Hallo Forumsfreunde, es ist soweit. Die Vorbereitungen für mein neues Projekt liefen einen Monat im Hintergrund. Einige praktische Schritte gab es auch schon. Doch nun erfolgte heute ein wichtiger Schritt - ich erhielt das Gehäuse für das geplante Fahrzeug.
Im Moment überlasse ich es Euch zu erraten, um welches Fahrzeug es sich handelt.
Gruß Henning
P.S.: Es ist mir ( noch ? ) nicht gelungen, ordentliche Fotos von dem weißen Teil zu machen.
Danziger Schmalspurbahn - PKP MBd 1-126, 131 oder 132. .... alle spätestens 1990 ausgemustert Nun fehlt Dir noch der passende Personenwagen 3Aw. Ich bin gespannt, bei mir läuft der MBd 1-138 - die 2-fenstrige Version. Motorisierung erfolgte mit einem Antrieb des HO-VT 70.
ich habe mir zwar gedacht, dass das ein Fahrzeug irgendwo aus dem "Ostpreußischen" sein müßte, aber von der Identifizeirung eines Types war ich weit entfernt. Der Uwe hat's ja nun schnell aufgeklärt und ich habe seine Typenbezeichnung bei Tante "Guch'l" eingegeben und bekam als Erstes ein Video bei YouTube genannt. Ich habe mal rein geschaut und war erfreut, denn gleich in den ersten Filmminuten fährt man den Triebwagen auf eine (handbediente) Drehscheibe und dreht ihn rum, so dass man beide (unterschiedlichen) Stirnansichten gut vergleichen kann. Wen das interessiert, der klicke einfach hier:
Hallo Forumsfreunde, Uwe hat es natürlich richtig erkannt. Ich will einen der Triebwagen der Westpreußischen Kleinbahnen bauen. Es soll eines der 1937 / 1938 gebauten Fahrzeuge sein. Ich nutzte für die Erstellung der Druckdatei unter anderem Fotos des bei der PKP als MBd 1-131 geführten Triebwagens, da ich keine Aufnahmen vom Ende der 1930er Jahre finden konnte. Das mit dem passende Personenwagen ist eine nette Idee. Aber ich habe nicht vor, nach Vorbild aus der „Heimat“ des Triebwagens zu bauen. Zur NuSSA diesen Jahres hatte ich meine kleine 0e – Anlage ausgestellt. „Dank“ eines „Schweineschnäuzchens“, welches mir am Sonnabend als Gastfahrzeug überlassen wurde, entstand der Wunsch, meiner Bahn auch einen Triebwagen zu gönnen. Es würde ein Selbstbau werden. Während der Heimfahrt kam mir dann auch die Idee, welches Vorbild es sein könnte – einer der Triebwagen der Westpreußischen Kleinbahnen. Ich habe dieses Fahrzeug unter anderem wegen seines skurrilen Aussehens ausgewählt. Als ich beim Studium des EK - Buches über die Westpreußischen Kreisbahnen diese Triebwagen entdeckte, fand ich sie irgendwie hässlich. Diese Einschätzung teile ich jetzt nicht mehr. Weiterer Grund war, dass es nicht so sehr viele Triebwagen auf den 750 mm – Schmalspurstrecken gab. Der erste Versuch war nicht erfolgreich. Das Projekt wurde ad acta gelegt, bis ich es vor etwa 5 Wochen wiederbelebt habe. Später dazu und über den Bau des Modells mehr. Bei der Motorisierung hatte ich auch mit dem Antrieb des HO - VT 70 geliebäugelt. Wegen des großen Kastens unten dran verwarf ich den Gedanken. Ich habe stattdessen einen Einachsantrieb von Halling erworben. Der traf heute ein und ich grübele nun, wie ich denn einbaue. Ist nicht wirklich einfach. Plan B wäre dieses H0 – Modell. Das Video von den letzten Triebwagen dieser Bauart wurde im Forum schon mal verlinkt. Ich fand es sehenswert und inspirierend. Übrigens ist oben genanntes „Triebwagenproblem“ dank eines guten Freundes inzwischen gelöst. Der Westpreuße darf sich, so ich ihn betriebsfähig gebaut bekomme, wahrscheinlich auf ein neues Einsatzgebiet freuen. Wird aber free lance. Gruß Henning
Hi. Wenn dir der VT 70 zu klobig ist (was er ist), es gibt von PMT einen Austausch- Antrieb für den VT70. Der ist weit weniger klobig, ragt nur wenig in den Fahrgastraum rein und vor allem läuft er deutlich besser. Den PMT Antrieb hab ich für mein Schweineschnäuzchen verwendet. Ist nicht ganz billig (ca 100€) und auch nur gelegentlich mal lieferbar aber dafür funktioniert er gut. Halling hat keinen Antrieb mit vergleichbarem Achsstand. Das wäre sonst sicherlich günstiger, schneller und leichter aufzutreiben als PMT.
