eigentlich gibt es nicht viel Neues von der Baustelle: der Viertelkreis ist fertig und ich habe mit 4x4 mm Polystrolleisten die Begrenzungen bzw. Schalungen für den Straßenbelag gesetzt.
Weshalb ich trotzdem etwas poste: auf der Intermodellbau hat mich der SS15 auf den Sauerland-Modulen getriggert, den ich mehrere Male auf- und abgeladen habe. So einer wäre doch noch was… Und dann konnte ich bei Ebay sehr günstig ein Schnellenkamp-Modell schießen. Heute Mittag war es schon da…
…und jetzt wird er - voll aufgerüstet - von der knatternden Lok 2 durch die Baustelle zum Umladebahnhof gefahren. Es ist zwar ein DR-Ost-Modell, aber vielleicht finde ich noch einen Tauschpartner.
Sowas im besten aller Maßstäbe ist natürlich abgefahren. Falls sich kein Tauschpartner findet, gabs halt grad eine frische Ladung Kühlschränke für Quelle ;) (ok vll. der falsche Wagentyp aber für den Warentransfer war die Grenze ja offen, habe ich gehört)
Die ersten Fahrten nach dem Umzug. Lok 2 bringt zwei Rollwagen - beladen mit feinstem Ladegut von Schnellenkamp - ums „Scharfe Eck“ zum Umladebahnhof.
Noch ruckelt es auf den neuen Weichen, weil die Antriebe und damit die Herzstückpolarsierungen noch nicht montiert sind. Besonders die lange Walter-Weiche benötigt ein Provisorium. Die Antriebe kommen erst in den nächsten Wochen, wenn ich die Segmente nach und nach zur Endgestaltung herausnehme.
Schönes Projekt. Einen solchen Rollwagenbetrieb mit Drehgestellwagen in 0 und verdieselt ist einfach was feines! Ich hoffe immernoch dass ich bei der Lok nicht schwach werde bzw. man sich zu einer 0e Version erbarmt. Bis dahin bleibt das hier mein Ersatz! Ich habe ja kurz über sowas ähnliches in TTe nachgedacht(mit einer Ns3 wie in Halle/Saale als Zuglok) aber nee, sowas muss man in groß haben :)
Ich muss sagen, dass Schnellenkamp mit der MV8 und den Rollwagen lauftechnisch hervorragende Modelle gelungen sind. Bei den bisher ausgelieferten Güterwagen bin ich wegen der Kupplungsaufnahme und einer unfreiwillig funktionalen Bremse noch etwas zurückhaltend. Jetzt werden erstmal die Schmalspurgleise im Umladebahnhof geräumt, damit ich wieder rangieren kann.
By the way. Ich habe mir einen Halter für das Handy besorgt, damit ich es auf ein Stativ montieren und unverwackelt Filmchen drehen kann 😁
ich habe gestern Abend tatsächlich noch provisorisch einen FrogJuicer angeschlossen, um die Walter-Weiche auch langsam befahrbar zu machen. Offensichtlich habe ich aber die Rchnung ohne die Uhlenbrock-Dekoder gemacht die in den MV8 werkeln. Das Umschlaten funktioniert nicht und die Lok bleibt dann nach ausrollen ganz stehen. Wobei aber auch kein Kurzschluss angezeigt wird. Dazu werde ich mich mal mit Weichen-Walter kurzschließen, um das Problem zu beheben. Bei der Weiche ist das nicht schlimm, weil die später einen MP5 bekommt. Nur bei Kreuzungen... ggf. muss die Polarisierung dann mittels Schaltern durchgeführt werden.
Nur für uns? Das verdient einen Sonderapplaus! Die Rampe zwischen den unterschiedlichen Ausbauzuständen der Gleise willst du aber noch beseitigen bzw. entschärfen? Das schaut für mich spektakulärer aus als die kleinen Ruckler (Vic Dorn würde fragen: "Ruckler? Welche Ruckler?") im Weichenbereich. Schön zu sehen, dass die Plettenbacher Kleinbahn den Umzug mehr als gut verkraftet hat und man mit Elan die anstehenden (Transport)Aufgaben angeht.
Nicht „nur für Euch“, aber auch für meine Nerven, da filmen und fahren doof ist. Das gibt nur Gewackel. Ich hatte sowas erstmals letztes Jahr auf der Hobbymesse in Leipzig gesehen und fand es ganz hilfreich. Wobei Moba-Fotografie ja fast schon ein Hobby im Hobby ist.
Und die großen Ruckler bedürfen tatsächlich einer fälligen Überarbeitung der Übergänge. 😉
Nachtrag: der Fehler ist gefunden. Zwei Schienen waren nur unzureichend mit Strom versorgt. Zum drauffahren reichte der Reststrom. Jetzt funktioniert alles wie es soll.
