Das Problem mit den Fragezeichen habe ich in den letzten Tagen auch. Es sind die Umlaute, die da Ärger machen. Eventuell hat mal jemand am falschen Knopf rumgespielt.
wom?glich h?tte ? ....üble Sache, die aber scheinbar nicht immer und bei allen Umlauten auftritt. Mit dem ü oder ö läuft es möglicherweise gut
Aber es gibt ja schlimmeres.
Gruß gronauer
PS: prüde,öde, müde ähnlich ...........nach drücken von Windoof Taste + Leertaste auf der Tastatur sieht es besser aus
Hallo Forumsfreunde, ich habe mir heute morgen das Modell der Wellblechbude bei Tageslicht angeschaut und bin sehr zufrieden damit.
Hallo Robert, es beruhigt mich, dass es noch jemanden gibt, der auch mit dem Bemalen so seine Probleme hat. Die Malletlok, die im Hintergrund meines Fotos zu sehen ist, habe ich aus dem Teilesatz von Uwe Ehlebracht aus Hamburg gebaut. Das war mein Geburtstagsgeschenk zum 60. Geburtstag also vor 10 Jahren. Es fehlen leider noch die Teile der Steuerung. Und das Modell ist ein rechtes Rennpferd. Es zu bauen, war schon herausfordernd, ist mir aber recht gut gelungen. So sieht die Lok aktuell aus.
Ich versuche ja immernoch um ein Airbrush System rumzukommen und mit Pinsel will es nur bedingt besser werden. Da hat Holz tatsächlich so seine Vorteile, habe ich festgestellt (das macht aber eigentlich auch nur gelasert in 1:45 Spaß).
Zur Mallet: Selbst mit der fehlenden Steuerung ist das ja noch viel besser! Gut, dass ich manchmal doof Frage und danke fürs Zeigen :)
Hallo Robert, es gibt keine doofen Fragen. Ich freue mich über Interesse an meinen Modellen. Mein Schwiegersohn hat mir seine alte Airbrushstation geschenkt. Habe mich aber noch nicht ernsthaft befaßt. Ich habe bisher vielen Modellen besonders den Wagen mit dem Pinsel die Farbe gegeben. Meist habe ich dabei Aqua color von Revell verwendet teilweise auch Acryl - Mattfarben von Kreul. Das funktioniert auch auf Kunststoff recht gut. Der muß allerdings erst grundiert werden. Meine Lokmodelle sind dagegen aus der Sprühdose lackiert. Gruß Henning
Ich sage auch immer: es gibt keine dummen Fragen, allerdings muss man mit den Antworten dann auch leben können.
Ich habe mir mal per Bildverarbeitung ein ein Pausenschild für Ausstellungen gemacht. Da sitze ich mit 'ner Tasse Kaffee auf meiner Anlage auf der Lok. Ein Besucher fragte irgendwann "Wie hams'n das Bild gemacht?" Meine Antwort war "Ganz einfach. Ich hab mich auf die Lok gesetzt, meine Frau hat's fotografiert und dann hab ich's ausgedruckt." Er ging etwas konsterniert weg. Tja.
(zugegeben, manchmal kann ich wirklich eklig sein) .
Hallo Forumsfreunde, nach einer längeren Pause wegen Urlaubs und Hitze habe ich in den letzten Tagen noch das Stationsschild meiner Wellblechbude fertiggestellt.
Das Dach hatte ich nachlackiert, bin damit aber nicht so recht zufrieden. Das mache ich vielleicht noch mal neu am Besten mit grauer Wellpappe. Noch nicht klären konnte ich die Frage, ob das Bauwerk Dachrinnen hatte. Werde dazu noch mal das „Schmalspuralbum Ostpreußen“ durchblättern und schauen, ob man dazu auf den Fotos von anderen Wellblechbuden Details erkennen kann. Gruß Henning
Ich habe jetzt auch mal etwas gewühlt. Und würde mich generell Burghard anschließen... was mich aber gestört hat das viele Aufnahmen recht neu sind und oft den Zustand der späten 30er Jahre oder gar den Nachkriegszustand ohne Strecke zeigen. D. H. diese doch sehr einfach Hütten standen da schon gute 30 Jahre und dürften sich bei der sparsamen Pflege wohl auch div. Anbauteile entledigt haben. Also mussten ältere Aufnahmen her.