Generell sind Antriebe für Triebwagen nicht so ganz einfach. Zum einen sind Triebwagen meist recht lang und zum Anderen müssten die Antriebe eigentlich ganz flach sein, damit der sehr gut sichtbare Innenraum nicht so beeinträchtigt wird.
Ich kann den HO-Antrieb des VT 70 nur empfehlen, läuft bei mir prima, kein Unterschied zu Halling und da er schön flach ist, passt es mit Sitzen etc prima. Ach,... Henning, Du solltest schon die polnische Version bauen - wer hat dies schon!! ...und der 3Aw ist ein Muss! Macht sich auf Ausstellungen fantastisch!! Gruss Uwe
Hallo Forumsfreunde, die ersten Schritte beim Bau des Antriebs sind erledigt. Ich habe den Einzelachsantrieb ANT-KOP-H0 von Halling verbaut -> https://shop.ferro-train.com/hallingShop/Article/ANT-KOP-H0. So sieht er eingebaut aus. Die Kardanaufnahme ist aus der Grabbelkiste. Die angebaute paßte nicht zu meinem Kardan.
Das noch unmotorisierte Fahrwerk, bei dem aktuell beide Teile nur provisorisch zusammengesteckt sind, sieht so aus.
Das muß dann noch vorn und hinten etwas verlängert werden. Aufgrund der tiefen Lage der Kardanaufnahme muß ich den Motor in Schräglage einbauen. Daran arbeite ich gerade. Ich habe mich aus Kostengründen für diese Antriebsvariante entschieden. Meine Modellbahnprojekte sind stets low budget ( man verzeihe mir den Anglizismus ). Neben der Einsparung von Kosten hat das den Vorteil, daß der Kopf beim Planen und die Hände beim Bauen gefordert sind. Das hält beide Körperteile fit. Und wenn es mir tatsächlich gelingt, einen gut laufenden betriebssicheren Antrieb zu bauen, habe ich ein größeres Erfolgserlebnis als bei der Verwendung industrieller Antriebe. Den von Claus verlinkten Antrieb hatte ich auch in Betracht gezogen. Verwarf den Gedanken aber aus oben genanntem Grund. Uwe muß ich in aller Form um Nachsicht bitten. Es wird kein polnischer Triebwagen. Die Idee für das Modell entstand ja nach der NuSSA. Es sollte meine Ausstellungsanlage beleben. Und die habe ich in die erste Hälfte des vorigen Jahrhunderts gelegt. Für die Belebung des Anlagenberiebs hat sich inzwischen eine Lösung gefunden. Das Schweineschnäuzchen der Cloppeburger Kreisbahn hat bei mir eine neue Heimat gefunden. Den Bau des Triebwagens vefolge ich trotzden weiter. Und wenn alles klappt, kriegt er auch ein eigene Heimat. Und auch die wird inderselben Zeit liegen. Keine Frage, die polnischen Schmalspurbahnen nach 1945 sind interessant. Aber es ist einfach nicht mein Thema. Vielleicht kriege ich ja auch so eine nette Fahrzeugkombination zustande wie sie Uwe vorschlägt. Gruß Henning
hier einige Bilder meines alten Projektes zum gleichen Thema. Ihr seht einen ähnlichen Triebwagen der gleichen Schmalspurbahn, welcher eine etwas andere Fensteranordnung und eine gerade Front hat. Zusätzlich noch der von mir angemahnt Wagen 3 Aw - ein für polnische Schmalspurbahnen sehr typischer Wagen der Jahre 1970 bis 1990.
