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Dieses Thema hat 77 Antworten
und wurde 12.503 mal aufgerufen
 1:87 - H0e, H0m, H0f
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Große Wiese Offline



Beiträge: 37

11.01.2022 18:41
Die MPSB im Modell Antworten

Hiermit möchte ich die Rubrik über die ehemalige Mecklenburg-Pommersche Schmalspurbahn (M.P.S.B.) im Modell wieder eröffnen! Ich werde hier aber nicht als Moderator auftreten, sondern jeder der neue Baufortschritte von MPSB-Modellen präsentieren möchte, der möge dies gern hier zeigen!

Demnächst werde ich auch über ein paar kleine Neuigkeiten berichten...


Große Wiese Offline



Beiträge: 37

11.01.2022 18:48
#2 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Hier noch ein Bild von der Fotosession in der Großen Wiese im vergangenen Jahr:


Armin-Hagen Berberich Offline




Beiträge: 432

11.01.2022 19:18
#3 RE: Die MPSB im Modell Antworten

... ohne Worte ... einfach nur wunderschön.

Grüße aus VAI
Armin.


Burghard Offline



Beiträge: 163

11.01.2022 20:35
#4 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Grüß Dich Guido!

Schön, daß auch Du den Weg zurück ins Forum gefunden hast.
Wieder mal ein tolles Foto.

Grüße, Burghard

"Glaube nicht alles was Du denkst"


rofra Offline




Beiträge: 1.193

11.01.2022 20:38
#5 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Hah! Sehr geil. In den alten 1:87er MPSB Fäden gabs immer was zu gucken. Willkommen zurück.

~ from prussia with love ~

der franke, der robert


Thomas ( gelöscht )
Beiträge:

11.01.2022 21:01
#6 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Wunderschön ...

plane schon meine ersten MPSB-Modelle zu zeigen - nur eben im Maßstab 1:43,5

Gruß,
Thomas


Große Wiese Offline



Beiträge: 37

12.01.2022 13:21
#7 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Auf Modelle der MPSB in 1:43,5 bin ich sehr gespannt!

Da auf meinen nächsten Modulen auch Weichen eingebaut werden sollen, wendet sich das nächste Bauvorhaben in diese Richtung:



Vor einiger Zeit konnte ich bei einem Modellbauer Zungen, Zungenplatten und Klemmplatten für 5 Weichen erwerben. Diese Teile sind eigentlich für Lenz-Weichen in H0e bzw. H0m konstruiert worden, eine Verwendung für Weichen in H0n2 oder H0f ist aber auch möglich.
Gerd hatte vor einiger Zeit eine Zeichnung mit passender Schwellenlage angefertigt.

Auf diese Zeichnungen wurden Schwellen aus Lindenholz bzw. Streifen aus Leiterplattenmaterial aufgeklebt. Letztere sind 0,7 mm flacher als die Lindenholzstreifen. Diese Differenz ist nötig, um die Schienenauflage der stärkeren Zungenplatten auf die gleiche Höhe zu bringen, wie eine Holzschwelle mit Unterlagsplatte.
Natürlich muss die Kupferkaschierung getrennt werden. Später werden diese Bereiche mit Lindenholzstreifen kaschiert.


Sven Offline



Beiträge: 54

13.01.2022 22:19
#8 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Grüß Dich Guido,
da haste ja wieder Insiderteile an Land gezogen. Das wird wie immer professionell. Klasse.

hier mal an der Stelle der Vollständigkeit halber für alle die es noch nicht kannten der Link zu den Luftbilder der Sowjets von 1953. So sah das Land MV damals aus. Den Modellbahner interessieren freilich die Streckenverläufe der MPSB, ALKB, RüKB usw.
Der Server ist nicht der schnellste, aber das kennt man ja in diesem Land ...

https://www.laiv-mv.de/Geoinformation/Blickpunkte/DOP

Grüße aus Nordsachsen
Sven


Große Wiese Offline



Beiträge: 37

13.02.2022 23:05
#9 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Der link zu den Luftbildern aus dem Jahre 1953 ist sehr interessant! Damit lassen sich nicht nur die Streckenverläufe der MPSB ziemlich genau nachvollziehen.




Für das nächste Modul befinden sich diese 3 Weichen in der Fertigung:



Man erkennt 2 unterschiedliche Bauformen. Die beiden oberen Weichen besitzen längere Radlenker und Zungen.








Dank der Insiderteile, also Zungen und Zungenplatten, lässt sich mit nur wenig Nacharbeit dieser Bereich der Weiche relativ schnell nachbilden.








Der Herzstückbereich erfordert schon etwas mehr Arbeit. Die Futterstücke bestehen aus Neusilberstreifen, es sind zudem alle Verschraubungen des Herzstückes und der Radlenker nachgebildet, die Herzstückplatte wird durch Schwellenschraubenimitate fixiert. Die unten hell schimmernden Schwellen sind aus Streifen von Leiterplatten entstanden, welche durch Lindenholzstreifen kaschiert wurden.


Nun beginnt die Fertigung der Zungenverbindungsstangen, hier sollen filigrane und trotzdem stabile Teile entstehen...


Burghard Offline



Beiträge: 163

14.02.2022 17:36
#10 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Grüß Dich Guido!

