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Dieses Thema hat 9 Antworten
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 1:45(43) - 0e, 0m, 0n30, 0n3, 0f
Goose Offline




Beiträge: 756

30.09.2023 17:45
Ein Heim für die Albula & Landwater Railway und die Westönner Kleinbahn Antworten

Seit meinem Interessenwechsel hin zur Schmalspur im Jahre 1979 (zunächst in H0e, ab 1983 nach der Gründung der ArGeS in Sm und ab Herbst 1986 in 0m) hatte ich bis auf einige Jahre keine Heimanlage mehr, sondern nur noch die 0m-Module und ab 1998 dann die On3-Module der Albula & Landwater Railway (A&L).

Auch Georg ging es ähnlich seit dem Einstieg in das 0m-Modulwesen Angang der 90er Jahre mit dem Umbau der vorherigen "Anlage" in Module .

Nachdem die A&L dann auf die finale Größe ausgebaut war musste diese in einem Anhänger transportiert werden, der auch die dauerhafte Basis für die Module und Fußgestelle darstellte.

Vor gut 6 Jahren keimte dann die Überlegung auf, dass wir mit der A&L ja nicht ewig über Land ziehen könnten, da sowohl der Auf- und Abbau als auch der Ausstellungsbetrieb mit fortschreitendem Alter immer schwieriger würde.

Von daher müsste eigentlich eine Möglichkeit geschaffen werden, die Anlage nach Beendigung des Ausstellungsbetriebes ein letztes Mal aufzubauen und dann als Heimanlage zu nutzen.

Die ursprünglich geplante Halle ließ sich nicht realisieren, stattdessen musste ein vorhandenes Gebäude sarniert und hergerichtet werden.

Dieser Raum ist leider nur ein Kompromiss, zwar ließe sich die A&L aufstellen, jedoch wäre es nur teilweise möglich in den Innenraum zu kommen bzw. um die Anlage zu umrunden.

Und da der ganze Raum jetzt vorausschauend auf Barrierefreiheit ausgelegt ist - wir werden ja immer jünger und nähern uns unaufhaltsam den Gehilfen wie bei den Laufgestellen der Kinder - , von daher war diese Lösung nicht möglich.

Interessanterweise sind Georg und ich unabhängig von einander auf die Lösung für dieses Problem gekommen.

Die Zuschauerseite der Anlage hat sowohl bei Landwater Falls als auch bei Albula Summit gerade Flächen, während auf der Innenseite dies nicht der Fall ist.

Damit ist es möglich, die drei Hauptkomponenten - Albula Summit, Landwater Falls, Pleasure - an den Wänden entlang zu installieren. Die Verbindungskurve war sowiso zum Neubau vorgesehen und kann dann auch im Anlagenraum neu gebaut werden.

Und für die 0m-Module hatte Georg dann auch eine Lösung, nämlich eine Anlage in zwei Ebenen übereinander. In der unteren Ebene dann 0m mit dem beiden Bahnhöfen Westönnen und Engiadian auf der einen Längsseite und einem vorhanden dritten Bahnhof auf der anderen Seite, das ganze ergänzt um weitere vorhandene Module und neu gebauten Streckenstücken.

Auf der oberen Ebene kommt dann die A&L.

Und eigentlich nicht geplant war dann die Einstellung des Ausstellungsbetriebes mit der A&L schneller gekommen als gedacht, aber nach der 1. Dutch US Convention waren wir uns einig, dass dies die letzte Veranstaltung war. Hatten wir in der Vergangenheit nur ca 2,5 Stunden für den Abbau gebraucht, waren es jetzt 3,5 Stunden und ohne die Unterstützung durch einen Gabelstapler hätte es noch länger gedauert. Und da wir mit Engiadina ein adäquaten Ersatz geschaffen hatten beschlossen wir, die A&L aus dem Ausstellungsbetrieb herauszunehmen.

Nachdem der Raum mit dem Einbau der Heizung fertiggestellt war konnte ich mit dem Ausbau beginnen.

