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Claus60 Offline




Beiträge: 794

13.11.2023 16:54
#16 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Hi.
Die "kleinen" Puffer haben jetzt nicht mehr lange gedauert.



Die NEM Puffer wirken auf jeden Fall zierlicher an der Deutz:



Ich hab auch die STL mal angehängt.

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Danke fürs lesen, Claus

(M)Ein Modellbahn- Blog

Dateianlage:
Puffer_NEM.zip

lokonaut Offline



Beiträge: 180

13.11.2023 19:48
#17 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Holla,

da hats aber einer eilig. So schnell komme ich jetzt sicher nicht vorwärts, aber damits den Arbeitsfluss nicht hemmt, habe ich einfach mal - ohne jede Bearbeitung - die Fensterrahmen und Lampen frei geschaltet.
Die Rahmen sind schon sehr grazil, ob die sich vernünftig drucken und (!) verarbeiten lassen? Ich hatte eher gedacht, die Teilchen fräsen zu lassen, was vermutlich auch eher auf Messing als Polystyrol hinausläuft. Aber vielleicht klappts ja auch als Druck?

Das mit der Kollision von Gehäusebefestigung und Kupplung hatte ich zwar auf dem Radar (ich habe das Problem mit der noch deutlich größeren Kadee #803 ja auch), aber ich kann mich leider nicht um jedes Problemchen kümmern. Das scheint Claus aber doch sehr zufriedenstellend gelöst zu haben.

Freut mich, dass sich mit den Daten anscheined was brauchbares aufs Gleis stellen lässt. Und wenn ich so die Bilder aus Hoya anschaue: Ich muss doch mal die zweite Hälfte vom E94-Fahrwerk suchen gehen...

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander


Gronauer Offline



Beiträge: 361

13.11.2023 21:54
#18 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Nabend!

Tschja Claus, ist denn schon Weihnachten?

Solche Puffer mit intregiertem NEM Schacht würden mir mit Sicherheit richtig Freude machen....schade, daß ich nicht mit nem 3 D Drucker umgehen kann.

Gruß
gronauer


Claus60 Offline




Beiträge: 794

15.11.2023 10:07
#19 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Hi.
Weihnachten ist noch nicht, aber es dauert nicht mehr lange...

Da ich gestern schöne passende "Achsen", 2mm Durchmesser, 25 mm lang aus gehärtetem Stahl mit abgerundeten Enden entdeckt habe, muss ich meine Achsen jetzt nicht mehr selber bauen, wenn ich Antriebs- Radsätze basteln will.

Die "Achsen" sind eigentlich Passerstifte, aber das ist mir egal. Die Maße stimmen jedenfalls. Auch wenn 24 mm Länge ganz perfekt gewesen wäre, sind die 25 mm auch in Ordnung, speziell dank der industriell abgerundeten Spitzen. Sie sollen heute Nachmittag ankommen. Ich hätte sie ja lieber bei einem kleinen Spezialhändler bestellt, aber bei einer 5€ Bestellung, die per Brief verschickt wird, zahle ich keine 9€ für Porto und Verpackung, schon gar nicht innerhalb Deutschlands. Selbst Schuld, so geht auch dieser Auftrag an Amazon, wo ich die 5€ Bestellung für 0€ binnen 24 Stunden zugestellt bekomme.

Da ich für so hartes Material kaum brauchbares Werkzeug habe, hat sich das Ganze bisher immer sehr mühsam gestaltet. Jetzt ist das umständliche Ablängen und Entgraten nicht mehr nötig. Ursprünglich wollte ich ja mal die Hornby Achsen weiter verwenden. Doch die sind geriffelt. Da bekommt man weder die Lagerbuchsen noch das Zahnrad aufgezogen. Die Radscheiben sitzen zwar ohne Riffelung etwas locker, aber das kann man mit Loctite gut in den Griff bekommen.