Hier nun die Bildchen:
Der gesamte Fuhrpark mit dem Phantom
Das Phantom besteht aus Resin Gußteilen, Plasteprofilen, Karton und verschiedenen Messingteilen.
Ein dem VT 303 ähnlicher Triebwagen. Von dieser Type ist tatsächlich ein Tw nach Polen gelangt.
Hier nun der fertige MBd 1-136 in verschiedensten Motiven.
Hallo Uwe, danke für den optischen Eindruck von Deiner polnischen Schmalspurbahn. Das ist Modellbau vom Feinsten so wie man das von Dir kennt. Ich bin begeistert. Gruß Henning
eigentlich ist das Vorbild nicht mein Thema, aber euer Beiträge wecken wirklich mein Interesse an dem Vorbild.
Vielen Dank an Uwe für die vielen Bilder deiner Eigenbauten und an Henning, dass uns an dem Bau teilhaben lässt. Ich bin auf deinen Antrieb sehr gespannt.
Hallo Forumsfreunde, Ich bin mit dem Bau des Fahrgestells inklusive Antrieb heute gut vorangekommen. Der Kardanantrieb wurde verworfen. Ich habe auf den Einachsantrieb und den Motor ein Zahnrad aufgezogen. Dadurch ergibt sich eine weitere kleine Untersetzung. Bisher habe ich den Motor nur per Hand fixieren und eine provisorische Funktionsprüfung durchführen können. Es scheint, die Konstruktion funktioniert so. Ein gewisses Laufgeräusch wird sich ergeben. Und ob das Fahrwerk dann ohne Ballastgewicht aus eigener Kraft fährt, muss sich noch zeigen. Wie ich den Motor dann endgültig fixiere, weiß ich noch nicht. Ankleben wäre die einfachste Variante. Aber die lässt sich schlecht rückgängig machen, wenn es mal nötig wäre. Ich werde mir was Anderes ausdenken. Eine vage Idee habe ich schon.
Ich hatte übrigens mal das Modell eines Personenwagens der Westpreußischen Kleinbahnen nach einer Zeichnung aus dem EK – Buch gebaut.
Da ich keine Maße hatte, ist der sicher nur bedingt vorbildgerecht. Aber er gibt in etwa das Vorbild wieder. Vor Jahren habe ich ihn verkauft, als sich mein Interesse den Schmalspurbahnen des Friedrich Lenz zuwandt. Ich weiß, wo er „gelandet“ ist. Er hätte wohl zu dem Triebwagen gepasst. Gruß Henning
Ich habe mit kleben die besten Erfahrungen gemacht, Ich verklebe immer mit Uhu-Plus, blau, Epoxyd-Harz. Die Verbindung ist leicht dauerelastisch und läßt sich auch gut wieder lösen.
Ich habe keine feinmechanischen Fähigkeiten und bis jetzt habe ich noch nie einen Motor tauschen müssen.
den Antrieb finde ich sehr interessant. Den könnte ich mir für das ein oder andere Draisinenprojekt im Zusammenwirken mit einem der Glockenankermotoren von Micromotor ebenfalls gut vorstellen. Nachdem ich mir die Angaben bei Halling angeschaut habe, hätte ich noch eins/zwei Fragen.
Ich vermute, dass dies nicht die 8mm Räder sind, wie in der Zeichnung angegeben. Was hast Du denn für Räder aufgezogen? und da ergibt sich gleich die nächste Frage: Was hat denn der Antrieb für einen Achsdurchmesser.