Als erstes wurden an der höchsten Wand im Deckenbereich ein Regalbrett montiert, um Fahrzeuge und leere Kartons zu lagern:



Neben diesem Lagerbrett wurden dann Kellerregale in der Höhe halbiert und unter der Anlage installiert, um die umfangreiche Zeitschriftensammlung (seit 1975) einzulagern:



Der nächste Schritt war die Vorbereitung der Auflage für die On3-Module der A&L. Hierfür wurden Schwerlastwinkel installiert:



Bevor die Auflagen für die Module installiert werden konnten, musste zunächst der Untergrund für den Hintergrund montiert werden. Hierzu wurden Hartfaserplatten an die Wand geklebt:



Glücklicherweite hatte ich vor der damaligen Geschäftseinstellung der Auktionshauses MZZ mich mit ausreichend Wolkenhintergrund eingedeckt, der dann auf den vorbereiteten Untergrund tapeziert wurde:



Wie auf dem vorstehenden Bild schon zu sehen war, wurden dann aus 10 mm Sperrholzstriefen entsprechende Auflagen vorn und hinten mit den Winkeln verschraubt und anschließend in Modulfarbe gestrichen:



Dieses kurze Tragwerk neben der Tür ist für die Aufnahme des FiddleYard Pleasure vorgesehen, der aber mit 2 Meter Länge ein Stück kürzer ist.

Für die Aufnahme der zukünftig notwendig werdenden Einfahrtweichen - das bisherige System mit der Schwenkbühne lässt sich ja bei einem Einbau in eine Anlage nicht mehr nutzen - wurde als nächstes ein festes Anlagenstück montiert, an dem der FiddleYard wie ein Modul montiert wird. Dieser lässt sich ggfs. mit geringem Aufwand wieder ausbauen und modular einsatzfähig machen.



Vor die Tür kommt ein herausnehmbares Teilstück, dass einen Teil der Weichen aufnimmt und auf der anderen Seite an Albula Summit andockt. Um das an Albula Summit anschließende Anlagenstück bauen zu können, wurden die Module aus der Transportbox entfernt und entsprechend positioniert. Hier müssen noch die Ansteuerung der Weichen auf die Vorderseite verlegt werden, da bisher von hinten bedient wurde. Dies ist aber relativ problemlos möglich, da es sich um die H0fine-Antriebe handelt und diese mit Bowdenzügen angesteuert werden können.l



Eigentlich nicht geplant war, hinter dem Fiddle Yard einen Hintergrund zu platzieren, da aber ausreichend abgeschnittene Stücke vorhanden waren habe ich diese noch an die Wand geklebt.



Eigentlich war geplant, als nächstes das Anlagenstück zwischen Albula Summit und dem Fiddle Yard zu bauen sowie auf Summit die Weichenansteuerung anzupassen, aber dann kamen die Planungen für die Meter Spur Schau 2024 in Buseck dazwischen, die jetzt alle Kräfte und auch den Platz auf den Halterungen der A&L benötigen.

Gruß
Hubert the Goose
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Goose Offline




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08.02.2025 16:31
#2 RE: Ein Heim für die Albula & Landwater Railway und die Westönner Kleinbahn Antworten

Wie schon im letzten Posting geschrieben musste ich alle Zeit für die Vorbereitungen der MeterSpurSchau im September in Buseck nutzen und konnte daher nicht weiterarbeiten.
Und auch die vergangenen drei Monate waren mit dem Bau der Prototypen des MAN Schienenbusses der Südharzeisenbahn, heute Härtsfeldmuseumseisenbahn, ausgelastet.

Kurz vor der MSS musste ich dann jedoch den Bahnhof Landwater Falls aufstellen, da die Transportbretter für den Modultransport zur MSS benötigt wurden.

Die Aufstellfläche mit dem Hintergrund war ja bereits fertig gestellt, daher konnten die Module nahezu problemlos aus dem Transportgestell geschraubt und auf dem Untergrund platziert werden.