Die zweite Version des Rahmens passt perfekt. Ich muss da vermutlich gar nichts mehr dran ändern. Deswegen drucke ich grade (dank Homeoffice geht das) ein paar NEM- Puffer sowie einige Montagehilfen. Damit bekomme ich das Ritzel mittig auf die Achse und das Radsatz- Innenmaß passt anschließend auch. Außerdem habe ich eine Lehre gemacht, mit der man die NEM Schächte auf die passende Höhe bekommt. Wenn der Antrieb der Lok montiert ist, einfach auf ein Gleis setzen, den Puffer auf die Lehre stecken und sie auf dem Gleis gegen die Pufferbohle der Lok schieben. Hat man entsprechend Sekundenkleber aufgetragen, sitzt die Kupplung anschließend exakt, ohne das man sich Groß Mühe damit geben muss...

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Danke fürs lesen, Claus

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Claus60 Offline




Beiträge: 794

15.11.2023 17:20
#20 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Hi.
Jetzt ist erst mal Zwangspause mit der Deutz... Ich musste nämlich feststellen, das ich zwar noch zig Glockenanker Motoren in vielen verschiedenen Größen da habe, aber leider keine Passenden mit Wellen an beiden Seiten. Ich hatte eh nur noch Zwei mit beidseitigen Wellen, aber die sind zu dünn und damit zu schwach für eine eher größere Lok wie die Deutz. Ich muss also erst neue Motoren bestellen, was ein paar Wochen dauern wird.

Die Achsen aka Passerstifte sind angekommen.



Als erstes habe ich die Radscheiben der Hornby 14,1 mm Radsätze von ihrer angestammten Achse abgezogen. Dann habe ich das Antriebsritzel auf die neue Achse gepresst. Mit Hilfe der selbstgemachten Lehre ging das ziemlich einfach. Sichern muss man das Ritzel nicht, da es für Presspassung auf 2 mm Wellen hergestellt wurde.



Anschließend werden auf beiden Seiten Sinterlagerbuchsen aufgezogen. Wenn der Radsatz fertig und die Schraubensicherung ausgehärtet ist, werden die Lagerbuchsen nach außen verschoben, damit sie in die Lageröffnungen im gedruckten Antriebsteil einrasten.



Mit einem Tropfen Loctite werden dann die Radscheiben aufgezogen, da diese sonst zu locker sitzen würden.



Zumindest die Antriebsachsen habe ich also montiert bekommen. Ins Fahrwerk einsetzen kann ich sie aber noch nicht, da die Schraubensicherung 12 Stunden zum Aushärten benötigt. So lange müssen die Achsen in den Radsatzlehren bleiben. Man sieht, das die Stifte auch 1-2 mm kürzer hätten sein können. Aber es gibt sie halt nicht in jeder beliebigen Länge. Die 25 mm der Stifte sind aber akzeptabel und besser als die nächst kürzere Größe, die dann höchstwahrscheinlich zu kurz gewesen wäre...

Die Ritzel und die dazugehörenden Schnecken aus Nylon kommen von Aliexpress und sind Cent Artikel, die man einfach auf Vorrat bestellt, wenn man sich sowieso etwas von dort schicken lässt.

Mit den fertigen Passerstiften geht die Montage in ein paar Minuten vonstatten. Bisher habe ich mich alleine stundenlang mit dem Ablängen des Stahldrahts herum gequält, weil ich dafür kein anständiges Werkzeug habe. Wirklich eine geniale Sache, diese Passerstifte.

Und jetzt begebe ich mich auf die Jagt nach passenden Motoren...

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Danke fürs lesen, Claus

(M)Ein Modellbahn- Blog


Helmut hinterfriese Offline




Beiträge: 35

16.11.2023 10:33
#21 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Schau mal bei www.tramfabriek.nl nach
Gruß Helmut


Claus60 Offline




Beiträge: 794

16.11.2023 12:38
#22 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Hi.
Ja, das sind durchaus vergleichbare Motoren. Ich habe dort auch schon Motoren gekauft. Allerdings fahre ich mit Akku, da müssen es keine 12 Volt Motoren sein. Wenn ich stattdessen 6 Volt Glockenankermotoren nehme (die in China nur gut 1€ kosten, da sie ungleich häufiger verkauft werden), spare ich mir bei 3,7 Volt Akku Spannung den Stepup Regler, der für 12 Volt Motoren fast immer notwendig wird. Außer in Industrie- Fahrwerken mit Original- Motor verwende ich keine 12 Volt Motoren mehr. Bestandsschutz ist natürlich vorhanden,. Was schon mit 12 Volt Glockenankermotoren unterwegs ist, bleibt natürlich auch so.

