Figuren bemalen ist eigentlich kein Hexenwerk. Man braucht gutes Licht, 'ne anständige Lupe und 'ne Auswahl an GUTEN dünnen Pinseln.
Ich hab mal vor zwei drei Jahren aus Spaß eine 3D Druck Figur eines Zwergenkönigs bemalt. Die ist etwas kleiner als Baugröße 0.
Das war meine erste detaillierte Figurenbemalung und trotz meiner dicken Finger und meinen orthopädisch bedingt wackligen Händen hab ich das halbwegs hingekriegt.
Für unsere Zwecke brauchen wir ja nicht unbedingt diese höchstdetaillierten Meisterbemalungen mit den feinsten Schattierungen (OK, wer's kann, ist natürlich toll) wie sie die Leute aus der Fantasyspiele- und Militärmodellbauwelt machen. Bei deren Dioramen liegt ja das Hauptgewicht oft auf den Figuren. Bei uns sind sie ja eher Staffage, die Bahn ist bei uns die Hauptsache. Man muss sich einfach mal rantrauen, viel kaputt machen kann man ja eigentlich nicht. Wenn's nicht so gut wird, kann man ja übergrundieren und neu anfangen.
Einfach mal aufraffen. Das geht viel besser als man glauben mag.
Muß ja nicht für alle Figürchen perfekt sein, aber zB beim Lokpersonal finde ich gut bemalte Männlein schon schön! Passagiere hinter Glas finde ich dagegen nicht so wichtig.....(Fahrgäste) Ich muß da Mal nachhaken wenn ich wieder Mal in die Stadt komme, wir haben in Nürnberg einen der größten Comicläden in Europa, da tummeln sich auch die Kollegen aus der Tapletop & Fantasy Scene.... Mal sehen ob ich da was aufreißen lässt! Mir ginge es auch nur um vereinzelte Figuren, im "Hintergrund" ist das nicht so wichtig! Komischerweise sind in der Summe Figuren schlechter werdend um so größer der Maßstab ist (zumindest fertige) Der "pausierende" von Pedro fällt da aus dem Rahmen! Der ist echt super geworden!!!! Gruß Martin
ZitatKomischerweise sind in der Summe Figuren schlechter werdend um so größer der Maßstab ist (zumindest fertige)
Nee, der Preis steigt ;) Je größer die Figuren, desto mehr Details müssen ran um das Hirn zu Befriedigen und das bieten die Großserienhersteller nicht. Ab 1:45 wird es da echt schwierig und in Spur 0 bin ich wirklich happy, dass ich über das Forum hier an div. Figuren gekommen... es wäre Teuer geworden. Ich tue mich so schon mit dem kolorieren schwer und trau mich an sowas garnicht ran.
Deswegen Respekt, an die, die es selber machen und können (wie hier) :)
habe was neues angefangen. Roberts (rofra) 7/8th Scale Holzlok hat mich dazu inspiriert so eine Lok in 1:24 zu bauen. Meine wird aber Kunststoffbretter haben. Dafür verwende ich Evergreen V-Groove Sheet. Für das Fahrwerk wird eine ROCO Köf III herhalten müssen. Mein meist verwendetes Fahrwerk.
Einige Aufbauteile habe ich schon ausgeschnitten, müssen aber noch überarbeitet werden. Die Türöffnungen werden erst kurz vor dem verkleben ausgeschnitten. Das Dach und die Vorbauklappen werden erst nach dem verkleben der Seitenteile hergestellt. Weiter gehts nach Ostern.
Gruß Pedro
ICH WÜNSCHE ALLEN FORUMSMITGLIEDERN UND MITLESENDEN FROHE OSTERN
es ist etwas weiter gegangen. Es wurden Nägel von hinten eingedrückt.
Die Seiten- und Frontteile und die Fensterrahmen wurden verklebt. Weiter gehts die Tage mit den Vorbaudeckeln. Die Verstärkungen an den Türausschnitten bleiben bestehen bis die Bodenplatte eingebaut wurde.
es hat Fortschritte gegeben, die Vorbauhauben sind fertiggestellt und beweglich eingebaut.
Die Beweglichkeit wurde durch versetzt angeklebte Kunststoffröhrchen erreicht. Durch die Röhrchen läuft ein Messingstab, der Stab ist an den Frontteilen in Löchern verklebt. Das Dach ist auch fertig. Die Tage geht es dann mit dem Fahrwerk weiter.
Ahh! Nicht nur das die Lok wirklich schön werden dürfte... da liest man hier unbedarft und stellt fest:
ZitatDie Beweglichkeit wurde durch versetzt angeklebte Kunststoffröhrchen erreicht.
Jetzt weiß ich wieder warum ich die gestern Kaufen wollte (bzw. ich hätte Messing genommen...). Ich war für meine Lok gestern Material kaufen inkl. Holz U-Profile für die Kabelführung in 1:13, auf die ich gerade noch sehr Stolz war. Eine spontane Idee, als ich die Teile so liegen seh. Ursprünglich sollten das aber Messingröhrchen werden... auch genau aus dem Grund! Daran habe ich gestern einfach nicht gedacht. Auch den Gedanken, dass das saubere Bearbeiten des harten Holzes eher schwer werden dürfte, hatte ich zu spät.
Ich finds super dass mein Testaufbau, zu diesem knuffigen Lökchen geführt hat und bin gespannt.
die Roco Köf III ist endlich eingetroffen. Die Köf wurde, bis auf den Führerstand, komplett in die Grundplatte eingebaut.
Auf den Vorbau der Köf hab ich eine Motorattrappe gebaut, Robert (rofra) meine Lok ist ein Verbrenner. Im Innenraum wollte ich über den Rest der Köf eine halbrunde Abdeckung machen. Diese war mir aber zu wuchtig, deshalb was eckiges. Das Druckknopf- Provisorium wird später noch ausgetauscht. Jetzt geht es demnächst ans lackieren.
das schöne Wetter ausnutzend wurde das Lokgehäuse in meiner "Freiluftkabine" lackiert.
Grundiert wurde mit Autouniversalgrundierung grau. Der Decklack wurde mit einer Belton-Sprühdose RAL 6020 chromoxidgrün aufgetragen.
Nach guter Durchtrocknung wurden die Fensterrahmen angemalt und alles mit Revell Mattlack überzogen. Dies geschah mit einem Pinsel. Die Tage wird dann das Gehäuse mit dem Fahrwerk verbunden.
ich habe das Gehäuse mit dem Fahrwerk verbunden, somit ist die Lok fertig.
Innen wurde alles mit den Platten, wie außen, verkleidet. Diese wurden holzfarbig angemalt und die Scheiben habe ich eingeklebt. Außerdem bekam der Lokführer einen, funktionsfähigen, Klappsitz eingebaut. Habe das Dach abgenommen damit das Innere besser zu sehen ist.
Zusätzlich habe ich einen kleinen Tank eingebaut und die Lok wurde gealtert.
Das wars mal wieder von mir, Anlagenfotos folgen später.