@Robert: Sorry, ich war total verpeilt und interpretierte, dass Du eine Bemerkung zum Modell machen wolltest und ein osteuropäisches Resin vermutet hattest. Wie geschrieben - es ist französisches - oder asiatisches(?), das in Frankreich verarbeitet wird . . . .
@ Henning: ja schnuggelig - das ist auch meine erste Einschätzung Wenn die Russen das mit der Spurweite geändert haben, warum sollten wir Modellbauer das nicht auch hinbekommen.
Alles gut, das war ja auch sehr zusammenhanglos :D Aber die Herkunft sehe ich Resin nicht an... ;) Ich hoffe auf Berichterstattung. Ich selbst trau mich da nicht ran (Innenrahmen + Fairlie...) bin aber gespannt
Zitat von Martin im Beitrag #107was für ein Fahrwerk ist für die Lok vorgesehen ?
Ich lass mal den Rudi Carrell oder den Vicco von Bülow antworten: Der erste könnte antworten - nein, nicht Herzblattgeschichten - Martin, das nicht; aber: "lass dich überraschen" und der Loriot "da hat man was eigenes".
Hallo Detlef, für dieses Modell würde ich sogar versuchen, ein Fahrwerk in 0f zu bauen. Habe damit überhaupt keine Erfahrung, aber kann 1. jeder einfach und wächst man 2. mit den Aufgaben. Ich warte weiter gespannt auf Deinen Baubericht, auf den ich mich freue. Gruß Henning
das ist aber ein sehr ehrgeiziges Ziel, ein Fahrwerk für die Pechot-Bourdon-Lokomotive zu bauen. Ich würde da zunächst im TT-Bereich stöbern, ob sich nicht eine Drehgestell-Lok (Diesel oder E) oder Triebwagen finden lässt, wo Drehzapfenabstand und Achsstand so "einigermaßen" passen. Da hätte man schon mal ein Grundgerüst. Punkt 2, die passende Radgröße finden, ggf. neue Radscheiben aufziehen. Punkt 3, die Außenkurbeln, ganz schlimmes Thema! Würde bedeuten längere Achsen einbauen, Radkurbeln "finden" oder anfertigen und diese dann passgenau auf die längeren Achsen aufpressen. Und dann noch Punkt 4 eine passende Steuerung oder wenigstens Kuppelstange und Treibstange anfertigen.... Wer traut sich das alles zu? Ich denke mal, in der Realität des Könnens der meisten Modellbahner ist irgendwo zwischen Punkt 2 und 3 Schluß. Man sollte also über einen Kompromiss nachdenken, so eine Art Drehgestell-Lok mit angedeuteter Steuerung. Da die Lok doch recht große seitliche Überhänge bei einem relativ schmalen Fahrwerk hat, fällt das mit einer imitierten Steuerung, die sich gar nicht mitbewegt, gar nicht mal so dolle auf. Je mehr man sich in ein voll funktionales Fahrwerk versteift, umso mehr besteht die Gefahr dass das Dinges nie fertig wird. Na wie dem auch sei, man darf gespannt sein, ob sich da jemand ran traut...
Hallo Forumsfreunde, in der Tat dürfte das Gestänge des Triebwerks eine Herausforderung werden. Das würde, wenn es denn gelänge, doch einen erheblichen Teil meiner Restlaufzeit kosten. War ich zu euphorisch? Mal sehen, wie dry das löst. Gruß Henning
user @lokonaut hat noch im alten schmlspurtreff.de Forum einen Überzieher für eine Peco Weiche konstruiert und vorgestellt. Er hat mir dankenswerterweise die Druckdatei zur Verfügung gestellt, die mit PLA gedruckt haben. Ausgangsbasis sind die H0 Weichen "mittlerer" Radius SL-E95 und SL-E96. Die Parameter der Weiche sind: Länge: 219mm Winkel: 12 Degrees Radius: 914mm
In klassischer Art und Weise muss jede zweite Schwelle entfernt werden. Leider passten bei mir die Kunstoffstege unter dem Schienenprofile nicht in den gedruckten "Überzieher", sodass ich noch etwas geschnitzt habe. Teilweise habe ich die Schwelle noch etwas nachgefeilt, da sie teilweise etwas stramm saßen. Aber alles in allem hat es gut gepasst. An dieser Stelle vielen Dank an @lokonaut ! Wenn ich meinen nächsten Bahnhof bauen sollte werde ich wahrscheinlich auf diese Lösung zurückgreifen. Bis dahin müssten die Radlenker noch ersetzt werden...
das ist ja eine tolle Sache, das hatte ich "dereinst" im alten Forum nicht mitgelesen und somit gar nicht mitgekriegt, dass es sowas gibt. Ich gehe davon aus, dass die "Überzieher" von unten auf die Schwellen gesteckt werden. Hast Du davon noch welche einzeln und kannst uns ein Bildchen zeigen, wie die Teile aussehen, bevor sie "übergezogen" werden?...
Hi. Hab ich das hier nie vorgestellt? Solche "Überzieher" waren damals das allererste, was ich in der CAD zum Drucken "konstruiert" habe.
In der CAD:
Und gedruckt. Sowas kann man sicher auch mit dem FDM Drucker machen.