Um die genaue Postion zu ermittel wurden zwei der trapezförmigen Bogenmodule (1,20 Meter Radius) temporär positioniert und daran dann der Bahnhof ausgerichtet:



Anschließend wurden dann alle Module hintereinander positioniert und wie gewohnt miteinander verschraubt, nur eben ohne eingesetzte Fußgestelle.





Zwischen dem aktuellen Ende von Landwater Falls und der Wand sind jetzt noch genau 2 Meter. Dort werden noch zwei Module gebaut mit zwei Ladestellen (StockYard und Landwirtschaftshandel).

Und heute habe ich dann mal etwas wieder an dem Bahnhof gearbeitet, ich habe alle Verbindungsschienen (mit Ausnahme des Übergangs zum Tanklagermodul, da dies noch verbreitert werden muss) eingesetzt. Als nächstes werden dann die Kabelverbindungen eingesteckt, und dann können die Gebäude aufgestellt werden.



Im übrigen hat mir der in den Bildern zu sehende Fernseher schon gute Dienste geleistet, war doch der für die MSS beschaffte Beamer kurz nach Inbetriebnahme defekt geworden. Also haben wir kurzerhand das Fernsehgerät mitgenommen und dort das Video mit den Bildern abgespielt.

Gruß
Hubert the Goose
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Goose Offline




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12.02.2025 15:05
#3 RE: Ein Heim für die Albula & Landwater Railway und die Westönner Kleinbahn Antworten

Wie im ersten Beitrag dieses Thread geschrieben, wird im Anlagenraum neben der oberen Ebene der Albula & Landwater Ry. (Schwellenunterkante 1,41 Meter über Grund) darunter eine zweite Ebene auf 0,91 Meter über Grund eingezogen, und ursprünglich eine Anlage mit Vorbild in Graubünden mit den beiden Endpunkten Engiadina und Westönnen (unterhalb von Landwater Falls), einem kleinen Zwischenbahnhof und davor der Fiddle Yard Nusch (beides unterhalb von Albula Summit).
Bei dieser Konzeption hätte es noch einen weiteren Fiddle Yard eine ebene tiefer bedurft, um die Express- und Blockzüge abzustellen, da die drei geplanten Bahnhöfe keine ausreichenden Abstellmöglichkeiten haben und Nusch für den normalen Betrieb benötigt würde.

Aber erstens kommt es anders als man zweitens denkt.

Schon seit längerem geisterte die Option einer kleinen Rundumanlage nach württembergischen Vorbild in meinem Werkraum durch unsere Köpfe.
Als nächstes kam dann die Vorbereitung der MeterSpurSchau September 2024 mit der Rekonstruktion von vielen Fahrzeugen nach deutschem Vorbild, dem Bau des Kaiserwegs, des ausfindig machens von Güntersberge und schlussendlich die Dauerleihgabe von Peter Möhr der Station Schmalstede an mich sowie der Aufarbeitung der Haltestelle Feldsee dazu.
Und schlussendlich kamen dann noch die Neuheiten von Bemo der letzten Zeit, mit denen ich absolut nichts anfangen kann aufgrund Länge bzw. Einsatzmöglichkeit der vorgestellten Ge 2/4 dazu.
Weiterhin kam von Georg die Frage, ob ich Schmalstede anstelle von Engiadina unterbringen könne.

Dies alles führte dann bei mir - natürlich auch in Abstimmung mit Georg - dazu, dass ich beschlossen habe, meinen Bahnhof Westönnen (Baubeginn Oktober 1986) in den Ruhestand zu schicken, Engiadina ausschließlich als Ausstellungsstück vorzuhalten, und anstelle der geplanten Anlage nach Schweizer Vorbild einen kompletten Themenwechsel vorzunehmen.
Damit schließt sich der Kreis in meiner Modellbahnkarriere, die 1981 mit H0e nach württembergischen Vorbild begann, dann ab Herbst 1986 mit 0m Graubünden weiterging, von 1993 bis 2022 dann daneben die On3-Anlage Albula & Landwater Ry., und zukünftig 0m angesiedelt im Harz.

