Hallo Martin, hallo Forumsfreunde, einen Gleisplan für meine kleine Anlage habe ich noch nicht gezeichnet. Aber das sollte kein Problem sein. Den reiche ich nach. Für den Anfang hier erstmal ein auf die Schnelle geknipstes Übersichtsfoto ( mit den schon erwähnten Unzulänglichkeiten).
Im Vordergrund wird die Strecke weitergeführt. Da wird es noch 55 cm gestaltete Fläche geben, ehe der Schattenbahnhof beginnt. Über den Baufortschritt berichte ich gerne. Aber am Wochenende geht es erstmal nach Kühlungsborn zur Modellbahnausstellung im Hotel Aquamarin https://www.modellbahn-kuehlungsborn.de/. Freue mich drauf und werde gerne davon berichten. Gruß Henning
Zitat von Gronauer im Beitrag #95Das Teil läuft bei mir schon in mehreren Loks und ich bin immer wieder von den analogen Fahreigenschaften begeistert.
Gut zu wissen, ich schon mehrfach drüber nachgedacht. Durch die recht großen Räder, Außenrahmen und Kuppelstangen prädestiniert für die Verwurstung in 0e.
Moin, ich werkel grade an einem Diorama, ist ein Zufallsprodukt, weil mir durch eine Fehlbestellung eine Figur in einer Größe in die Hände gefallen ist, die sonst nicht zu meinen Vorlieben zählt. Aber da noch ein Lokbausatz in 1:22,5 in meinen Schubladen wartete, hab ich mal angefangen.
Die Figur ist mein leider verstorbener Freund Helmut und bei der Gestaltung bin ich so schamlos bei anderen Modelbauern abzukupfern.
Klar erkennbar die Dieselpumpe von Marcel Ackle und die Lok soll mal ne Diema DL8 werden.
Bei der Löterei ist mir ein alter Bausatz ins Blickfeld geraten, hatte schon mal die Nieten geprägt, aber die Lust verloren weiter zu machen, weil sich die Bleche durch das Prägen verzogen hatten. Aber die Lust zum Löten mußte genutzt werden, also rann ans Werk.
Ich denke es ist einigermaßen gelungen und nun muß ich noch für die NUSSA KleinBülte Überarbeiten.
Wenn es mit dem Diorama weiter geht werde ich berichten, aber erst ist NUSSA und dann seid Ihr jetzt wieder dran.
Zitat von Gronauer im Beitrag #95bei meiner 99 09x (ebenfalls einer Lok, die mal auf Meterspur in der Vorderpfalz lief
Die 99 09x habe ich auch auf dem Zettel, allerdings als Freelance Modell in loser Anlehnung zur "Verwurstung" der ja super laufenden Roco Weichnachts- Stainz. Bei einer Kastendampflok in dieser Form sieht man das vereinfachte Gestänge der Startpackungs- Stainz nicht mehr, kann aber z.B. den (gar nicht sooo hässlichen) Kessel weiter nutzen. Und die 99 09x ist von der Form her auch noch recht schlicht (bis auf die Fenster). Deswegen bin ich auf die 99 09x gekommen, obwohl sie im Original ein C- Kuppler ist.
Erste Studien zu den Maßen und der Anpassung an das Stainz Fahrwerk sind schon vorhanden. Das Projekt ist aber noch längst nicht spruchreif um dazu etwas zu zeigen.
Hallo Formsfreunde, für meine kleine transportable 0e – Anlage benötigte ich einen Fiddle Yard. Ansich ist es ja kein Ding, so etwas zu planen und zu bauen. Ich tat mich aber mit der Konstruktion der Mechanik für die Schiebebühne schwer. Dafür wollte ich den Auszug eines Computertisches verwenden, welchen ich vor der Verschrottung rettete. Er ist allerdings 52 cm lang. Mein Fiddle Yard hat eine Breite von 50 cm. Alle Versuche, daraus ein passendes und funktionierendes Bauteil zu machen, klappte irgendwie nicht. Nach langem Grübeln und Probieren fand ich dann eine einfache Konstruktion. Die Gleise liegen auf einer Sperrholzplatte, die ich mit Leisten 20 x 20 mm verstärkte habe. Diese Leisten hatten ihr erstes Leben als „Beine“ für Module unseres Halberstädter Modellbahnclubs.
In den Modulkasten für den Fiddle Yard habe ich dann quer zur Fahrtrichtung in Verschubrichtung der Sperrholzplatte zwei weitere dieser Leisten eingezogen. Jetzt gleitet Leiste auf Leiste und das so wunderbar leicht.
Nächstes Problem – die Schiebebühne so einbauen, dass sie nicht aus dem Modul heraus fallen oder heraus genommen werden kann. Auch da hatte ich eine ( meiner Meinung nach ) geniale Idee. Ich habe ein Stück Messingrundmaterial mit 5 mm Durchmesser passend abgelängt und in den Modulkasten eingezogen. Die Messingstange geht durch die in Längsrichtung liegenden Verstärkungsleisten des Fiddle Yards durch. Nun ist er leicht verschiebbar aber kann nicht mehr aus dem Modul raus.
Nachdem dieser Bauschritt abgeschlossen war und erste Tests zur Zufriedenheit ausfielen, ergab sich hin und wieder das Problem, dass die Gleisenden nicht fluchteten. Ich hatte zunächst auf eine Arretierung verzichtet, stellte dann aber fest, dass sie doch vorhanden sein sollte. Wieder galt es zu überlegen und zu konstruieren. Und erneut hatte ich eine einfache Lösung. Böse Zungen mögen sie primitiv nennen. Das würde mich jedoch analperipher tangieren. Ich schnitt aus den allseits beliebten Raketenstäben kurze Stück und klebte sie paarweise jeweils auf der Schiebebühne und auf den feststehenden Rand. Der Abstand zwischen diesen Stücken ist so groß wie die Breite des Raketenstabes. Die Lücken wurden so positioniert, dass die Gleisenden der drei Gleise auf der Schiebebühne in der Flucht zu den Gleisen auf dem Rad des Fiddle Yards liegen.
Mal wieder wurden so die Raketenstäbe einer sinnvollen Nutzung zugeführt. Inzwischen ist diese meine Primitivkonstruktion intensiv genutzt und bewährte sich. Ihre Feuertaufe wird sie nun bei der NuSSA bestehen müssen.
zum Lackieren und Zusammenbau liegt ein 3D-Druck Modell einer Pechot-Bourdon*-Schmalspurlok auf dem Tisch. Werde in einem eigenen Beitragsbau noch ausführlich davon berichten.
Hallo Detlef, das ist aber ein schnuckeliges Maschinchen. Das gefällt mir sehr. Interessant, daß das eine erhaltene Exemplar 1945 in Magdeburg knapp 60 km von Halberstadt entfernt eingesetzt wurde. Da könnte ich doch glatt auf die verrückte Idee kommen, eine Trümmerbahn in 0f zu bauen. Und das, wo mein Kopf schon voller Ideen ist. Auf den Baubericht warte ich voller Spannung. Gruß Henning