Man kann nicht nur H0-Weichen so umbauen: Oben eine Roco H0 Kreuzung, in der Mitte eine Peco 0e Weiche und unten eine Tillig H0 Bogenweiche. Ich hab grade kein Bild von der eingeschotterten Weiche. Aber man sieht die kleinen "Unschönheiten" nach dem Einschottern sowieso nicht mehr. Der Umbau einer Weiche dauert so etwa 10-20 Minuten.
Ich habe auch einige H0-"Stückelgleise" zu 0e "Stückelgleisen" umgebaut. Oben ein Stück Peco 0e Flexgleis und daran ein umgebautes Roco H0 Gleis mit etwa 400mm Radius. Darunter genau so ein Roco H0 Gleis, das noch nicht umgebaut wurde. Die engen Kurven sind für meine Kehrschleife. Hier muss ich leider aus Platzgründen so eng um die Ecke. Und solche Radien verlege ich lieber mit "Stückelgleisen", da sie den Radius konstant halten. Mit Flexgleis gelingt mir das bei solchen Radien eher nicht so gut.
Die Überzieher sind klasse, auch ich wusste nicht dass es sowas gibt... Bei mir auf dem Basteltisch werden bei die Peco Weichen möglich viele Schwellen weggeschnitten:
Dann auf die Anlage Holzschwellen passend geklebt und lackiert:
Und nachdem die Weiche aufgenagelt ist, die Lücken mit Schwellenstücke gefüllt und ebenso angepinselt. Das Ergebnis is nicht perfekt aber ich denke (hoffe ) auf eine Anlage gut zu gebrauchen:
Die Gleise sind Peco H0 (ich meine Code 100) und die Schienennägel von Weinert.
ich werde es noch mit ein paar weiteren Bildern in den nächsten Tagen einstellen. Claus hat seine Lösung in einem Thread hier schon ausführlich vorgestellt. Das hatte mich auch auch dazu inspiriert...
Während der diesjährigen NuSSA stellte Günni drei seiner Meisterwerke aus. Neu war das Diorama „Al Maebad“. Ich hatte es mir bereits in Stadtoldendorf angesehen und bekam aus erster Hand die Geschichte des Baus erzählt, so wie sie hier niedergeschrieben ist Al Maebad. Günni erwähnte die Figuren von 3Drifter, welche er zur Gestaltung des Dioramas benutzte. Nach dem Studium des o.g. Forumsbeitrages loggte ich mich auf der Homepage der Firma ein, denn ich bin weiterhin auf der Suche nach Figuren, die in das ländliche Milieu meiner kleinen 0e – Anlage passen. Neben einigen Haustieren, die durchaus interessant sind, entdeckte ich immerhin drei Figuren, die für meinen Zweck passen könnten darunter den Imker und eine Bäuerin. Eingeschränkt geeignet erschien mir zudem ein Eisenbahner mit Schubkarre. Auf der Basis meiner Vorauswahl begann ich zu überlegen, was damit gestaltet werden könnte. Der Imker, die Bäuerin und die Muttersau mit Ferkeln standen im Fokus meiner Überlegungen. Zunächst nahm die Idee von einem Schweinestall mit Auslauf Gestalt an. Das wurde aus der Idee:
Bei der zweiten oder dritten Durchsicht meiner Auswahl an 3Drifter – Figuren regte sich der Gedanke, dass die Schweine ja alle die Berkshire Rasse aus Großbritannien darstellen. Das schien mir nicht das geeignete Tier für meine im Osten Deutschlands angesiedelte Modellregion zu sein. Daher sitzt nun ein einsames Preiser – Schweinchen im Stall. Sein Gefährte ist bereits in einer Transportkiste zum Bahnhof verfrachtet worden. Aber er soll nicht lange allein bleiben. Geeignete Kandidaten zur Belebung des Stalls sind schon gefunden.
Über den Imker hatte ich auch nachgedacht und kam dabei zum Schluss, dass der irgendwie zu modern ist. Zumindest betrifft es meiner Meinung nach das was ich zunächst als Bienenstock bezeichnete. Bei der Recherche im Internet lernte ich, dass dieses Teil Bienenbeute heißt. Und die von mir zunächst angedachte kuppelförmige Bienenbeute, die wohl aus Stroh ( ? ) geflochten ist, wird heute nicht mehr verwendet. Nun spielt meine Anlage nicht heute sondern früher. Aber ich hatte auch keine Idee, wie ich so eine Bienenbeute bauen könnte. Ich entschied mich daher für eine als Bienenkiste bezeichnete Bienenbeute, die bei mir so aussieht.
Man beachte die Biene, welche gerade die Beute verlässt. Sie stammt aus dem H0 – Kleintierset von Busch und ist die einzige Modellbiene, die ich vor Jahren schon mal „angemalt“ hatte. Wenn ich mal gut drauf bin, baue ich noch so eine Bienenbeute und male weitere Bienen an. Vorerst steht in dem Unterstand auf dem Grundstück neben dem Bahnübergang nur die eine Beute.
Mit diesen beiden Bastelobjekten ist nun auch geklärt, wie die Fläche an der Vorderkante des dritten Teilstücks meiner Anlage gestaltet wird. Das war lange unklar. Gruß Henning