Planatol.ist ein Hersteller Buchbinder Leime aller Art! Den bekommt man im grafischen Fachhandel zB Sprintis oder Leo's, ob die allerdings an Privatpersonen was verkaufen weiß ich jetzt auch nicht, aber da kann man zumindest nachfragen welcher Leim Typ dafür geeignet ist! Gruß Martin
Der hier? Ich bin nächste Mittwoch nochmal (war gestern zu faul) bei Modulor und ich glaube am darauf folgenden Dienstag nochmal in FFO. Ich kann dir eine Dose am Bhf in Erkner abstellen ;)
Ich hab mal 'ne Weile mit Lichtwerbung zu tun gehabt und da auch größere Flächen Folie aufgezogen. Beim Andrücken des zu verklebenden Materials immer von innen nach außen streichen damit man das nicht nach innen zusammenschiebt wodurch sich dort Blasen, oder schlimmer, Falten bilden können. Bei ganz kleinen (!) Bläschen kann man die mit einer Nadel aufpieken und flach drücken.
Moin, da hat Gronauer schon recht, frag einfach mal bei Hama nach was da geeignet ist. Du solltest Dir auch ein Verkleberakel mit Filzkante besorgen, das erleichtert das Aufkleben! Gruß Martin
Soo, nachdem ich aus Zeitgründen eure Ratschlage in den Wind geschlagen habe, wurden heute die Bahnen neu aufgebracht. Zur Erklärung meiner Hast: meine Anlagensegmente sind leider außerhalb unserer Wohnung in nicht so trockenen Räumen zwischengelagert, als wie sie mir angepriesen wurden. Deshalb müssen die Anlagenteile so schnell wie möglich wieder zurück in mein Eisenbahnzimmer. Mit anderen Worten, blöd gelaufen. Der Sprühkleber war`s schon mal nicht. Im zweiten Anlauf habe wir den Planatol - Buchbinderleim verwendet. Ein ganz anderes arbeiten. Der klebt so gut, daß alle "Bausünden" gnadenlos durchschlagen. Gott sei Dank an Stellen, die im Zuge des Anlagenbaus durch Hintergrundgebäude und Bäumen weg getarnt werden können.
Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber die zweite Maus bekommt den Käse!
Die stade Zeit eignet sich hervorragend zum Abarbeiten alter Bauberichte. So werde ich hier und jetzt von der Drehscheibe in Rüdersdorf berichten. Wegen der beengten Platzverhältnisse in eben jenen Bahnhof wurde seinerzeit eine Drehscheibe als Weichenersatz eingebaut. Grundlage ist ein englischer Bausatz, weil in diesem als Drehscheibenbrücke ein Dampflokrahmen verwendet wird. Ich finde diese Idee so cool, daß es unbedingt dieser sein mußte.
Da die Drehscheibe etwas sehr amerikanisch aussieht, wurden die Grube mit Mauerwerk der Grubenwände und Pflasterung des Grubenbodens mehr kontinentalen Gepflogenheiten angepaßt.
Auch die Bühne mußte sich einige Änderungen gefallen lassen. So wurde der Boden anders als im Bauplan vorgesehen ausgeführt und die Stützfahrwerke funktionierten auch so gar nicht.
Die Randsteine werden erst dann eingebaut, wenn die finale Einbausituation fest steht. Zwischenzeitlich wollt ich noch wissen, ob alle Fahrzeuge auch auf der Drehscheibe sicher gedreht werden können. Voila! Es geht!
Habt noch einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag.
Gruß Klaus
Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber die zweite Maus bekommt den Käse!
wenn's um Drehscheibe geht, bin ich immer ganz "Ohr". Ich habe auf meiner IIe-Feldbahnanlage auch eine kleine Drehscheibe, die allerdings keine sichtbare Drehbühne hat, sondern auf Grund ihrer Kleinheit (im Original 3m Durchmesser) mit Holzbretterung abgedeckt ist. Obwohl die Drehscheibe schon etwa 8 Jahre in Betrieb ist, betrachte ich sie immer noch nicht als fertig und warte ständig auf gute Tipps, die ich auch bei mir noch umsetzen könnte. Deswegen möchte ich Dir einige Fragen stellen: Willst Du die Drehscheibe elektromotorisch antreiben? Wie realisierst Du eine Verriegelung am jeweils passenden Gleisstück? (falls Du das vorhast) Wie bringst Du die Fahrspannung an die Drehbühne? Wie realisierst Du die Umschaltung der Fahrspannung bei 180° Drehung? Ich weiß, Fahrspannung und Umschaltung sind bei Akkubetrieb und Fernsteuerung kein Thema. Meine Drehscheibe hat keine Verriegelung und wenn man meint, man kann das von Hand steuern, dann kann ich aus eigener Erfahrung sagen, man "trifft" trotzdem nicht immer. Das ist besonders im Ausstellungsbetrieb schade, wenn die Besucher dann vor Schadenfreude grinsen. "Experten" haben mir zu einer (digitalen) Arduino-Steuerung mit Schrittmotor geraten, da fehlen mir aber die Kenntnisse, sowas in die Praxis umzusetzen. Da scheue ich mich auch ein bißchen vor, weil ich damit meinen bisher gut funktionierenden elektromotorischen Antrieb in die Tonne treten müsste. Rein optisch macht Deine Drehscheibe schon einen sehr guten Eindruck, auf weitere Baufortschritte bin ich aus obigen Gründen sehr gespannt...
ein motorischer Antrieb ist nicht vorgesehen. Denn sonst müßte ich ja meine Weichen auch motorisch antreiben. In der Endausbauphase ist ein Kurbelantrieb von der Anlagenvorderkante vorgesehen. Auch eine Verriegelung ist erstmal nicht vorgesehen. Auf der Bühne habe ich inzwischen einen Kurbelantriebskasten gesetzt und als Rückfallebene zwei Rohrstücke zur Aufnahme von Stangen. Die Drehscheibe dient nur als Weichenersatz. Deshalb wird die direkt an die Fahrspannung angeschlossen werden. Sollten sich doch noch Mehrwerte ergeben, dann muß halt noch Elektronik besorgt und angeschlossen werden. Meine Anlage ist eine reine Heimanklage, auch wenn ich die als Segmente aufgebaut habe. Ausstellungen sind daher eher irrelevant. Die Segmentbauweise hat sich als Segen herausgestellt (s. Wohnungsmodernisierung). Außerdem erleichtert die Segmentbauweise auch Arbeit im "Untergrund" erheblich. Ein, in unserem Alter, nicht zu unterschätzender Faktor.
Eine Drehscheibe mit abgedeckter Grube liegt auch noch in irgendeiner meiner Bastelkisten. Als H0m´er mußte für Filius eine Arnold-Drehscheibe dran glauben. Vielleicht erlebt die als Oe umgespurte Wagondrehscheibe in einer meiner Anschließen nochmal ein neues Leben. Aber das ist Zukunftsmusik.
Gruß Klaus
Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber die zweite Maus bekommt den Käse!
danke für Deine schnelle Antwort, da bin ich im Bilde, wie Du Dir Dein Projekt gedacht hast. Ja, Kurbelantrieb ist letztlich auch ein gute Lösung, davon musste ich absehen, weil meine (Mini)-Drehscheibe örtlich so auf der Anlage liegt, dass keine geradlinige mechanische Verbindung dahin möglich war von der Bedienerseite aus. Für eine Verriegelung bin ich immer noch auf der Suche nach guten Tipps, deswegen bin ich bei Deinem Projekt so mit der "Tür ins Haus" gefallen. Vielleicht mache ich in absehbarer Zeit dazu einfach einen separaten Beitragsfaden auf, dann können verschiedene Leute dazu ihre Tipps einstellen (hoffe ich). Für Dein Projekt wünsche ich Dir weiterhin gutes Gelingen, ich "lausche" auf jeden Fall weiter mit.