Das heißt, wenn ich später mal auf die Hornby Bluetooth/DCC Decoder umsteige, kann es gut sein, das ich ab dann wieder 12 Volt Motoren verwende. Allerdings kommen die Decoder ohne Sound frühestens im Spätsommer 2024. Mit Sound gibt es sie schon. Aber ich mag keinen Sound. Bis dahin gibt es auf jeden Fall noch RC Betrieb.

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Danke fürs lesen, Claus

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lokonaut Offline



Beiträge: 180

16.11.2023 13:38
#23 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Hallo Claus (und sonstige Bastler),

noch zwei kleine Hinweise:

Bei Igus gibts kleine Lager aus Kunststoff in so ziemlich allen Geschmacksrichtungen. Es muss ja nicht immer Bronze sein. Und Kugellager sind auch nicht immer die ideale Lösung. Außerdem hat ghw auch Stifte mit 20mm Länge im Angebot.

Die Herstellung von Lehren im 3D-Drucker ist doch eher selten. Anscheinend gibt es da doch gewisse Berührungsängste zwischen den "Metallern" und den "PC-Bastlern mit angedocktem IT-Werkzeug". Schade, da könnten zwei Gruppen bessser voneinander profitieren. Nur so ein Eindruck - ich kann mich auch täuschen.

Dann mal noch viel Erfolg!

Ach ja: Inneneinrichtung ist zu 60% fertig. Das wird nichts berühmtes, aber die Fenster sind so groß ja nun auch wieder nicht. Es wäre auch absurd, jede Menge Details im Führerhaus darzustellen und am Gehäuse großzügig über jeden Kleinkram hinwegzusehen.

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander


Claus60 Offline




Beiträge: 794

16.11.2023 16:14
#24 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Hi.
Lehren aus dem Drucker funktionieren doch einwandfrei. Zumindest wenn man nicht Löten, Schweißen oder mit der Hydraulikpresse tonnenweise Druck ausüben muss. Allerdings sollte man seinen Drucker kennen, um die unvermeidlichen Maßabweichungen zu berücksichtigen. Die sind immer vorhanden, aber ziemlich konstant, zumindest bei derselben Harz- Sorte.
Generell muss man Bohrungen im 3D Druck größer machen als den Nominalwert. Meist sind es so 0,2 bis 0,3 mm, die man zugeben muss, damit die Achse, Schraube, Draht,... hinterher rein passt. Zur Not kann man die Löcher zwar aufbohren, aber wozu, wenn man es gleich bei der Konstruktion berücksichtigen kann.

Radsatz- Innenmaßlehren habe ich schon häufiger gedruckt. Die lassen sich ja leicht mit der Schieblehre überprüfen. Wenn man am Anfang eine Reihe mit je 1/10 mm abgestufter Breite druckt, hat man schnell raus, wie groß die Lehre wirklich sein muss um auf 1/10 mm exakt zu passen.

Und die Sinterlager,... Nachdem ich endlich passend kleine Buchsen gefunden hatte, ist das kein Problem mehr. 10 Stück kosten (bei Ali) 0,50€ (incl. Zoll und Versand von CN nach DE, wie machen die das?), dafür muss man echt keine Verrenkungen machen. Das einzige, wo Kunststoffbuchsen vielleicht im Vorteil sind, ist die Isolierung der Radscheiben. Die Sinterbuchsen sind vom Durchmesser her größer als die Isolierung der Hornby Räder. Hier muss man also aufpassen, das die Buchsen nicht die Isolierung überbrücken...