Daher wird es jetzt eine Rundum-Punkt-zu-Punkt - 0m-Anlage geben, die von Schmalstede (unter dem Roundhouse von Landwater Falls befindlich) über den Kaiserweg nach Feldsee (unter Albula Summit) führen wird. Dann ein rausnehmbares Teil vor der Tür, unter dem Fiddle Yard Nusch wird die Strecke an die Außenwand geführt und im Innenbogen wird dann ebenfalls ein Fiddle Yard entstehen. Nach einer weiteren 180° Kurve wird dann der Bahnhof Westönnen im Harz erreicht, der neu gebaut werden wird. Der Gleisplan wird eine Mischung aus Güntersberge und Hasserode darstellen, das Bahnhofsgebäude ist bei TE Miniatur beauftragt und ein paar weitere Gebäude sind schon vorhanden.
Bestärkt wurde die ganze Überlegung dann auch noch durch den MAN Triebwagen der Südharzeisenbahn und mein Besuch im SHE-Land letztes Jahr im August (und dieses Jahr im August wieder).

Nach der MeterSpurSchau ging es dann daran, die Wandkonsolen für die untere Ebene zu montieren. Auf der Längswand unter Landwater Falls war das nicht gerade einfach, da dort eine 90 cm hohe Betonwand ist. Und pro Konsole muss man drei Löcher bohren
Dafür sind die restlichen Wände einfacher, da es sich um Porenbetonsteine handelt.





Auf dem vorherigen Bild ist der Kaiserweg zwar an seiner zukünftigen Position, aber auf On3-Höhe. Hintergrund ist ein noch ausstehender Besuch von OOK, und da ist das eine bessere Betrachtungshöhe.

Nun ist ja der Raum komplett barrierefrei ausgelegt, und die Anlagenhöhe von 0,91 Meter über Grund für stehende Bedienung nur suboptimal.
Bei einem Bericht von einem Regelspurmodultreffen der Eisenbahnfreunde Kölln-Reisiek fiel mir ein rollbarer Sitzhocker in's Auge, der dort für die Verdrahtung unter den Modulen genutzt wurde.
Nach kurzer Suche habe ich den Werkstatt-Hocker dann bei Vevor gefunden und mir direkt zwei Stück bestellt.
Die Hocker sind rollbar mit 4 Lenkrollen, haben eine gepolsterte Sitzfläche und zwei herausnehmbare Kleinteilemagazine, sind also nicht zur zur Bedienung, sondern auch zum Bau der Anlage geeignet (https://www.vevor.de/mechaniker-rollstuh...-p_010848191493).



Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mal nicht am MAN weitergebaut, sondern mich etwas den Anlagenraum gewidmet und habe begonnen, die Auflagen für die Module auf den installierten Konsolen zu montieren, um Schmalstede unterzubringen.





Anschließend musste ich dann leider feststellen, dass der untere Bereich doch ziemlich dunkel ist. Die Abschattungen von der On3-Anlage sind doch zu groß. Ich habe mir dann bei ebay LED-Lichtstreifen selbstklebend in warmweiß bestellt. Die gibt es in den unterschiedlichsten Längen bis zu 20 ldf. Meter - ich habe mir zwei Streifen a 4 Meter und 1 Streifen a 8 Meter bestellt). Die ersten 4 Meter sind an die Blende unterhalb Landwater Falls montiert und die Wirkung ist enorm.

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Hubert the Goose
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30.07.2025 17:07
#4 RE: Ein Heim für die Albula & Landwater Railway und die Westönner Kleinbahn Antworten

Nachdem mein Modell des MAN fertig gestellt und anschließend die Bausätze konfektioniert waren - passend zur Spur 0 Messe in Gießen, wo rund 50 % der Materialsätze ausgeliefert werden konnten - hätte es eigentlich im Anlagenraum weitergehen können.

Eigentlich deshalb, weil ich mich intensiv um die FiddleYards und die Einhausung für das neue Schaustück Kaiserweg kümmern und auch zusätzliche Gedeckte Güterwagen für den Betrieb bauen musste.

