Hallo Forumsfreunde, das Fahrgestell ist heute abend aus eigener Kraft gefahren. Ich habe aber lange daran gewerkelt, bis es einigermaßen sauber rollte. Waren ein paar kleine Fehler drin. Der Antrieb ist doch recht geräuschvoll. Liegt vermutlich an meinen Zahnrädern. Die genaue Geräuschquelle kann ich allerdings nicht lokalisieren. Werde wohl damit leben müsen. Den Motor habe ich provisorisch mit Strips befestigt. Wahrscheinlich werde ich ihn ankleben. Danke Martin für den Tip. Ich werde schauen, ob ich den Kleber in Halberstadt irgendwo kriege. Zu drys Frage: Ich habe mir den Motor ohne Räder liefern lassen. Er kostet dann 13 € plus 12 € Versand. Ich habe die Räder der Magic Train - Diesellok aufgezogen. Da ich keine so perfekte Werkstattausstattung habe, geschah das mit einfachen Mitteln. Ist aber relativ gut gelungen. Der Achsdurchmesser beträgt 1,5 mm. Ich habe mir Adapterrohre von 1,5 mm auf 2 mm besorgt. Damit ließen sich die Räder gut aufpressen. Der Antrieb hat eine Untersetzung von 1:20. Ich verwende übrigens einen Mashima - Motor. Gruß Henning
Hallo Henning, wenn dich der Getriebelärm doch sehr stören sollte, warum probierst du es nicht mit einem Riemenantrieb? Die Schwungmasse würde die durch die Riemenspannung entstehende Hemmung fast auf Null reduzieren und du hättest ein flüsterleises Fahrzeug. Nur mal so als Gedanke!
Hallo Peter, danke für den Tip. An einen Riemenantrieb hatte ich tatsächlich auch gedacht. Da ist bestimmt eine sehr gute Lösung. Allerdings habe ich keine Ahnung, wo ich Teile herkriege. Und da ich ungeduldig bin und den Triebwagen schnell zu Fahren kriegen will, habe ich mich für die Lösung entschieden, die ich mit Bordmitteln realisieren kann. Ich habe heute die beiden Zahnräder ganz vorsichtig mit ein paar Tröpfchen „Modellbahnöl“ versehen und siehe da, die Geräusche werden etwas leiser. Habe auch die Justierung noch mal überprüft. Ich werde das Fahrgestell immer mal auf dem Basteltisch hin und her fahren lassen. Mal schauen, wie sich der Geräuschpegel entwickelt. Ich beschloss so im Stillen für mich, dass ich das Fahrgestell mit diesem Antrieb erstmal baue. Das wird so geschehen, dass ich ihn später noch umbauen kann, wenn ich mit der Lösung doch nicht zufrieden bin. Ich hatte im Vorfeld auch überlegt, ob ich eine oder beide Achsen antreibe und habe mich für den Antrieb einer Achse entschieden. Meine umgebaute Magic Train – Diesellok hat auch nur eine angetriebene Achse. Deren Zugkraft ist etwas geringer geworden, reicht aber für meine Zwecke. Da der Triebwagen keine Steigungsstrecken fahren soll und auch die Anhängelast eher gering sein wird, sollte der Einachsantrieb auch bei dem Triebwagen kein Problem sein.
Hallo Martin, danke für den Tip. Leider gibt es hier in der Region kein OBI mehr. Der in Blankenburg hat schon vor über 20 Jahren geschlossen. In Halberstadt haben wir Hellweg, Hagebau und Billigbaumarkt. Da werde ich den Kleber von Uhu sicher auch finden. Gruß Henning
Zitat von dry im Beitrag #15den Antrieb [...] könnte ich mir für das ein oder andere Draisinenprojekt im Zusammenwirken mit einem der Glockenankermotoren von Micromotor ebenfalls gut vorstellen.
Hallo Bamberg (und liebe Grüße an alle anderen Selbermacher/Umbauer/Bastler),
wer ähnliches vorhat: Man findet ja immer einen Grund zum meckern, aber zumindest in Sachen Doku kann man sich bei Halling nicht beklagen, es gibt Spezifikationen, einen speziellen Katalog für Antriebstechnik, und (aber Hallo!) von manchen Antrieben für die "CAD-Bastler" sogar STEP-Dateien! Das Eintauchen in den Download-Reiter der Halling-Homapage kann sich lohnen. Und (so ziemlich) jedes Bauteil der Antriebe ist auch einzel zu bekommen.
Piko klebt(e) Motoren auch mal per Heißkleber - hält und bleibt leicht elastisch. Aber nur für einen Motor würde ich mir keine Klebepistole - auch wenn die nicht so viel Kosten - anschaffen wollen.
