gibt es im Netz zu Hauf, leider ist scheinbar nicht unbedingt Glasfaser drin, wenn Glasfaser draufsteht.
Bis vorige Tage habe ich einen 4 mm Radierer(einsatz) verwendet, der ordentlich schrubbte, aber der auch die unangenehme Eigenschaft hatte, feinste Glasfaserteilchen freizugeben. Wenn man dann keine Handschuhe trug und dann noch in geschlossenen Räumen damit arbeitete, setzten sich die feinen Partikel gern mal nicht nur auf den Händen fest. Da half anschließend nur mehrfach gründlich Hände schruppen und eincremen, bis das jucken und pieksen aufhörte.
Im Freien und mit Handschuhe war das aber durchaus eine Alternative zu 400-600 Schleifpapier, vor allen an Stellen, an die man mit klassischen Schleifmitteln nicht oder nur schlecht rankommt.
Jetzt stehe ich aber vor einem Rätsel. Obwohl mir ein "Fachverkäufer" zugesichert hatte, es gäbe eigentlich nur einen Hersteller der 4 mm Ersatzpinsel und die wären alle mehr oder weniger gleich, habe ich jetzt 12 Pinseleinsätze, die den Vorteil haben, keine Hautreizungen zu verursachen und die sich so gut wie nicht abnutzen, dafür tragen die aber auch kaum Material ab. Kann es sein, das das gar keine Glasfasereinsätze sondern welche aus Nylon oder einem ähnlichen Material sind?
Wer hat da "Kenne" und nennt mir eine "sichere Quelle" für 4 mm Ersatzpinsel die wirklich wieder z.B. leichten Rost o.ä entfernen können.
Das es Einsätze mit Messing oder Edelstahldrähten gibt, ist mir bekannt.
Ich habe immer den 10 mm Stab und benötigte z.B. für meine VIk in Messing einen Stab. Damit reinige ich die Flächen vor dem Löten und danach zum entfernen der Lötreste. Ganze Fächen, die durch Flußmitteldämpfe versaut sind werden damit auch gereinigt. Bei starken Verschmutzungen werden die Borsten kurz gehalten (3-5 mm). Bei leichtem Reinigen oder z.B. auch beim Gloätten oder Aufrauen von Kunststoffen wird die Kordel ca 18 bis 10 mm abgewickelt und das Glasfaserbüschel wird schräg gedrückt, dann wird es weicher und man kann mit dem Stift über die Fläche wischen. Mit ein wenig Übung fun ktioniert es sofort.
Noch ein Tipp: bevor der Glasfaserstab zum Einsatz kommt, wird die Lötstelle großflächig mit Spiritus oder Isopropanol gereinigt. Dann setzt sich der Glasfaserstab nicht mit dem Geschmoddere zu.
ich bin zwar nicht der Armin, aber ich verwende die auch. Du vermutest völlig recht, die hält man so in der Hand. Wenn die Fasern abgebrochen sind, dann ziehst Du den Baumwollfaden raus, läßt drei/vier Windungen los, nimmst deinen kleinen Schraubenzieher zur Hand und wickelst eine Windung wieder darüber, dann noch eine und dann gehst du mit dem Ende da unten durch, das Du mit dem Schraubenzieher erhalten hast. Ziehst fest und das übrige Ende des Fadens schneidest Du ab. Hoffe das einigermaßen verständlich beschrieben zu haben.
Die Dinger kommen nicht aus der Technik sondern vom manuellen technischen Zeichnen. Sie sind eigentlich dazu da, Tuschelinien auf Transparentpapier wegzuradieren. Ich habe mal vor nunmehr 59 Jahren Technischer Zeichner gelernt und viel mit den Dingern rumgemacht. Und ja, diese grässlichen Fasern hat man überall in den Händen stecken, ob man will oder nicht. Kaufern kann man die eigentlich in jedem gut sortierten Laden für Zeichenbedarf oder Vermessung. Da sind die auch sicher billiger als bei Fohrmann und Konsorten.
ich kann Armin und Günni nur beipflichten. Die Glasradierer sind Kunststoffstifte (Bild Gronauer) mit auswechselbaren Einsätzen (ca. 5 mm). Der Einsatz lässt sich heraus- und hereinschrauben. Seit CAD werden die Dinger nur noch wenig benützt. Mit langen Glasfasern kommt man auch gut in Vertiefungen. Als Techn. Zeichner bei der Fa. Voith in Heidenheim habe ich aus meinem Bürofenster sehr gut die letzten 50er, 23er und 03er auf der Brenzbahn beobachten können.
die Glasfaserradierer benutze ich regelmäßig zum Reinigen der Radsätze bei meinen Triebfahrzeugen. Auf den Kopf drehen (ggf. eine geeignete "Lokliege" verwenden), Fahrspannung an den Motor oder an die Stromabnehmer, dass die Lok ordentlich "strampelt" und Rad für Rad den Glasfaserradierer dran gehalten. Mache ich eigentlich schon seit Jahrzehnten so und hat sich immer bewährt. Letzten Winter habe ich in einem Schreibwarenladen ein paar Einsätze nachgekauft, da komme ich wieder ein paar Jährchen hin...