Nach etwas rumgestöber würde ich behaupten, im Buch "Kleinbahnreise durch Ostpreußen" mehrere Bilder mit kleiner, eckiger Regenrinne gefunden zu haben. Die Qualität der Aufnahmen bzw. Abdrücke ist eher mau aber S.290 Abb. rechts oben (mit Soldat + Kind) und S. 232 rechts unten scheinen eine zu haben. S. 220 Oben könnte auch eine haben. Danach kommen noch ein paar mögliche Treffer. Insgesamt scheint mir das aber eher nicht der normale Neuzustand gewesen sein. Störend ist für mich, dass keine der scharfen Aufnahmen irgendwas in der Richtung hat, dafür die Abbildung auf S. 156 unten bzw. 160 oben Zeigt, das einige der Wellblechbuden, eine Art Dachverzierung hatten, die wiederum wie eine Dachrinne wirken kann.
Ins Auge fiel mir dabei wieder, wie unterschiedlich die Stationsschilder gestaltet sind, was mich zu dem Schluss bringt: So einfach, wie das Thema auf den ersten Blick wirkt, so viele Spielereien und Möglichkeiten hat man am Ende wieder. Oder anders: Das Vorbild, lässt mal wieder viel zu viel zu ;)
ich denke mal, der Herr Lenz hat so preiswert wie möglich seine Strecken, Gebäude und Fahrzeuge gebaut. Hauptsache, sie überstehen die Zeit, in der er selbst die Strecke betreibt und dann abgibt. So nach dem Motto: " nach mir die Sintflut" ( sorry- natürlich überspitzt dargestellt). Und da kommt der "Luxus" von Dachrinnen m.E. nicht vor. Aber mach wie du denkst. Ein Vorbild findet sich schon.
Burghard
"Glaube nicht alles was Du denkst" Was kennzeichnet einen Experten? Er irrt genauer.
ich würde mich der Meinung von Burghard anschließen, die Wellblechbuden hatten im Regelfall keine Dachrinnen. Ich habe bei der Google-Bildersuche "Wellblechbuden" eingegeben und bekam viele Bilder angezeigt, doch bei keiner Bude war eine Dachrinne zu finden. Dabei bin ich auch auf diese Website gestoßen: stillgelegt - Demminer Kleinbahnen West Ganz nach unten scrollen, da findest Du das Bild einer Wellblechbude in Törpin, die offensichtlich heute noch steht und Deiner sehr ähnlich ist - und ebenfalls keine Dachrinne hat. In meinem Bilderfundus habe ich auch noch 2 Fotos vom Bf. Fährhof (Wittower Fähre) von 1965. Da stand ebenfalls eine Wellblechbude und auch da sucht man die Dachrinne vergebens. Ich kann Dir auch ein Bild aus der Neuzeit anbieten, unsere zwischen 2012 und 2019 in Leipzig-Lindenau gebaute Fahrzeughalle ist letztlich auch eine große Wellblech"bude", das Anbringen einer Dachrinne war beim Bau nie ein Thema.
Ich möchte auch noch auf Dein Modell zurück kommen, spezieller Deine Sorgen mit der Verbiegung/Verwellung des Daches nach bzw. bei der Farbgebung. Ich erinnere mich an einen älteren Leipziger Modellbahnfreund, der hat früher auch eine ganze Menge Modelle aus Papier bzw. dünner Pappe gebaut. Wir haben öfter drüber gewitzelt und ihm den internen Spitznamen "Technopapp" verpasst. Aber so schlecht war seine Methode gar nicht, wenn auch ungewöhnlich. Er hat Schaumpolystyrol in (reichlich) Aceton aufgelöst und mit dem gewonnenen dünnen "Brei" seine Papierteile überstrichen, bevor er sie zusammengeklebt hat. Die Teile wurden dabei recht starr und verbogen sich nicht bei weiterer Bearbeitung, sie fühlten sich beinahe wie Plaste an. Diese Arbeitsweise hatte er mal von tschechischen Modellbahnern übernommen und für sich selber perfektioniert. Ich hab's selber nie probiert, könnte mir aber vorstellen, dass das Deinem Wellblechdach durchaus die gewünschte Stabilität verleihen könnte. Wäre vielleicht einen Versuch wert....? Allerdings ist Aceton ein recht "stinkiges" Zeug, ich bin nach längerem Suchen beim OBI-Baumarkt bei den Farbverdünnungen fündig geworden und habe mit dem Zeugs 3D-Druckteile geklebt. Das hat funktioniert, das Druckmaterial wurde angelöst und ließ sich so gut verbinden. Ich gebe allerdings zu, dass ich manchmal dabei eine der verhassten FFP2-Masken aus Corona-Zeiten freiwillig aufgesetzt habe, also "gesund" kann's nicht wirklich sein, muss aber jeder für sich selber entscheiden....