Moin Micha, Dein Gedanke mit einem neuen Faden zum Thema Drehscheiben Antrieb finde ich nicht verkehrt! Auf mich wartet das gleiche Problem.... Da ich meine halbfertige Drehscheiben auch händisch betreiben will habe ich mir dahingehend ein paar Gedanken gemacht Eine Möglichkeit wäre evtl. mittels Zahnriemen und dazupassende Umlenkrollen? Dadurch wäre eine schwer erreichbar Stelle auf der Ablage besser zu erreichen, Im Gegendsatz zu einem Seilzug kann nix durchrutschen! Eine Arretierung würde ich am Handrad an bringen.... Soweit meine Gedanken dazu, ob das gut funktioniert weiß ich leider auch nicht! Ein elektrischer Antrieb kommt für mich nicht in Frage, ist mir zu kompliziert! Gruß Martin
Ich würde mich da auch freuen. Habe das gleiche Problem bei meiner 1f Segementdrehscheibe. Hier sollte min. ein Schneckengewinde zum Einsatz kommen, wie gut das funktioniert weiß ich noch nicht... derzeit geplantes Startdatum 2028 ;)
ich habe einen Spur 0-Drehscheibenbausatz von Kitwood Hill, den ich irgendwann mal bauen will. Dazu gibt es eine gute Videoreihe aus Tilos Spur 0 Keller. In einem der Videos ist der Antrieb und die Steuerung beschrieben (ab Minute 17:45). Vielleicht hilft dir das ja.
Weiter geht's mit den Bauberichten. Da meine Bahn einen lokalen Bezug hat, gibt es da auch einen Brückenschlag über die Löcknitz. Zwei Brücken hat sich die Bahngesellschaft geleistet. Die hintere Strecke geht nach Rüdersdorf, die vordere nach Straußberg. Mit der hinteren möchte ich dann auch beginnen. Die Brückenlager und -pfeiler wurden aus Addie-Ziegelmauerplatten erstellt. Grundlage sind Sperrholzplatten. Damit das Ganze nicht so eintönig wirkt, habe ich die Stützen und Eckstützen von Addie zur Auflockerung angebracht. Die Brücken hatte ich vor Jahren bei KS-Modelleisenbahnen gekauft. Frei nach dem Motto: Haben ist besser als brauchen. Die war, wie übrigens alle meine Brücken, für H0 gedacht. Die Abmessungen passen aber sehr gut auch zu 0e. Quadratische Schwellen zur Aufnahme der Gleisprofile (genagelt) und der Wartungsgänge aufgeklebt, Profilbleche (Messing) und Geländer angebracht mit Pulver und Washes verrostet und gealtert. So der Schnelldurchgang der Beschreibung.
Die vordere Brücke war dann schon ein bisschen anspruchsvoller. Wiederholungen wollte ich unbedingt vermeiden. Also wurde es eine Kombi aus gemauerten und Stahlbrücken. Wieder wurde zuerst ein Grundkörper aus Holz und Kunststoffplatten gebaut. Diesen habe ich dann mit Vollmer Kunststeinmatten verkleidet. An und für sich in meinen Augen kein schlechtes Material, aber die Eckausbildungen sind schon speziell. Oder ich habe noch nicht die zündende Idee zur Ausführung gehabt. Diese Brücke liegt in einem Gefälle, oder einer Steigung, je nach dem, aus welcher Richtung man die Brücke anfährt. Das hatte Konsequenzen für die Stahlbrücke. Die Brücke selber sollte unbedingt waagerecht liegen. Also mußte der Gleiskörper ins Gefälle. Meine Lösung ist ein Trog, in dem das Gleis geschottert durch geführt wird. Die Stahlbrücke war mal ein H0 Bausatz von Pola, glaube ich. Da die Brücke auch noch in einem Bogen liegt, mußten der eine oder andere Pfeiler angepaßt werden.
So, jetzt sollten die wesentlichsten Baumaßnahmen meiner Eisenbahngesellschaft beschrieben worden sein. Wenn sich wieder was tut, werde ich selbstverständlich weiter berichten.
Gruß Klaus
Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber die zweite Maus bekommt den Käse!