich noch nie wirklich gut klar gekommen bin...
Nachdem wir nun erfahren haben welche Möglichkeiten es neben einem 9Volt-Block gibt und ob der Einsatz eines solchen Akku-Block überhaupt und zudem in der Handhabung Sinn macht, darf gerne an anderer Stelle diskutiert werden.
Teetrix und ich haben uns für solche Akkus entschieden und möchten Euch an diesem denkbar einfachem Fahrspaß teilhaben lassen.
Weiter geht's mit meiner Schlepptender-Steinz
Die Entscheidung ist gefallen, der Decoder kommt in die Lok. Zum einen passt er sehr gut auf den Boden vom Führerstand, zum anderen brauche ich dann nur 4 Decoderkabel zum Schlepptender legen. Zwei Kabel für die Beleuchtung und zwei für die Stromversorgung des Decoders. Die beiden Kabel für die Frontbeleuchtung liegen auch schon bereit Hier ist das Licht bereits angeschlossen und die Kesseltür wieder eingesetzt. Der Decoder liegt nun auf dem Fußboden im Führerstand und die Kabel des Decoders sind, so gut es geht, versteckt. Auch der Decoder ist nun nicht mehr zu sehen. Die Abdeckung ist aus dem großen Lautsprechergehäuse von Hornby entstanden. Apropos Gehäuse für den Lautsprecher, dieser hat seinen Platz auf den Kesselarmaturen gefunden.
Wo der zweite Lautsprecher seinen Platz gefunden hat, und wie es mit dem Tender weiter geht, werde ich im nächsten Beitrag beschreiben.
Bis dahin wünsche ich Euch ein schattiges Plätzchen. Gruß Ralf
Leider nicht mit einem Bild belegt ist der Einbauort des zweiten Lautsprechers. Dieser steht zwischen Lokführer und Heizer. Über Sinn oder Unsinn eines zweiten Brüllwürfels soll es hier nicht gehen, wegen des deutlich besseren Sounds war er mir allerdings wichtig...
Meinen heutigen Bericht beginne ich mit einem Rückblick. Leider waren die bisher auf dem Markt verfügbaren Komponenten für den Autarkbetrieb meiner kleinen MT B-Kuppler viel zu groß. Okay, winzig sind die Komponenten zwar immer noch nicht, aber dennoch so klein das man zumindest in der Baugröße 0e das ein oder andere Modell damit ausstatten kann. Das Bild zeigt meinen ersten MT - B-Kuppler der in seinem Schlepptender einen 9Volt-Block verbaut hat. Um die Ladeelektronik inklusive Ladebuchse und die beiden Lipo Zellen unterzubringen musste der Akkupack "ausgepackt" werden. Einen kleinen Haken hat diese Art des festen Einbaus aus meiner Sicht dann doch: Da der Akku eine Elektronik vorgeschaltet hat, sorgt diese dafür das die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten bleibt. Ist der Akku leer, endet der Fahrspaß abrupt und ohne Vorwarnung! Eine Tiefentladung des Akkus ist dadurch so gut wie ausgeschlossen. Weil die Lok dann ans Ladegerät angeschlossen werden muss, bin ich gezwungen eine andere Lok zu benutzen... Diese Problematik galt es nun abzustellen. Das Bild zeigt die K3-03 mit einem H0 Schlepptender als Prototyp. Der 9Volt Akku-Block ist provisorisch über ein 9Volt Clip angeschlossen und liegt auf dem herunter geschnittenem original Gehäuse. Auf dem Boden des Tenders liegt der Decoder und der Step-Up Regler, Der Akku liegt darüber. Nachdem meine Tests positiv verlaufen waren, absolvierte die K3-03 unerlässlich weitere Testfahrten und die K3-04 wurde als erste meiner Loks mit einem Akkufach ausgestattet. Skeptisch, ob so ein Akkufach überhaupt Sinn macht, zeigte sich sehr schnell dass hiermit das nächst höhere Level erreicht war! Da keiner der drei Schlepptender gleich ist, entstehen diese individuell aus Polystyrol. Der aktuelle Stand ist auf dem Bild zu sehen.
Im nächsten Beitrag soll es um die Abdeckung des Akkus gehen. Aber auch darum den Ein/Aus Schalter zu tarnen.