Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 30 Antworten
und wurde 2.323 mal aufgerufen
 1:87 - H0e, H0m, H0f
Seiten 1 | 2 | 3
Kleinbahn LBQ Offline




Beiträge: 18

28.11.2022 18:26
#31 RE: Glockenanker-Motor für HF110C von Roco? Antworten

Hallo!

Ich finde die Diskussion über Glockenankermotoren (Fauli) oder nicht durchaus interessant.
Meine 5 HF110 (3x Roco mit tender,1x ohne, 1x Weinert) sind noch nicht auf Fauli umgebaut und ich halte das bislang auch nicht für nötig. Für meine kurzen Züge ist die Leistung der verbauten Motoren völlig ausreichend.
Allerdings betreibe ich meine analoge Anlage mit einem Fahrpult von RePa (Rolf Ertmer Paderborn)

Bei Lok- und Triebwagenbausätzen kaufe ich aber prinzipiell immer mit Fauli; die Modelle laufen deutlich "weicher" und leiser.
Meine Weinert Bausätze haben alle einen Glockenankermotor mit ordentlich Schwungmasse verbaut.
Auch andere Hersteller haben gerade bei kleinen Loks die Zeichen der Zeit erkannt und verbauen Faulis.

Ob aber eine Lok mit werksseitig mäßigen bis schlechten Laufeigenschaften durch einen reinen Motortausch auf Fauli besser läuft, sei mal dahingestellt. Da hilft dann m.E. oft nur ein Umbau des Fahrwerks weiter. Ich hatte mal meine Lok der Reihe "U" von Liliput zum Umbau auf Fauli vorgesehen, bin dann aber allein schon wegen der schlechten Laufeigenschften wieder davon abgerückt.
Gammeliger Fisch lässt sich mit Vanillesauce eben doch nicht retten.
Meine TSSD von Panier (Bausatz) liegt trotz Faulhabermotor immer noch originalverpackt in der Schachtel, da das Fahrwerk der letzte Mist ist. Da hätten wir dann den Fall, das da ein komplett neugebautes Fahrwerk her müsste. Gottseifdank hat mich die Lok nicht viel gekostet...
Mir ist es allerdings bei einer ehemaligen Vereinsanlage passiert, dass eine serienmäßig mit Faulhabermotor bestückte Lok Probleme machte. Da der Fauli eine sehr geringe Stromaufname und wenig Selbsthemmung hat, fuhr die Lok im Schattenbahnhof immer "durch"!

Der Grund dafür war schnell gefunden: für die Gleisbesetztmeldung wurde ein minimaler Strom an die Halteabschnitte gelegt; der bei den üblichen Motoren durch die Selbsthemmung nicht zum Weiterfahren verleitete.
Bei der Lok mit Fauli aber, einer Trix V16, fuhr die Lok von der Zufuhrstrecke in den Schattenbahnhof, wurde dort im Abstellgleis durch halbierte Spannung programmgemäß langsamer, kam aber in der Stoppstelle durch die 1,5V Meßspannung nicht zum stehen, sondern kroch durch den Haltabschnitt und beschleunigte dann fröhlich wieder auf die Strecke...

Gruß Stephan


Seiten 1 | 2 | 3
 Sprung  
Xobor Ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz