es geht weiter - was mir beim "Überfliegen" des Beitragsbaumes aufgefallen ist, ich habe Euch bisher den Gleisplan und die Grundidee vorenthalten. Dies gilt es nun nachzuholen. Die Fingerübungen dienten natürlich einem konkreten Zweck - dem Aufbau einer Puddingpulverfabrik mit eigener Werkbahn. Wie kommt man darauf - Ziegelei hat jeder, Gartenzwergfabrik gabe es schon, Weinbau mit eigener Feldbahn gibt es schon, Champignonzucht mit eigner Werkbahn - gibt es schon und eine Gärtnerei mit eigener Werk- oder Feldbahn - gibt es auch schon. Also blieb ich bei einer Stärkefabrik hängen. Stärke ist allerdings langweilig für die Besucher - und was macht man u.a. aus Stärkepulver - Pudding! Damit war die Idee gefunden und eine Puddingpulverfabrik entsteht. Ebenfalls fehlte bisher der sehr komplizierte Gleisplan. Dies möchte ich nun nachholen und Euch das Werk in seiner Grundform zeigen.
So schaut das zentrale Modul aus - mehr geht nicht auf 90 x 50 cm und M 1:22!! Links schließt ein teilweise gestaltetes Modul mit 2 Abstellgleisen an und rechts wird es einen Drehwinkel für einen gesamten Zug geben, so daß ich von einer zur anderen Einfahrt wechseln kann. Hier nun die Gleise (leider von Feld), was enorme Nacharbeit erfordert hat.
Hier trifft sich der erste Teil der arbeitenden Bevökerung zu einer Besprechung - worüber auch immer.
Das Feld-Gleis, im Speziellen die Weichen, haben mir in 1:32 auch etwas den Spaß genommen. U. A. durch das Material der Schwellen ist die Konstruktion zu schwammig, was mich viel rumgefluche und Zeit gekostet hat. Schön ist das ganze nicht geworden, funktioniert aber halbwegs. Das Stelle ich mir auf die Gleise auch suboptimal vor. Ich hatte mich für die restlichen Gleise für die Holzschwellen entschieden, mit denen ich abgesehen von ein paar Ungenauigkeiten bei der Spurweite (da kamen dann Unsauberkeiten der Gussteile und die eigene Unachtsamkeit beim Zusammenbau zusammen) aber keine Probleme hatte.
Das hier nur auf unter einem Meter gebaut wird, war mir so bisher nicht bewusst. Dafür ist extrem viel los und ich drücke die Daumen, dass die Weichen mitspielen.
Der Stellhebel vorne ist von Heyn? (ich hab mit der Mechanik für 1:13,x geliebäugelt)
Ja, das Problem ist, dass man viel Landschaft mit Urwald braucht, eine komplette (wenn auch einfache) Zuckerfabrik und einen Anleger mit Schiff am Fluss aber dafür als Eisenbahnbetrieb nur ein bisschen hin- und herfahren hat. Das ist auch der Grund, warum ich das nicht weiter verfolgt habe.
Es gab übrigens mal einen Sketch von Otto Waalkes über die Puddingpulverminen in Panama. Da hat er damals den Tchibo Kaffeeexperten auf die Schippe genommen.
die Pudding-Pulverproduktion läuft an. Zur Aufrechterhaltung des Betriebes wurde ein "Dreibein" angeschafft. Offensichtlich ist dies der Grund für den Auflauf der Belegschaft - der Dreibeinfahrer ist sich keines Fehlers bewußt. Das Modell bietet eine Mitglied der west-sächsischen Spur-0-Freunde an. Hier nun die Bilder;
Was läuft denn auf dem ersten Bild da ekliges aus dem Fass vorne aus? Puddingpulver besteht doch nur aus Stärke und Vanille- oder Schokoaroma. Apropos Schokoaroma: ein paar Säcke mit Kakaobohnen würden sich noch gut machen.
Zitat von Günni im Beitrag #52Was läuft denn auf dem ersten Bild da ekliges aus dem Fass vorne aus? Puddingpulver besteht doch nur aus Stärke und Vanille- oder Schokoaroma. Apropos Schokoaroma: ein paar Säcke mit Kakaobohnen würden sich noch gut machen.
Siehst Du das nicht? Das ist Schokopudding.
Grüße aus Töging am Inn
Ulli
Betriebdirektor/ Technischer Leiter und Lokführer der TKB