Rangieren mit „Seil“: weil ein realer dünner Faden/dünnes Seil in 1:45 sich anders verhält als in 1:1 habe ich mir mit einem Federdraht beholfen. Millimetergenaues Rangieren ist gefragt. Für die MV8 kein Problem.
ich habe kürzlich im MAPuD folgende Weisheit rausgehauen:
Zitatdas ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Planung und Bau dynamische Prozesse sind, die ineinander greifen und einer ständigen Revision bedürfen.
Mit Plettenbach habe ich ja auch so manches hin- und her geplant. So habe ich jüngst den Lokschuppen vom Streckenende (Planung im alten Zimmer) an den Umladebahnhof versetzt (Planung neues Zimmer). Und zu Beginn dieses Threads befand sich der Lokschuppen noch direkt neben der Rollwagenanlage:
Da war er aber im Weg, weil nicht profilfrei, vgl Pist #29. Aus dieser Zeit stammt auch die Kombination von den beiden Rechtsweichen. Wieso-weshalb kann ich heute nicht mehr nachvollziehen, ich vermute, dass ich vor dem gedachten Werkstattgleis etwas freies Gleis haben wollte, um Fahrzeuge abzustellen.
Der Lokschuppen kam weg, stattdessen wurde an seine Stelle ein Güterschuppen platziert. Das rechte Lokschuppengleis ließ ich liegen - wer weiß wozu an das nochmal gebrauchen kann - und der Güterschuppen wurden kurzer Hand darüber gestellt. Die Weichenkombination blieb erstmal so, das Streckengleis endet an der Seitenwand des Güterschuppens, und das Werkstattgleis wurde zum Abstellgleis für den Stückgutzug.
In den letzten Tagen habe ich einen Blick in die Zukunft geworfen: Wanddurchbruch in die Werkstatthöhle, um dort das bisher abgeschnittene Ende des Umladebahnhof in Form einer 2,5 m + Wandstärke langen Verlängerung mit Zweispurdoppelweichenverhau und Abstellanlagen für Fahrzeuge nachzubauen:
Noch Zukunftsmusik, aber könnte ja sein?
Dafür wäre die Rechtsweichenkombination eher hinderlich: Personenzüge könnten vom Hausbahnsteig des Kleinbahnhofs nicht ohne Sägen zur dort aufzustellenden Schnellenkamp'schen Fahrzeughalle/Abstellanlage gelangen, und entweder wären die Stückgutwagen im Weg oder die Staatsbahnwagen auf dem angeschlossenem parallelen Zweispurgleis. Mein erster Gedanke war, den Güterschuppen auf die Hintergrundkulisse zu verbannen und das verdeckte Lokschuppengleis wieder in Betrieb zu nehmen - als Gleis für den Stückgutzug. Damit müssten die Personenzüge aber immer noch sägen, aber manche mögen sowas ja...
Gestern beim Aufräumen dann der Fund der Woche: zwei 500er-Linksweichen von Hercynia aus der gleichen Charge, aus der auch die beiden Weichen für die Zufahrt zum Lokschuppen stammen. Ursprünglich wollte ich alles mit diesen Weichen bauen, was dann durch die noch kleiner bauenden Schnellenkamp-Weichen überholt wurde. Daher dieser große Vorrat an Weichen... das wäre doch was:
So die Situtation VOR dem Aufräumen.
Und so BEIM Aufräumen.
Hier die Umsetzung in WinTrack.
Ich hätte echt nicht gedacht, dass ich so eine Operation am Gleisplan nochmal durchführen würde. Bevor jetzt aber der Tag kommt, an dem die Säge sägen will, möchte ich gerne Eure Gedanken dazu wissen. Der Wechsel würde in den nächsten Wochen erfolgen, wenn ich die Segmente zur Gestaltung herausnehme.
ja, das kenne ich, das stundenlange Grübeln: stimmt meine Umsetzung überhaupt? Wie Du habe ich beim "Wehberg" auch mich nicht an die historisch richtige Version gehalten und habe ihn, im Vergleich zu Dir, ein wenig umgeändert. Die Einsatzerfahrung zeigt schon: wie schnell ist man auf dem Wehberg normalspurig um seine Wagen herumgefahren und wie langsam dauert es, eine Schmalspurlok bzw. einen ~zug in angemessener Geschwindigkeit zu rangieren. Es geht um Relationen ... und die sind oft bei schmalspurigen Vorbildern noch extremer, als im Normalspurbereich. Ok, im Fremo-Betrieb bin ich sowieso gewohnt, dass die Dimensionen ein wenig größer sind, als bei Heimanlagen. Erschwierigend kommt hinzu, dass bei Deinem gewählten Vorbild die Szenarien tatsächlich sehr kompakt waren, aber nicht überall! Auch da gab es weitläufige Bereiche ... etwa im Umsetzbereich.
Anbei meine Anmerkungen zu Deiner Umsetzung bzw. Plaung:
Du hast Dich dazu entschieden, wie in Plettenberg auch, den normalspurigen Verschub auch mit Schmalspurloks zu bewerkstelligen. Hierfür brauchen Deine Schmalspurloks (nicht alle) eine entsprechende Stoßvorrichtung. Eine entsprechende Einfädelung hast Du gebaut, ebenso Gleise, die beide Spurweiten ermöglichen. Allerdings sehe ich im Weiterbau Deiner Anlage nicht die Notwenidgkeit, einen größeren Aufwand zu setzen, als dass die Schmalspurloks alle Umsetzmöglichkeiten erreichen können. Ein Lokschuppen ist dort nicht nötig, da er "auf der anderen Seite" ja vorhanden ist. Hier würde ich stärker den Fokus auf die sinnige Umsetzung im Normalspurbereich setzen.
In den "oberen" Bildern Deines letzen Beitrags sehe ich Straßenbahnwagen, ich nehme an, dass Dir da eine Kombination aus Personen- und Güterzügen vorschwebt. Mal abgesehen davon, dass es diese Kombi in Hohenlimburg nicht gegeben hat, muss ich doch sagen, dass mich im Wehberg, auch wenn er über weitaus mehr Rangiermöglichkeiten verfügt, diese Kombi nervt (mein Hinweis, dass der Wehberg ein reiner Güterbahnhof ist, ist ... pffff). Es ist eben ein Gleis gerne wegen des Personenzuges belegt und die Lok muss umgesetzt werden ... das belegt massiv Umsetzmöglichkeiten! Um die Lademöglichkeit im "Gleis 4" besser zu erreichen, würde ich die Weichenverbindung von Gleis vier auf Gleis drei "anders herum" verlegen, da so eine Bedienung des Anschlusses der Umalde am Gleis vier über Gleis drei möglich ist, andersherum aber nicht, wenn im Gleis vier ein Personenzug steht. Ein Umsetzen einer Lok ist auch so möglich und die Länge der Absetzmöglichkeit zum Anschließer wird dies kaum beeinflußen.
Und dann noch eine "Binsenschlauität": je weiter man in das Arrangement hineinreichen muss, desto blöder wird es. M.a.W.: die Notwendigkeit eines Eingreifens in den hinteren Modulbereich so effizient wie möglich reduzieren.
heute habe ich die Beleuchtung wieder installiert. Die habe ich mir bei Tilos Spur 0-Keller abgeschaut. LEDmax von Paulmann. Außen je ein Streifen tageslichtweiß, mittig ein Streifen warmweiß sowie ein Streifen RGB-Farben. Nur die Steuerung zickte rum.
Nach einiger Recherche habe herausgefunden, dass Paulmann mal eben die Bluetooth-App aufgegeben hat und nur noch die WLan-Steuerung verhökert. Große Klasse. Mal schauen, was der Kundenservice von Paulmann sagt, die Umtauschfrist ist seit einem dreiviertel Jahr abgelaufen 🙄
Mittig die Reste von heute, links die erste Fuhre für morgen - und rechts einer der kleinen Racker.
Trotz allem Ärger - schön sieht’s aus, auch wenn der RGB-Streifen noch nicht installiert ist.
Grüße
Jörn
Nachtrag: gerade kam der 50%-Gutschein für die Umstellung auf Zickzack gekommen. Das lässt meinen Ärger etwas abschwellen.
eine Spezialität oder Besonderheit ist der Einsatz von Schwerlast-Güterwagen zur Versorgung der metallverarbeitenden Industriebetriebe mit Stahl und Maschinen.
die Frage zum Ausschwenken der Drehgestelle gestellt. Die Antworten fand ich ich sehr hilfreich, mittlerweile zählen drei Drehgestellwagen zu meinem Güterwagen-Bestand. Während ich bei dem Flachwagen von Eurotrain und dem Schienenwagen von Schnellenkamp überhaupt keine Bedenken hatte, sah das beim SSy46 von Kiss schon anders aus: die Rahmenwangen gehen sehr tief runter und begrenzen schlussendlich das Ausschwenken.
Aber Versuch macht klug: heute kam mein Modell aus der Bucht. Und siehe da: es klappt.
Große Erleichterung bei den Kunden: ab sofort können auch schwere Lasten ausgeliefert werden, ohne die Gummistinker für die letzten Kilometer benutzen zu müssen.
Na da war ich wohl etwas zu optimistisch. Je nachdem, wie der Wagen auf den Rollwagen steht, kommt er schnappab durch - oder lässt den führenden Rollwagen entgleisen. Nach meinen Überlegungen bräuchte ich zwei kürzere Rollwagen:
der Winkel zwischen den Drehgestellen des auf den Rollwagen stehenden Normalspurwagens gegenüber seinem auslenkenden Wagenkasten wird bei kürzeren Rollwagen reduziert.
Deuben und Klingenthal hatten putzige ungebremste Rollis mit 5,5 m Bühnenlänge im Bestand. 122 mm statt 166 mm in 1:45. Ich werde mal bei Kalle anfragen, ob da was möglich ist.