Ich werde den Aufbau übrigens noch mal drucken, denn ich möchte die hinteren Lampen "angespritzt" haben und nicht als lose Teile. Zum einen sitzen sie dann sicher da, wo ich es haben will und zum anderen kann man so einfach eine 3mm Bohrung durch Lampe und Aufbau machen, durch die man von Innen eine Standart- 3mm LED einsetzen kann. Die Front der LED feilt man plan und poliert sie etwas. So hat man gleich das Lampenglas mit "abgefrühstückt" und hat obendrein das Gefummel mit den winzigen SMD LED nicht. Vorne geht es leider nicht ohne SMD LED, weil die Lampen freistehend sind.



Auch hier musste ich der Befestigung aus dem Weg gehen, weswegen ich die Lampen um 3mm höher angebracht habe, als vom Konstrukteur vorgesehen. Sonst wäre ein Durchbohren nicht möglich gewesen.

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Danke fürs lesen, Claus

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Claus60 Offline




Beiträge: 794

24.11.2023 16:09
#25 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Hi.

Zitat von lokonaut im Beitrag #17
Die Rahmen sind schon sehr grazil, ob die sich vernünftig drucken und (!) verarbeiten lassen?

Inzwischen habe die die Fensterrahmen mal gedruckt. Allerdings habe ich das STL in Einzelteile zerlegt. Als Ganzes lässt sich das nicht drucken bzw. nimmt viel zu viel Platz weg. Die Rahmen lassen sich, zumindest auf meinem Mono M5 relativ problemlos drucken. Allerdings sollte man das Stützmaterial erst nach dem Härten entfernen. Macht man das, so wie sonst immer, vorher, so sind die noch nicht gehärteten Fensterrahmen zu instabil. Daneben habe ich den Rahmen noch mal angepasst. Zum einen kommt der Antrieb weiter nach unten, als er es den Achslagern nach müsste. Die Räder, die ich verwenden will, sind einfach kleiner als beim Original. Dadurch liegt der Rahmen auf den Schienenprofilen auf. Da muss man eben einen Kompromiss eingehen oder größere Räder organisieren. Außerdem habe ich Montageschlitze für die Frontlampen in den Rahmen eingelassen. Sonst wird es eine elende Fummelei, die Frontlampen anzubauen.



Auch mit all den Zubehörteilen passt die V10 immer noch auf einmal in meinen Drucker. Der Druck dauert so gut 4 Stunden und läuft grade.

Was ja noch fehlt, ist die Inneneinrichtung. Mal sehen, ob ich die auch noch untergebracht bekomme, wenn sie fertig ist. Vermutlich muss ich dann auf ein paar Reserve- Kleinteile verzichten. Aber ich drucke solche Sachen gerne zusammen, sofern möglich. Dann kann man die komplette Lok auf einmal drucken, wenn man mal eine weitere Lok bauen (oder eine für Bekannte drucken) will.

Die Motoren sind noch nicht da, aber zumindest schon mal in Deutschland. Die DHL hat bereits eine Sendungsnummer. Anfang bis Mitte nächster Woche sollten sie dann da sein.

Soll/Darf ich meine geänderten STL auch hier einstellen, wenn alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle?

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Danke fürs lesen, Claus

(M)Ein Modellbahn- Blog


lokonaut Offline



Beiträge: 180

24.11.2023 18:03
#26 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Hallo Claus,

viel Erfolg für den Druck!

Dann bin ich mal gespannt, wie das mit den Fensterrahmen am Ende so aussehen wird. Ich würde sie für die Montage zuerst mit den "Fensterscheiben" verkleben und danach ins Gehäuse. Zumindest mal war das mein Plan.

Das mit den Montageschlitzen war ja schon (siehe Lampen) so vorgesehen, aber ich wollte das jetzt (noch) nicht ins STL vom Rahmen dengeln, damit auch Leute, die lieber "ihre" Lampen verbauen möchten, das nicht wieder mühsam verschließen müssen. Umso besser, dass ich mir die Arbeit sparen kann.

