mir ist gerade eingefallen, dass wir Schläuche mal aus Lötzinn gemacht haben. Das ging auch super, weil es die Form problemlos hält wenn man den Schlauch um Ecken etc. legen möchte...
Zitat von Carl Martin im Beitrag #161Bilder von solchen Umfüllanlagen habe ich nur wenige gefunden: wer also Tips hat, diese sind gerne aufgenommen!
Solche Umfüllanlagen (für Rohöl) habe ich schon einige gesehen und inspiziert, allerdings war nix mit Fotos wegen Ex-Schutz. Auffälligstes Merkmal: die Schläche hatten den selben DN im unteren dreistelligen Bereich wie die Rohrleitungen und waren - da es sich vielfach um Saugschläche handelt - von außen mit so einer Art Spirale ummanelt. Ob Du diese Tips - Innendurchmesser 10-20 cm, Außendurchmesser entsprechend größer sowie Spirale - aufnimmst sei Dir überlassen
Für mehr fehlte dann aber die Motivation und die Idee, also mal, was ich schon lange nicht mehr auf die Ketten bekommen habe, ein kleiner "Roadtrip"! Einfach mal das Handy und auch das Radio aus; die Fenster am PKW runter, Klima auch aus und sich treiben lassen. Dem Wind und der Natur zuhören, die schöne Landschaft hier im Rheintal erstmal wieder wahrnehmen und genießen; es war herrlich! Geführt hat es mich nach Linz und dann die Kasbachlinie hinauf:
Im Frühherbst werde ich die Strecke denn auch mal im Triebwagen erkunden! Schon im PKW waren die Steigungen nicht ohne, die Landschaft aber um so schöner.
anbei mal ein kleiner Zwischenstand, auch wenn er nicht schmalspurig ist, denn am Wehberg geht´s schon weiter:
Dies sind zwei Fahrwerke der Weinert BR 94. Vorgesehen sind die Loks für den Betrieb in der Epoche III, als noch keine Dieselloks nach Lüdenscheid kamen. Entschieden habe ich mich trotz des hohen Konstruktionsalters für die Weinert-Loks, da mich die Alternativen nicht wikrklich überzeugt haben. Die Loks werden natürlich mit Sound und Pufferspeicher digitalisiert, allerdings werde ich auf Licht verzichten. Das Konstruktionsalter bedeutet allerdings auch, dass das Fahrwerk nicht wirklich optimal funktioniert, Weinert hat im Gegensatz zu den Alternativen den Radstsand vorbildgerecht kompakt gestaltet. Die Räder berühren sich allerdings bei Kurvenfahrt, was einen unruhigen bis sperrenden Lauf verursacht. Beide Fahrwerke erhalten daher ein Wipplagerfahrwerk, von dem ich mir erhoffe, dass dieses einwandfrei läuft. Also wurden die Fahrwerke zum Umbau gemäß Vorgabe der Werkstatt vorbereitet. Bei den Fahrwerken wurden die Seitenwangen mit dem Rahmen verlötet, versäubert, entfettet und gesandstrahlt. Dann wurden die Gleiterbahnen der Achslager poliert und der Rest, wie oben sichtbar, montiert ... wäre heute vermutlich schneller gegangen, wenn ich den Kaffee weggelassen hätte . Beim vorderen Fahrwerk fehlen die Gegenkurbeln, da diese schon mit einem der Gestänge vernietet sind. Zur Fixierung habe ich mit Schrumpfschlauchabschnitten gesichert - die entsprechenden Schrauben sind natürlich drin. Entsprechende Unterlegscheiben hatte ich leider nicht zur Hand.
So werden die beiden wohl die Tage auf Reise gehen, ich bin gespannt auf deren Rückkehr!
so lahmsam geht´s auch am eigentlichen Wehberg weiter: Geländerbasteln. Was für eine Frickelei!
Hier erstmal probegesteckt und dann wurde verlötet. Gesäubert ist´s auch schon, demnächst wird dann grundiert und im am Sockel erkennbaren Grau lackiert und gealtert.
eiiigentlich waren heute Fahrtage ... aber ich konnte nicht umhin, die 94er noch weiter zu bearbeiten. Es waren auch genug Leute da, dass auf der Anlage genug Betrieb auch ohne mich war ;).
In Kürze: runter vom Probegleis und rauf auch die Anlage! M.a.W.: ich habe probeweise den Sounddecoder eingebaut samt Lautsprecher und die Motorsteuerung grob eingestellt - machte sich in der Standarteinstellung gar nicht mal so schlecht! Puffer, Kupplung und Rauchkammerverfront mit Prit wenigstens fixeriert - diese Teile müssen zur endgültigen Montage natürlich anders verklebt werden, aber für den Probebetrieb sollte das reichen und sich auch wieder gut entfernen lassen. Und die 94er wurde nicht nur hin und her gefahren, sie ging auch gleich in den Rollwagenbetrieb, wo sie sich prima geschlagen hat. Als Sound- und Steuerungsfiles habe ich mit ein wenig Anpassungen das ESU-Soundprojekt für die hauseigene ESU-94er verwendet.