Was mir noch einfällt: Peters maßgefertigte Riemenscheiben aus Messing sind natürlich erste Sahne, aber es gibt aus den Untiefen der chinesischen (Spielzeug?)Industrie auch billigste Riemenscheiben aus Kunststoff. Meine Exemplare zeichnen sich (so aus der Erinnerung) durch einen gerade noch passablen Rundlauf aus und haben alle (?) 2mm Bohrungen mit leichtem Untermaß. Bei Bedarf/Interesse: Ich weiß noch, wo die im Keller zu finden sind...
Hallo Forumsfreunde, ich glaube ich habe es. Hätte auch Heureka rufen können. Ich habe vorhin die Befestigungsschraube, mit welcher der Halling - Antrieb am Fahrwerk befestigt ist, noch ganz wenig weitergedreht. War höchstens eine Viertelumdrehung. Und siehe da, das Geräusch ist jetzt so gering, daß ich damit leben kann. Den Motor werde ich dann ankleben. Beim Umbau meiner Magic Train - Loks hatte ich Pattex Stabilit verwendet. Da der Motor auf einer glatten Platte aus Leiterplattenmaterial liegt, wäre wahrscheinlich auch Sekundenkleber möglich. Aber ich halte erstmal Ausschau nach dem Uhu - Kleber. Gruß Henning
vom Pattex-Kleber möchte ich dir abraten. Ein mit Uhu-Plus geklebter Gegenstand läßt sich in einem Zeitfenster von ca. 8-10 Minuten immer noch verschieben.
Erst dann "zieht der Kleber an" und wird fest. Der Vorteil vom Uhu-Plus, es bleibt in einem gewissen Rahmen etwa elastich und läßt sich im Gegensatz zu Stabilit-Express wieder besser lösen.
Solltest du Probleme mit der Beschaffung haben, melde dich.
Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde
Martin
Micron/DelTang-Funkloks, Wald- und Feldbahnen 0e, 16,5 mm, Maßstab 1:45
Hallo Forumsfreunde, ich danke Martin für seine unterstützenden Tips. Ich weiß das zu würdigen. In diesem Fall nahm ich Abstand vom Pattex Stabilit. Ich habe gestern den Motor mit dem „Starken August“ angeklebt. Das ist ein Alleskleber. https://www.3pagen.de/p/alleskleber-augu...w.google.com%2F. Hat prima geklappt. Die Klebestelle wird nicht belastet. Ich denke, das hält so. Im Notfall kriege ich den Motor auch wieder vom Fahrgestell ab. Der Antrieb schnurrt jetzt wie ein Bienchen über die Anlage und ich bin damit außerordentlich zufrieden. Gruß Henning
Hallo Forumsfreunde, das Fahrwerk ist inzwischen mit der Bodenplatte verschraubt und das Gehäuse kann aufgesetzt werden. Ich habe mehrere Probefahrten auf meiner stationären Anlage durchgeführt und bin zufrieden. Am Fahrwerk muß nun noch Einiges ergänzt werden. Die Bremsbacken fehlen und der Rahmen des Fahrwerks muß verlängert werden. Es ist aber trotzdem an der Zeit, daß ich mir Gedanken über die Farbgebung mache. Da ich das Modell in der Zeit der späten 1930er Jahre bauen will, fehlen mir Farbaufnahmen. Ich tendiere zu Dunkelgrün der Farbe meiner Personenwagen, da ich meine, daß Klein- und Privatbahnen ihre Triebwagen teilweise in Grün lackieren ließen. Aber vielleicht hat noch jemand eine Idee. Ein mehrfarbiges Gehäuse wäre aber irgendwie Streß. Gruß Henning
Es kommt ja auch ein bisschen auf den Einsatzort und Zeit an. Aber zumindest die Zierleisten bieten ja etwas Fläche für Spielereien! Ich habs mich zwar selber noch nicht dran probiert, aber vll. bekommt man auch 2 Farbig hin (Fensterband/Rest). Grün Creme oder das klassische Bordeaux-Creme?! Ich denke aber im passenden Grün zu einem Wagen wird das auch ein schicker Zugverband, der eher durch die Form als durch die Farbe auffällt (was vll. auch ein Argument ist: Der Triebwagen ist schon recht exotisch, wenn jetzt ein komplexes Farbspiel dazu kommt, fällt er doppelt aus dem Kleinbahnrahmen. Auf der anderen Seite waren Verbrennungstriebwagen aber damals auch der heiße Scheiß und scheinen öfter mal ordentlich Herausgeputzt gewesen zu sein)...
Generell bin ich beim Thema Farbe genauso unkreativ wie unbegabt. Da halte ich es lieber einfach und mit Wiedererkennungswert als opulent und exotisch.