Einen Fußboden hätte ich für dich (und alle, die ihn verwenden wollen) schon mal im Angebot. Der liegt aufgrund meiner Bedürfnisse recht hoch. Bei anderen Antrieben kann der auch auf eine (fast) maßstäbliche Höhe gebracht werden. Möglicherweise ist so eine "Installationsebene" unterm Führerhasuboden aber ja auch gar nicht so unpraktisch?

Hubert - aka Goose - war so freundlich und hat seine Fotosammlung nach Führerhausbildern der Deutz aus Bruchhausen durchforstet. Dafür schon mal vielen Dank!
Ich habe mir daraus einen Ausschnitt erstellt, ein bisschen entzerrt und nachbearbeitet. Dieses Armaturenbrett ist dann daraus entstanden. Wer sich die Datei im Format 18 mm x 4,9 mm ausdruckt, kann das Papierchen dann später auf die Inneneinrichtung kleben. Letzte bekommt noch ein paar Armatureren spendiert, aber wichtiger sind eigentlich die markanten Handräder. Ich pack das mal alles ins STL, wobei aber gerade die Handräder als separates (Metall?)Bauteil sinnvoll wären. Kann ja jeder dann handhaben, wie er mag.

Noch was: Die Hoya hat im Innenraum einen relativ wuchtigen Führerstandskasten, den ich noch mal ein kleines bisschen größer (genauer: länger) gemacht habe, damit ich bei Bedarf auch noch einen 30mm langen Motor unsichtbar unterbringen kann. Wem das nicht gefällt und lieber 2mm weniger hätte: Selbst ist der Mann.

Und klar doch: Die Daten sind frei verwendbar, meinetwegen - auch wenn ich mir das eher nicht vorstellen kann - auch kommerziell und natürlich gerne auch in angepasster und (noch schöner!) in verbesserter Form. Kleiner Hinweis auf den Ursprung ist gerne gesehen, muss aber nicht. Wie schon geschrieben: Macht was draus!

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander


Claus60 Offline




Beiträge: 794

25.11.2023 15:15
#27 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Hallo.
Weiter geht's. Als nächstes wird der Antrieb erst mal rollfähig zusammengebaut. Die vormontierten Achsen rasten in das vorher bereits schwarz lackierte Fahrwerk ein. Beim Zusammensetzen ist etwas Kraft und viel Fingerspitzengefühl nötig. Wenn man zu grob an die Sache geht, kann das gedruckte Fahrwerk auch mal zerbrechen. So wie der Stand zur Zeit ist, kann man die Achsen auch noch wieder raus drücken. Wenn erst der Motor eingebaut ist, verhindert aber die Schnecke das Hochdrücken.



Zwischen die beiden Achsen kommt ein Glockenanker- Motor mit beidseitiger Welle und Schnecke. Der Motor wird einfach eingeklebt. Da ich mit Akku fahre, brauche ich keine Stromabnehmer. Wenn jemand welche braucht, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Stromabnehmer anzubauen.

Wenn das soweit alles passt kann man das Fahrwerk mit selbstschneidenden M2x8 Schrauben an den Rahmen anschrauben. Theoretisch könnte man das Fahrwerk auch an den Rahmen kleben. Ein Glockenanker- Motor ist wartungsfrei. Schmieren kann man das Getriebe problemlos ohne den Antrieb wieder abzunehmen. Man sollte das Fahrwerk ohnehin nicht zu oft an und ab schrauben, denn das Harz verschleißt durch das Anschrauben. Wenn man es übertreibt greift die Schraube ratzfatz nicht mehr und man muss entweder das Loch mit 2K Kleber auffüllen und ein neues Loch bohren oder man muss eine größere Schraube verwenden. Beides sollte man tunlichst vermeiden.



Da der Rahmen nun die passende Höhe hat, kann man die NEM Puffer mit Hilfe der gedruckten Lehre exakt positionieren und ankleben. Dazu steckt man einen Puffer auf die NEM Lehre und setzt diese auf ein Gleis. Stellt man nun den Rahmen mit rollfähigem Fahrwerk ebenfalls auf das Gleis, kann man Lok und Puffer einfach gegeneinander schieben. Mit Sekundenkleber wird der Puffer dann angeklebt. So sitzen später die Kupplungen ganz exakt so, wie sie sitzen müssen.