Aber erstmal ein kleiner Ausschnitt von unseren "Gästen", leider wirklich nur ausschnittsweise, da Windoof meint, mein iPhone nicht gescheit auszulesen ... :
Und dann zur 94er:
Fahrwerk läuft prima, so gut wie taumelfrei und macht auch auf ollen Roco-Weichen kaum Ärger. Auf H0-Fine-Gleisen ... werde ich dann ggf. sehen. Aber für die von mir vorgesehenen Einsätze ist das eine nun sauber und zuverlässig (ohne bis jetzt montierten Pufferspeicher!) laufende Lok.
zwar kaum Schmalspur auf diesen Bildern ... aber teilen möchte ich diese mit Euch schon: der Wehberg ist wieder in Krefeld dabei und schlägt sich wacker! Noch besser schlägt sich meine 94er . Und sowieso läuft das Treffen prima und im Wehberg trafen sich interessante Gastloks, wie etwa diese:
Die 94 wurde fast schon ein wenig übermütig:
Sie bedient als normalspurige "Bahnhofsziege" den Anschluss des Wehbergs nach "Merkwürden":
Im Hinterkopf rattert es schon, wie ich die Lok weiter aufrüste und vor allem lackiere ... das wird noch ein besonderer Spaß. Aber sie läuft schon jetzt, mit recht grober Programmierung, traumhaft! Mit dem Fahrwerk und dem Gewicht benötige ich wohl keinen Pufferspeicher (s.o.).
Und auch "rund um den Wehberg" gab´s coole Sachen zu sehen:
huch, immer noch kein Fortschritt im Schmalspurbereich! Ich muss zugeben, im Moment nimmt mich der Zusammenbau der 94er doch in Anspruch. So eine T16 mag nackig sexy wirken, aber letztlich muss sie auch lackiert gut funktionieren! Und da es im Rohbau noch lange nicht bedeutet, dass das Fahrwerk auch im lackierten Zustand einwandfrei läuft, habe ich mich dessen langsam angenähert:
Nachdem ich das Fahrwerk wieder in den lackierten Rahmen eingebaut hatte, lag dann erstmal eine Probefahrt an:
die sehr zu meiner Zufriedenheit verlief, aber Ihr merkt schon: bis ich da durch bin, wird´s noch eine Weile dauern. Aber dann geht´s auch schmalspurig weiter!!!
ich bin nun wirklich kein Spezialist in Lackierungen! Gewöhnt bin ich an die "aqua colors" von Revell. Diese, nachdem sie wirklich gut ausgetrocknet sind, von Farben anderer Hersteller "verblendet" werden. Beim Finish mit Klarlack komme ich dagegen mit Revell nicht wirklich zurecht, da werde ich versuchen, mit Auftragungen anderer Anbietern besser klar zu kommen ... oder eben auch matt. Das ist halt wieder so´n Hobby im Hobby. Ich kann also nicht sagen: verwende diesen oder jenen Hersteller und Du wirst optimale Ergebnisse bekommen, das ist von zu vielen Parametern abhängig.
zu den 94ern gibt´s nicht richtig Neues, nur dass die Individualisierung nun doch eine Bestellliste beim großen W generiert hat - also warum nicht mal den schmalspurigen Dampflokbestand durchsehen, da hatte sich über die Jahre nicht nur jede Menge Schmodder in den Fahrwerken angesammelt, das eine oder andere Zurüstteil hatte sich auch verabschiedet:
Die beiden Bemo-Dampfer musste gereinigt werden, außerdem hatte sich bei einer der Motor gelöst. Bei dem Druchgang bekommen beide Maschinen nun auch endlich ihre Beschriftung. Bei der Ballerina hatten sich zwei Fenster gelöst, eines war noch im Innenraum, das andere ist weg ... also nachbestellen und hoffen. Problemkandidat war allerdings die "Plettenberg", bei ihr war die Pfeife recht bündig an den Verklebungen abgebrochen. Ferner hatte sich der Kessel gelöst und der Heizer. Das Dach ging erstmal für eine Stunde in´s Aceton-Bad um die Farben zu entfernen:
Die "Stümpfe" der Pfeife ließen sich nach der Aceton-Behlandlung mitsamt dem Kleber aus den Bohrungen mit Hilfe eines Zahnstochers herauspopeln. Besonders tief hatte ich die Bohrungen seinerzeit wohl nicht gemacht. Leider ist die Farbe insbesondere am Schlot nicht ganz abgegangen. Eine Bearbeitung mit der Sandstrahlpistole half weiter:
Nach dem Sandstrahlen wurden die Bauteile nochmal gereinigt und verklebt - wie auch der Kessel wieder eingeklebt wurde:
der offene Leitungsflansch an der Glocke bohrte sich mir doch in´s Auge, also wurde da noch die Zuleitung verlegt. Und es war bei der Recherche schon sehr interessant, was für Varianten es da alles gab: mit Abdampfleitung, i.d.R. ohne, verschiedene Verlegungen, teilweise "mit Schleife nach oben" (?). Hier denn das bereits lackierte Ergbenis:
und damit ist die Plettenberg wieder im Einsatz. Aber damit ist das AW noch nicht leer und die Ersatzteilliste wird immer länger ... .