Kaum zu glauben, daß das H0f ist. Super!

VG, Burghard

"Glaube nicht alles was Du denkst"


99 608 Offline




Beiträge: 91

15.02.2022 16:26
#11 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Hallo Guido,
das wird doch! Da ich es schon wieder vergessen habe - hattest du noch Schleppweichen zu bauen geplant?

Gruß
Moritz


MPSB_Thomas Offline



Beiträge: 10

15.02.2022 18:20
#12 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Hallo Guido,

deine Weichen sehen super aus. Da können meine gebauten in "Hobby-Line" nicht mithalten.


Thomas ( gelöscht )
Beiträge:

15.02.2022 18:38
#13 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Schleppweichen ? ... Gab es wirklich noch zu Reichsbahnzeiten über eine Handvoll Schleppweichen bei der MPSB ?

Da waren doch nur noch ein paar Einzelstücke in Friedland ?

@MPSB_Thomas. Wenn einer "Hobby-Line" baut, dann bin ich das und das noch in doppelter Größe
OK ich habe zwischenzeitlich bei meinen Weichen die Sandbleche ergänzt.

Gruß,
Thomas


Große Wiese Offline



Beiträge: 37

18.02.2022 17:44
#14 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Also Thomas, bei Deinem MPSB-Gleisbau von "Hobby Line" zu sprechen, wäre völlig unpassend! Deine eingebauten Gleise sehen phantastisch aus, die Geometrie ist sehr elegant und stimmig! Ich hoffe sehr, mir Deine Module bald einmal anschauen zu dürfen!
Zudem finde ich Deine Variante der Weichenstellvorrichtungen einfach genial, und ich würde mir erlauben, dies bei meinen Weichen ähnlich zu konstruieren.

Eine Schleppweiche zu bauen, ist natürlich sehr reizvoll. Burghard hatte für Wegezin-Dennin ein sehr schönes Exemplar in H0e gebaut. Ob es außer in Friedland noch weitere Schleppweichen gab, ist mir nicht bekannt. Im Bahnhof Ferdinandshof zum Beispiel ist das sehr unwahrscheinlich, da die Gleise dort nach ´45 erst ab- und dann wieder aufgebaut wurden.
Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, eine Schleppweiche zu bauen, auch wenn es derzeit noch keinen konkreten Plan dafür gibt...



Auf einer Exkursion entdeckte ich im Ort Löwitz diesen besonderen Zaunpfahl:



Löwitz liegt an der ehemaligen MPSB-Strecke Uhlenhorst-Gellendin. Es existierte dort eine Haltestelle mit Abzweig nach Sophienhof und Putzar. Auf dem Friedhof zu Löwitz befindet sich das Grabmal des Grafen von Schwerin-Löwitz, dem geistigen Vater der MPSB!






Den speziellen, in Lilienform geschmiedeten Zaunpfahl fand ich in der Nähe des Friedhofes, und so sieht die Modellnachbildung aus:



Der Bau eines solchen Pfahles benötigt nicht viel Zeit. Verwendung fand Code-40-Schienenprofil, von dessen Fuß ich an einem Ende 0,2 mm weggefeilt habe. Die ebenfalls 0,2 mm starken Ätzeile sind eigentlich für Türscharniere vorgesehen. Hier finden sich auch diese lilienförmigen Abschlüsse, welche ich unter das Schienenprofil gelötet habe. Fuß und Steg des Profils habe ich von oben mit einer Rundfeile bearbeitet. Inklusive der Versäuberung nehmen die Arbeiten lediglich 5 Minuten pro Zaunpfahl in Anspruch.


Große Wiese Offline



Beiträge: 37

22.04.2022 14:35
#15 RE: Die MPSB im Modell Antworten

Bei meinen Weichen wollte ich eine Konstruktion der Zungenverbindung bauen, die noch einigermaßen filigran aussieht, und dennoch die nötige Stabilität aufweist. Im Rohbau sieht das Teil so aus:



In einen Streifen aus 0,4 mm starkem GFK-Material wurden die Löcher für die Zungenverbindung gebohrt. In der Mitte des Streifens befindet sich ein Schlitz, durch den von unten das Teil zur Aufnahme der Zungenverbindungsstange eingesteckt und von oben mit einem Neusilberstreifen mit Langloch verlötet wurde.
Danach wurde die obere Seite rundgefeilt, hierbei hilft das einspannen in einer Unruhwaage, welche ursprünglich von Uhrmachern verwendet wird.



Und so sieht das Teil eingebaut aus:



Unter der Zungenverbindung erkennt man ein weiteres Plättchen, welches die eigentliche Last beim Stellvorgang aufnimmt. In diesen breiteren Streifen sind an den Positionen der Zungen 0,5 mm breite Messingröhrchen eingebracht. Dort werden von oben die Bolzen (Schaft 0,3 mm) für die Zungenverbindung eingesteckt und von unten einfach umgebogen.
In der Mitte des Streifens wurde ein nach unten zeigender Hohlniet eingepresst, in den der Stelldraht des Unterflurantriebes greift.

Die obere Zungenverbindungsstange hat eine Breite von 0,6 mm, das ist zwar immer noch etwas zu viel, aber dieser Kompromiss erscheint noch erträglich.


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