weils billiger kaum geht, nicht schlecht ausschaut UND auch noch an/neben der Schmalspur steht: Es gibt einen Bausatz (zum Selberdrucken) aus Karton von Kempenich bzw. Niederzissen! Könnt ihr euch hier runterladen. Die Mühe "richtige" Fensternischen (wie in den fertigen Modellen dargestellt) darzustellen, dürfte sich lohnen. Dann könnte das sogar auf 1:45 hochskaliert noch ganz passabel aussehen - Regenrinnen und Fallrohre würde ich dann aber nicht aus Karton basteln wollen.
Also, hochscalieren auf 1 : 45/48 zur Not 1:50 würde gehen. Selbst bei meinem älteren MG 5750 Drucker mit No Name Tinte sieht das nicht ganz so schlecht aus. (Na ja, über die Farbtreue könnte man streiten, ist aber nur ein schneller Versuch gewesen)
Nähme man da noch einen besseren (Laser)Drucker (gibt es die auch in DIN A 3?) stände einem schönen Bauwerk nur der Haufen Schnibbel-Arbeit im Weg.
freut mich, wenn ich den einen oder anderen zum Basteln animieren konnte. Mir haben diese Kartonbögen auch spontan sehr gut gefallen.
Und ja: Natürlich gibts auch A3-Farblaser (ich hätte sogar so einen hier rumstehen...), wobei die besseren Tintendrucker denen in Sachen Druckqualität nicht nachstehen - eher ist das Gegenteil der Fall. Fotos (das sind diese Bastelbögen zumindest partiell) kommen auf dem passenden Fotopapier mit dem Tintendrucker verdammt gut raus. Weitgehend lichtbeständige und wischfeste Tinten sind - je nach Hersteller - auch verfügbar. Daran wirds also nicht scheitern, zumal es ja auch noch Copyshops und andere bezahlbare Druckdienstleister (Fotodruck!) gibt. Die ganz einfachen Drucker scheitern nicht unbedingt an der Druckqualität sondern eher an der Medienverarbeitung: Für dickes Papier/Karton brauchts wohl eine halbwegs solide Mechanik - und die ist in A3 wohl nicht ganz billig.
Bezüglich der Farben: Das scheint eine Wissenschaft für sich. Genormte Farbprofile, kalibrierte Monitore usw. sind im Druckereiwesen seit langem üblich, fürs Hobby-EG aber nicht erforderlich. Wenn die Farben nicht vernünftig aus dem Drucker kommen, kann man im Druckertreiber an dessen Farbeinstellungen rumfummeln (die schnelle Lösung) oder man wandelt die PDFs in ein "normales" Bildformat um und geht die Sache in einem Bildverarbeitungsprogramm (ich würde GIMP nehmen) an. Das ist etwas aufwändiger, man hat aber viel mehr Möglichkeiten wie z.B. lediglich Bildbereiche zu ändern, statt die komplette Druckseite zu bearbeiten. Und mit den üblichen Copy&Paste-Aktionen kann man sich aus den Originalvorlagen dann auch eigene Seiten montieren, die problemlos auf den hausinternen Drucker passen oder günstig beim Dienstleister in Auftrag gegeben werden können.
Ich werde mir so ein EG auch mal ausdrucken. Aber vorerst nur als simpler Pappdummy im Maßstab 1:135 (ja, kein Tippfehler). Da passen locker 4 Originalseiten auf einen A3-Ausdruck. Und wozu? Naja, wartet es mal ab - ich bin (mal wieder) am Planen...