Das muss man natürlich auf beiden Seiten machen. Leider ist heutiger “Sekundenkleber” kein wirklicher “Sekundenkleber” sondern eher ein “Minutenkleber”. Man muss die Klebung doch eine ganze Weile zusammenhalten, bevor die Verklebung wirklich hält.



Und zum Abschluss für heute mal ein Foto des komplett zusammengesteckten Modells. Außer dem Fahrwerk ist noch nichts befestigt, nur gesteckt.



Im Vergleich zum MT Diesel sieht man, das die V10 durchaus eine eher größere Lok ist.



Auch vor einem Zug aus HF Güterwagen macht sich die Deutz doch gut, oder?

Als nächstes stehen nun Lackierarbeiten an, was allerdings u.U. etwas problematisch werden kann. Der Raum, in dem ich lackieren muss, verfügt zwar über eine Heizung, aber die ist ziemlich unterdimensioniert, so das man eigentlich keine 20° erreichen kann. Mal sehen, ob ich es da irgendwie warm genug bekommen kann. Als Farbgebung schwanke ich noch zwischen schwarzen Rahmen und weinrotem Aufbau oder grauen Rahmen und orangefarbenen Aufbau. Je nachdem, wie schnell die Motoren nun geliefert werden, ist es möglich, das ich auch erst den Antrieb komplettiere. Je nachdem, was zuerst passiert.

So weit erst mal für heute.

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Danke fürs lesen, Claus

(M)Ein Modellbahn- Blog


Claus60 Offline




Beiträge: 794

19.12.2023 19:28
#28 RE: Deutz Diesel als Adventsprojekt Antworten

Hallo.
Inzwischen sind die Motoren angekommen. Es handelt sich um 1215er Motoren. Die etwas kürzeren xx15 sind komischerweise meist stärker als die etwas längeren xx20 Varianten, warum auch immer. So auch hier. Der Motor ist Bärenstark für seine Größe und dürfte keinerlei Probleme mit der Deutz haben.



So ist der Antrieb angedacht.



Zwar sehr simpel aber im Prinzip ist das Ganze wie z.B. die Halling Antriebe aufgebaut. Die Schnecken, Ritzel, Lagerbuchsen, Motoren und das Messingrohr als Wellenadapter stammen von Aliexpress, die Passerstifte (als Achsen) sind von Amazon und die Radscheiben stammen von Hornby. Der Rahmen stammt aus meinem 3D Drucker und ist selbst konstruiert. Die Idee für die 3D Teile ist allerdings “geklaut” und zwar von Thingiverse.

Als nächstes muss ich den Motor mit Strom versorgen und ihn festkleben. Danach gibt es die ersten Testfahrten, ob auch alles so funktioniert wie gedacht.

So weit erst mal für heute.

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Danke fürs lesen, Claus

(M)Ein Modellbahn- Blog


Martin Offline




Beiträge: 1.036

07.03.2024 07:39
#29 RE: Deutz Diesel Antworten

Moin,

der Deutz-Diesel ist inzwischen in der Hildesheimer-Börde angelangt.

Claus hat mich gebeten ihn zu lackieren und auch die DelTang-R/C-Technik einzubauen.

Das tue ich gern.

Heute morgen habe ich Aufbau und Rahmen grundiert. Natürlich wieder mit der Vallejo-Grundierung.









Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde

Martin

DelTang-Funkloks,
Wald- und Feldbahnen 0e, 16,5 mm,
Maßstab 1:45


Martin Offline




Beiträge: 1.036

07.03.2024 08:38
#30 RE: Deutz Diesel Antworten

Moin,

da Claus die Lok in transparentem Resin gedruckt hat kann ich erst jetzt erkennen wo ich noch nacharbeiten muß.

Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist der Druck aber prima gelungen !

Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde

Martin

DelTang-Funkloks,
Wald- und Feldbahnen 0e, 16,5 mm,
Maßstab 1:45


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