Nachdem nun die Module fertig sind und alles am Sonntag zu Georg für die Landschaftsgestaltung und Überarbeitung gehen, konnte ich heute mal im Anlagenraum weiterarbeiten.

Für die On3 - Ebene der Albula & Landwater Ry. fehlte noch der Unterbau für die östliche Kurve. Dieser war zwar mit den Trägern schon vorbereitet, aber eben seit letztem Herbst durch den Kaiserweg besetzt.
Nachdem dieser jetzt für den Transport verpackt ist, konnte der Unterbau zwischen Landwater Falls und Albula Summit gebaut werden:



Rechts im Bild kann man das Verlängerungsmodul zwischen Tanklager und Wand sehen, dass vor einigen Wochen gebaut wurde.

Aktuell ist der heute gebaute Unterbau schon gespachtelt. Nach dem Schleifen wird er dann farblich dem Rest angepasst und dann ist die On3-Anlage Unterbaumäßig bis auf das herausnehmbare Teil vor der Tür fertig.

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04.08.2025 17:16
#5 RE: Ein Heim für die Albula & Landwater Railway und die Westönner Kleinbahn Antworten

Nach einer schönen Veranstaltung in Heiligenberg und Bruchhausen-Vilsen, die leider unter Aprilwetter im August litt, habe ich Georg zusammen mit den Modulen und restlichen Teilen für das Schaustück Kaiserweg nach Bonn gebracht und damit wieder mehr Platz im Anlagenraum geschaffen.

Da ich momentan mit dem Bau der 4 gedeckten Güterwagen der SHE nicht weiterkomme, nutze ich diese Zeit, um im Anlagenraum den Unterbau für die 0m-Anlage weiter zu bauen.

Heute wurden auf die schon seit dem 2. Halbjahr 2024 installierten Wandkonsolen die Auflagen und auch die vordere Blende installiert und an den schon vorhanden Teil, auf dem derzeit - und auch zukünftig - Schmalstede seine Heimat gefunden hat.



Inzwischen ist die Blende auch verspachtelt und kann dann morgen geschliffen werden.

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27.11.2025 18:34
#6 RE: Ein Heim für die Albula & Landwater Railway und die Westönner Kleinbahn Antworten

Nachdem die Veranstaltungen im Oktober (SchmalspurEXPO, Lenz & Friends, Walldürner Schmalspurwochenende) absolviert waren und ich mich ein wenig erholt hatte, habe ich wie letztlich geplant mit dem Unterbau für die 0m-Anlage weitergemacht. Es wurde auch langsam Zeit, dass dieses Kapitel abgeschlossen wird, denn ich würde gern noch auf beiden Anlagen fahren können, bevor es mich dahin rafft.

Der Unterbau für Schmalstede und Westönnen im Harz sowie Kaiserweg war ja schon im Rohbau fertig, daher ging es mit der Ausfahrkurve Westönnen i.H. und 0m-FiddleYard weiter. Hier wurden zunächst die Konsolen an der Wand befestigt und anschließend die Holzauflagen sowie die Blende montiert.
Glücklicherweise hatte ich mir schon Anfang August das benötigte Holz bestellt, da die Streifenbreite von 5 und 10 cm natürlich vor Ort nicht mehr zu bekommen ist.



Im Anschluss daran ging es mit dem Unterbau unter Albula Summit weiter und damit wurde der Unterbau im Rohbau fertig gestellt.



Anschließend wurden die Blenden verspachtelt, nach dem Trocknen geschliffen und dann gestrichen.
Nachdem die Farbe getrocknet war musste Schmalstede umziehen, da die andere Raumseite noch im Rohzustand war.



Anschließend wurde der Unterbau unter Landwater Falls auch gestrichen.