Hallo Forumsfreunde, ganz herzlichen Dank für Eure Infos und die Hilfe. Dass Ihr Euch für mich die Mühe gemacht habt, danach zu suchen, freut mich ungemein. Dass Robert extra das ganze Buch durchblättert, haut mich glatt aus den Socken. Offenbar gibt es auf meine Frage also keine allgemeingültige Antwort. Ich tendiere auch zu der Vermutung, dass Herr Lenz sehr sparsam um nicht zu sagen billig gebaut hat. Dachrinnen könnten unnützer Luxus gewesen sein. Die Leute mussten eben fix durch die Türen huschen, wenn es regnete. Auf S. 179 des „Schmalspuralbum Ostpreußen“ ist die Bahnsteigseite der Wellblechbude zu sehen, die ich nachgebaut habe. Es scheint eine Regenrinne zu geben. Eine sichere Aussage ist aber aufgrund der Bildqualität nach meiner Meinung nicht möglich. Auf der Seite 180 sind die Stirnseiten zu sehen. Aber so richtig helfen die nicht weiter. Ich werde also noch ein wenig nachdenken, ob ich Dachrinnen anbaue oder nicht. Da es sich um ein Projekt für die Zukunft handelt, habe ich Zeit. Die von Micha erwähnte „tschechische“ Methode kenne ich. Damit habe ich in Mitte der 1980er Jahre mal versucht, einen Bausatz eines Wagens der Harzer Schmalspurbahnen aus Pappe zu „stabilisieren“. Ist mir damals grandios misslungen. Ich kenne aber einige gelungene Beispiele dieser Bauweise. Die sahen nicht schlechter aus als Modelle aus Plaste. Das Problem bei meiner Wellblechbude – da wo das „Wellblech“ von beiden Seiten zu sehen ist, habe ich die Trägerschicht der Pappe abgezogen. Das verringert die Stabilität. Und wenn man dann mit wasserlöslichen Farben arbeitet, verformen sich die „Wellen“. Ich hätte die Pappe vielleicht vor Entfernen der Trägerschicht einfärben sollen. Da ich noch genug Material habe, kann ich das mal testen. Gruß Henning
Vll. kamen die auch schlicht "individuell" dazu. Man hatte ja damals noch eine ganz anderen Bezug zur Arbeit vll. waren hier die Verantwortlichen selbst tätig? Ich denke auch je nach Größe und Verkehr und u. U. auch wer da Ein- oder Ausstieg, waren eher Ausschlaggebend als der praktische Zwang.
PS: Ich blätter einfach gerne durch das Buch. Wäre meine "Bibliothek" nicht gerade so zerstückelt, hätte ich mir auch nochmal das AKLB Buch gegönnt, auch wenn ich mir fast sicher bin, dass da bestenfalls ein bis zwei Aufnahmen zum Thema drin sind. Generell komme ich immer mehr zu dem Schluss, das die Lenzbahnen nicht so einheitlich waren, wie man/ich mir das rückwirkend gerne vorstelle.
Bilder mit dem Fokus auf ein Detail zu betrachten, ist immernoch mal etwas anderes. Gerade in dem Buch gibt es m. E. extrem viel zu entdecken und für mich als "Nachwendekind" ist das Thema ja trotz Vertreibungshistorie und Geschichtsfokus (inkl. 1. Prüfungsfach im Abi) doch sehr abstrakt. Unser Bildungssystem ist halt ganz großer mist...