Da der für die On3 - Anlage verwendete Hintergrund von MZZ nicht mehr lieferbar ist und mein Vorrat nur für die obere Anlage ausreichte, musste ich für die 0m-Anlage mir etwas anderes einfallen lassen. Da der Hintergrund beim normalen Betrachtungswinkel kaum zu sehen ist (nur wenn man sich auf die Rollhocker setzt, hat man ihn voll im Blickfeld) hatte ich mir Anfang des Jahres einen hellblauen Farbton anmischen lassen, der dem Blau des Wolkenhintergrundes einigermaßen entspricht.

Und bevor ich Schmalstede wieder an seinen Platz rückte, habe ich zunächst den Bereich unter Landwater Falls mit der angemischten Farbe gerollt.



Nachdem der Hintergrund getrocknet war, konnte Schmalstede wieder umziehen und dann auf der anderen Seite weitergestrichen werden.





Nachdem wieder Platz geschaffen worden war - diese Aktion war mit reichlich umräumen verbunden - konnte der Bereich für den Kaiserweg fertig gestellt werden.



Die auf den Bildern zu sehenden Farbunterschiede resultieren zum einen daraus, dass die Farbe teilweise noch feucht war, und zum anderen aus der Beleuchtung.
Unter Landwater Falls ist es mit warmweißen-LED's ausgeleuchtet, während der Rest aktuell von Leuchtstoffröhren beleuchtet wird.

Und zum Abschluss habe ich dann noch zwei Trainsafe-Vitrinen oberhalb des Hintergrundes (über dem zukünftigen Kaiserweg) angebracht, in dem ich schweizerische Fahrzeuge untergebracht habe, die ich nicht verkaufen werden.

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Hubert the Goose
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Goose Offline




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03.12.2025 18:05
#7 RE: Ein Heim für die Albula & Landwater Railway und die Westönner Kleinbahn Antworten

Nachdem der Unterbau fertig gestellt war, habe ich die Station Feldsee aus dem Lager geholt und auf den Unterbau gestellt.
Dabei musste ich feststellen, dass die vorderen Auflagen (obwohl schon 10 cm breit) nicht ausreichten und vor den äußeren Modulen eine spitze Öffnung verblieb.
Da dies natürlich nicht so bleiben konnte, wurde hier entsprechend verbreitert. Verwendet dafür habe ich einen Deckel einer ehemaligen Transportkiste der A&L, die ich in 10 cm Streifen gesägt habe.



Während die Farbe trocknete fiel mir ein, dass ich im Anhänger noch einen Block mit sogenannten Joker-Modulen (Geländewechsel) gesehen hatte, und habe diese dann ebenfalls in den Anlagenraum geholt.
Nachdem trocknen der Farbe wurden dann die drei Feldseemodule sowie zwei Jokermodule platziert. Zwei deshalb, da kein Joker von Flach auf Berg Nordseite vorhanden war, sondern nur eines von flach auf Berg Südseite. Glücklicherweise hatte ich einen passenden kurzen Joker auch noch, so dass der dazwischen kam.
Hinter den Feldseemodulen ist noch ein weiterer Joker zu sehen, der aber an der Stelle nicht verbleibt, da ich sonst nicht mit dem Bogen hinkomme.



Leider reichte jetzt die Verbreiterung nicht aus, da die Modulgruppe weiter Richtung Wand gerutscht war.

Als nächstes wurde dann eine "Tapeten"leiste oberhalb des gestrichenen Hintergrundes zwischen Landwater Falls und dem Fiddle Yard Pleasure installiert, da die Farbe leider etwas unter das Abklebeband gelaufen war. Außerdem bildet diese Leiste eine schöne Rundumverbindung auf der oberen Ebene.



Nachdem diese Leiste montiert war hatte ich noch ausreichend Sperrholz übrig um den Unterbau unter Feldsee auf dem Reststück zu verbreitern.
Ich habe die Leiste abgelängt und dann vor der Montage schon einmal gestrichen.

Während der Trocknungsphase habe ich mich dann einer Tätigkeit gewidmet, die ich immer wieder aufgeschoben hatte. Für die obere Anlagenebene müssen die Anschlusskabel nach unten geführt werden (Stromversorgung Gleis, Datenbus, Netzstrom für Beleuchtung und Trafo Weichenantriebe). Hierfür habe ich zwei Kabelkanäle verwendet (je einen für Fahrstrom und Datenbus und der andere für die Netzstromversorgung).
Leider sitzen die genau auf dem gegossenen Betonpfeiler in der Mitte der Wand, so dass ich insgesamt 10 Löcher in den Beton bohren musste.
Nach der Montage wurden die Kabelkanäle dann ebenfalls in der Hintergrundfarbe gestrichen.



Und nachdem die zuätzlichee Auflageleiste montiert, gespachtelt, gestrichen und getrocknet war, konnten die Module final an ihren Platz gesetzt werden.



Ich bin richtig zufrieden damit, denn das räumt doch richtig und sieht auch noch sehr gut aus.
Wenn man bedenkt, dass die Module zwischen 35 und 40 Jahre alt sind kann ich nicht meckern.
Was ich jedoch noch machen werde ist, dass ich bei den beiden Joker-Modulen den Schotter ersetzt.
Jewo hat immer mit grauem Dachpappensplit geschottert, während Feldsee vor ~ 25 Jahren schon auf den von mir verwendeten Schotter von Woodland Scenics umgearbeitet wurde. Und damit das dann harmonisch aussieht, werde ich den Schotter noch austauschen.

Gruß
Hubert the Goose
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Peter.R. Offline



Beiträge: 33

03.12.2025 18:48
#8 RE: Ein Heim für die Albula & Landwater Railway und die Westönner Kleinbahn Antworten

Hallo Hubert,

das waren noch Zeiten als die Module noch zum jährlichen Herbsttreffen in Kiel auftauchten. Autokraft, alte Fröbelschule und ETV-Heim. Heute bin ich der letzte, der noch mit Modulen im Herbst im ETV ausstellt. Allerdings ja in 0e.

Wir werden im FKSB immer weniger Aktive. Aber das ist leider der Lauf der Zeit.

Grüße auch an Georg.

Peter II


Goose Offline




Beiträge: 756

03.12.2025 19:29
#9 RE: Ein Heim für die Albula & Landwater Railway und die Westönner Kleinbahn Antworten

Und die Jugendherberge nicht zu vergessen, wo wir 1986 aufgebaut hatten.

Gruß
Hubert the Goose
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Goose Offline




Beiträge: 756

20.12.2025 17:01
#10 RE: Ein Heim für die Albula & Landwater Railway und die Westönner Kleinbahn Antworten

Wie ja auf den letzten Bildern zu sehen war, wurde auch hier die untere Ebene durch die On3-Anlage abgeschattet.

Nachdem ich auf der anderen Raumseite schon 2 LED-Streifen a 4 Meter eingebaut hatte, habe ich mir für diese Seite jetzt einen 9 Meter Streifen bestellt.

Leider war ich gut 2 Wochen ausser Gefecht gesetzt - Erkältung -, daher konnte ich erst jetzt weiterbauen.

Nachdem als erstes der LED-Streifen wie gehabt hinter die Blende geklebt worden war, wurde die Stromversorgung mit einen entsprechenden Verlängerungskabel bis zur Steckdose verlängert. Dort musste ich dann ein Modul aus den Arrangement entnehmen, um in der hinteren Auflage eine entsprechende Aussparung zu sägen und dann den Kabelkanal an die Wand zu schrauben (glücklicherweise nur im Porenbetonstein, daher reichten einfache Spax-Schrauben ohne Dübel).
Als nächstes wurde natürlich der Kabelkanal farblich angepasst, und wie in einem Forum vorgeschlagen auch noch alle sichtbaren Elemente der Träger in der gleichen Farbe gestrichen.



Nachdem alles getrocknet war, konnte das Modul wieder eingebaut werden und damit ist der Unterbau fertig gestellt. Es fehlen nur noch die herausnehmbaren Teile vor der Eingangstür, die aber erst später gefertigt werden können.

Gruß
Hubert the Goose
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